Hallo, ihr Lieben,
ich bin dankbar, dass ihr mir geantwortet habt. Nun ich schreib mal kurz wie es sich verhält. Es fing bei N. mit Kopfschmerzen und Augentränen an, Verdacht auf Bindehautentzündung. Von Arzt zu Arzt dann ins Krankenhaus. Nach langem Hin und Her, die erste OP am Kopf, man entfernte ihm etwas über der Nase, was da nicht hingehörte. Die Kopfschmerzen blieben. Zweite, dritte, ich weiss gar nicht wie viele, Kopf-OPs, dann wurde N. das li. Auge entfernt. Er konnte dann auch nicht mehr schmecken und nicht mehr riechen. N. war ein wunderbarer Koch!!! Irgendwann hörte ich, ich glaube es war im Mai 2007, dass er im Krankenhaus liegt und dabei ist sein Leben zu verlieren. Es zerriss mir mein Herz. Ich betete, Gott soll ihn zu sich nehmen. Zwei Wochen später stand er mir bei einer Veranstaltung gegenüber, ich freute mich wie ein Schneekönig, ein Wunder war geschehen, er lebte!
Es verging ein Jahr mit Auf und Abs aber zum größten Teil ging es, nur das Augenlicht des re. Auges wurde schwächer. Sein Gehör ist auch nicht mehr so gut. Ende letzten Jahres mußte N. erneut ins Krankenhaus, er hatte etwas mit der Lunge. Sie versetzten ihn in ein künstliches Wachkoma, von dem er nichts mehr weiß und befand sich zwei Wochen auf der Intensivstation. Er wurde beatmet. Noch eine Woche später wurde er wieder entlassen, er lebte in einer Lebensgemeinschaft mit vielen lieben Menschen. An meinem Geb. im Dezember 2009 rief N. mich an und sagte mir er sei jetzt auch auf dem re Auge blind. Oh, Herr... Er kam in die MHH Hannover. Zudem bekam er einen Herpes Zoster hinter dem re. Auge, die gesamte re Gesichtshälfte war mit sehr dickem Schorf bedeckt und er wurde von wahnsinnigen Schmerzschüben an der re. Gesichtshälfte geplagt. Jemand fragte, wo der M.W. sitzt, ich weiß es gar nicht. Die >Schmerzschübe ließen nach und N. wurde vor ca. zwei Wochen verlegt,
... in ein Seniorenheim. Ich weiß, dass N. TMX bekommt, daß sagte er mir. Es geht im total sch.... Er liegt dort nur rum, seine Muskeln verkümmern, er kann kaum noch gehen, alleine steht er nicht auf. Er möchte nicht mehr leben. Ich kann ihn leider nicht so häufig besuchen, wie ich möchte. Ich will ihm helfen, ich weiß nicht wie. Ich möchte, daß ein Wunder geschieht und N. gesund wird, oder er soll erlöst werden. N ist doch erst 49 Jahre, er ist ein lebenslustiger Mensch gewesen.
So, genug für heute, seid alle lieb umarmt und ich hoffe auf bald
euer Cremeschnittchen
