Hallo Ihr!
Möchte, nachdem ich nun schon eine Weile still mitgelesen habe, mich kurz vorstellen und Euch allen meinen Respekt, wie Ihr mit Euren Krankheiten und miteinander umgeht, aussprechen!
Also; ich bin nun 35 Jahre alt und eigentlich mein ganzes Leben lang eine Kranke gewesen. Mal waren es im Kindesalter Bronchitis, im Erwachsenenalter Blasenentzündungen und so ging es bis heute weiter; ich erwähne das nur, weil es vielleicht schon immer ein Hinweis auf die jetzige Diagnose Chronische Polya., gewesen sein könnte? Keine Ahnung.
Los ging es 2004, ich war gerade frisch schwanger, da fingen die gemeinen Schmerzen an, aber es konnte wg. der SS ja nichts gemacht werden. Ich war echt krumm und lahm, konnte mich nicht bewegen, erst wurden die Beschwerden auch auf die SS geschoben, was ich natürlich auch glauben wollte und hoffte. Mein Sohn kam dann 6 Wochen zu früh, Gott sei Dank kerngesund, zur Welt und meine Beschwerden waren erstmal wie weggeblasen, oh, was war ich froh. Allerdings ging es so ca. 6 - 8 Wochen später schlimmer als je zuvor wieder los: nichts ging mehr, ich konnte mich überhaupt nicht mehr bewegen, ich glaube, ich brauch hier nicht ins Detail gehen, das würde wohl auch den Rahmen sprengen...
Nach 8 Wochen Wartezeit, endlich Termin beim Rheuma Doc und dann die Diagnose.
Bekam dann Prednisolon 40 mg tgl, sollte mich langsam runterschleichen, Celebrex und MTX intrav.
Mit dem Kortison begann ich im August letzten Jahres und ich bin heute immer noch bei 27,5 mg pro Tag, was mich schier verzweifeln läßt, da die Nebenwirkungen echt klasse sind. MTX 20, zusätzlich Arava 10.
Ich kämpfe jeden Tag so rum, muß mich ja auch um meinen Sohn kümmern, versuche tapfer das Kortison runterzudrücken, spritze inzwischen MTX selbst, was ich auch als Fortschritt ansehe, so eine Art persönlicher Triumpf, und muß sagen, es ist schwer, aber ich habs jetzt akzeptiert, ich werde irgendwann wieder ein einigermaßen normales Leben führen!!! Weil ich das will! Im Moment kann ich an manchen Tagen nicht mal an die frische Luft oder Auto fahren etc. Macht mich ganz schön fertig, aber irgendwann, so hoffe ích, wirds werden! Allerdings muß ich sagen, wg. der Nebenwirkungen der ganzen Medis hab ich manchmal schon Panik.
So, es ist jetzt unheimlich lang geworden und ich wollte eigentlich wirklich nur mal kurz Hallo sagen und Euch allen meinen Respekt aussprechen, aber ich hab das Gefühl, ich mußte meine Ängste und Gedanken mal hier anbringen, denn in der direkten Umgebung begegnet man leider ja auch meistens nur Unverständnis.
Euch allen ein schönes WE !!!!
Möchte, nachdem ich nun schon eine Weile still mitgelesen habe, mich kurz vorstellen und Euch allen meinen Respekt, wie Ihr mit Euren Krankheiten und miteinander umgeht, aussprechen!
Also; ich bin nun 35 Jahre alt und eigentlich mein ganzes Leben lang eine Kranke gewesen. Mal waren es im Kindesalter Bronchitis, im Erwachsenenalter Blasenentzündungen und so ging es bis heute weiter; ich erwähne das nur, weil es vielleicht schon immer ein Hinweis auf die jetzige Diagnose Chronische Polya., gewesen sein könnte? Keine Ahnung.
Los ging es 2004, ich war gerade frisch schwanger, da fingen die gemeinen Schmerzen an, aber es konnte wg. der SS ja nichts gemacht werden. Ich war echt krumm und lahm, konnte mich nicht bewegen, erst wurden die Beschwerden auch auf die SS geschoben, was ich natürlich auch glauben wollte und hoffte. Mein Sohn kam dann 6 Wochen zu früh, Gott sei Dank kerngesund, zur Welt und meine Beschwerden waren erstmal wie weggeblasen, oh, was war ich froh. Allerdings ging es so ca. 6 - 8 Wochen später schlimmer als je zuvor wieder los: nichts ging mehr, ich konnte mich überhaupt nicht mehr bewegen, ich glaube, ich brauch hier nicht ins Detail gehen, das würde wohl auch den Rahmen sprengen...
Nach 8 Wochen Wartezeit, endlich Termin beim Rheuma Doc und dann die Diagnose.
Bekam dann Prednisolon 40 mg tgl, sollte mich langsam runterschleichen, Celebrex und MTX intrav.
Mit dem Kortison begann ich im August letzten Jahres und ich bin heute immer noch bei 27,5 mg pro Tag, was mich schier verzweifeln läßt, da die Nebenwirkungen echt klasse sind. MTX 20, zusätzlich Arava 10.
Ich kämpfe jeden Tag so rum, muß mich ja auch um meinen Sohn kümmern, versuche tapfer das Kortison runterzudrücken, spritze inzwischen MTX selbst, was ich auch als Fortschritt ansehe, so eine Art persönlicher Triumpf, und muß sagen, es ist schwer, aber ich habs jetzt akzeptiert, ich werde irgendwann wieder ein einigermaßen normales Leben führen!!! Weil ich das will! Im Moment kann ich an manchen Tagen nicht mal an die frische Luft oder Auto fahren etc. Macht mich ganz schön fertig, aber irgendwann, so hoffe ích, wirds werden! Allerdings muß ich sagen, wg. der Nebenwirkungen der ganzen Medis hab ich manchmal schon Panik.
So, es ist jetzt unheimlich lang geworden und ich wollte eigentlich wirklich nur mal kurz Hallo sagen und Euch allen meinen Respekt aussprechen, aber ich hab das Gefühl, ich mußte meine Ängste und Gedanken mal hier anbringen, denn in der direkten Umgebung begegnet man leider ja auch meistens nur Unverständnis.
Euch allen ein schönes WE !!!!