Hallo liebe Community!
Ich bin weiblich, 23 Jahre alt und auf der Suche nach einer Erklärung für meine Beschwerden. Falls ich hier richtig sein sollte freue ich mich über einen Austausch mit "Leidensgenossen".
Seit einigen Jahren summieren sich meine Symptome und ich bin ratlos wie ich damit umgehen sollte. Hier mal eine chronologische Auflistung:
- Diffuse Schmerzen im Becken
- ISG Schmerzen die das Sitzen teils unerträglich machen und in die Beine ausstrahlen
- BWS Schmerzen mit Steifheit (gefühlte, leichte "Buckelbildung")
- Dauerhaftes Tietze-Syndrom (mal stärker mal schwächer) bis hin zur Atemnot; Besserung unter Voltarenmedikation
- Kniegelenksbeschwerden (siehe unten)
- Häufig gerötete Augen
- Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl mit schwankender Temperatur, Schwäche, Herzrasen, niedriger Blutdruck bis Ohnmacht, hin und wieder Herzstechen und -stolpern
Einige dieser Symptome sprechen ja laut "Dr. Google" für Morbus Bechterew und ein rheumatologischer Orthopäde hatte vor 2 Jahren im Blut auch einen positiven HLA B27 nachgewiesen, jedoch zu diesem Zeitpunkt mit unauffälligen Entzündungswerten. Folglich stand MB im Raum jedoch wurde es als "unwahrscheinlich" eingestuft und folglich nicht weiter behandelt.
In meiner Familie sind keinerlei rheumatische Vorerkrankungen bekannt und das Fehlen der typischen Morgensteifigkeit lässt mich auch an der möglichen Diagnose zweifeln.
Warum ich mich genau jetzt hier vorstelle?
Seit 01/2019 habe ich mit schweren Knorpelschäden im linken Kniegelenk (retropatellar und femoral) zu kämpfen, die 01/2020 mit einer autologen Knorpelzelltransplantation behoben wurden. Axial sind meine Beine einwandfrei und einen sportlichen Unfall hatte ich auch nicht (habe jedoch lange Leistungssport LA betrieben und studiere Sport). Die Chirurgen sind bzgl. der Ursache eines so starken Schadens in meinem Alter ratlos. Der Haken: mein rechtes Knie zeigt jetzt die selben Symptome und vermutlich soll auch dieses bald operiert werden.
Meine Frage: Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. kann mir sagen, ob diese Knorpelschäden (Grad III) auch eine rheumatische/entzündliche Ursache haben können? Würde gerne wissen, was ich nach der erfolgreichen Transplantation anders machen kann, um Rückfälle zu vermeiden.
Danke schon mal an alle, die sich diesen "Roman" durchgelesen haben. Ich freue mich über Rückmeldungen, Hinweise und Tipps.
Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Fila
Ich bin weiblich, 23 Jahre alt und auf der Suche nach einer Erklärung für meine Beschwerden. Falls ich hier richtig sein sollte freue ich mich über einen Austausch mit "Leidensgenossen".
Seit einigen Jahren summieren sich meine Symptome und ich bin ratlos wie ich damit umgehen sollte. Hier mal eine chronologische Auflistung:
- Diffuse Schmerzen im Becken
- ISG Schmerzen die das Sitzen teils unerträglich machen und in die Beine ausstrahlen
- BWS Schmerzen mit Steifheit (gefühlte, leichte "Buckelbildung")
- Dauerhaftes Tietze-Syndrom (mal stärker mal schwächer) bis hin zur Atemnot; Besserung unter Voltarenmedikation
- Kniegelenksbeschwerden (siehe unten)
- Häufig gerötete Augen
- Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl mit schwankender Temperatur, Schwäche, Herzrasen, niedriger Blutdruck bis Ohnmacht, hin und wieder Herzstechen und -stolpern
Einige dieser Symptome sprechen ja laut "Dr. Google" für Morbus Bechterew und ein rheumatologischer Orthopäde hatte vor 2 Jahren im Blut auch einen positiven HLA B27 nachgewiesen, jedoch zu diesem Zeitpunkt mit unauffälligen Entzündungswerten. Folglich stand MB im Raum jedoch wurde es als "unwahrscheinlich" eingestuft und folglich nicht weiter behandelt.
In meiner Familie sind keinerlei rheumatische Vorerkrankungen bekannt und das Fehlen der typischen Morgensteifigkeit lässt mich auch an der möglichen Diagnose zweifeln.
Warum ich mich genau jetzt hier vorstelle?
Seit 01/2019 habe ich mit schweren Knorpelschäden im linken Kniegelenk (retropatellar und femoral) zu kämpfen, die 01/2020 mit einer autologen Knorpelzelltransplantation behoben wurden. Axial sind meine Beine einwandfrei und einen sportlichen Unfall hatte ich auch nicht (habe jedoch lange Leistungssport LA betrieben und studiere Sport). Die Chirurgen sind bzgl. der Ursache eines so starken Schadens in meinem Alter ratlos. Der Haken: mein rechtes Knie zeigt jetzt die selben Symptome und vermutlich soll auch dieses bald operiert werden.
Meine Frage: Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. kann mir sagen, ob diese Knorpelschäden (Grad III) auch eine rheumatische/entzündliche Ursache haben können? Würde gerne wissen, was ich nach der erfolgreichen Transplantation anders machen kann, um Rückfälle zu vermeiden.
Danke schon mal an alle, die sich diesen "Roman" durchgelesen haben. Ich freue mich über Rückmeldungen, Hinweise und Tipps.
Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Fila
