Hallo zusammen!
Was ich dringend bräuchte, wären Tipps, wie man die Mundtrockenheit und damit verbunden vermehrtem Karies sowie kaputter Zunge und Mundschleimhaut lindern kann (ohne Minze oder Menthol).
Wegen dieser Mundtrockenheit, die seit etwa acht Jahren immer stärker geworden ist, bin ich im Frühjahr in einer internistischen Rheumapraxis gewesen. Die Ärztin hat eine Mischkollagenose auf Grund der Blutwerte und anderer Symptome diagnostiziert. Nur sind merkwürdigerweise die Parameter für das Sjögren-Syndrom negativ - wieso also die Mundtrockenheit??
Folgende Blutwerte sind bei mir außerhalb des Normbereiches:
RF - 93,2 lU/ml
IgG Se - 1700 mg/dl
IgA - 615 mg/dl
ANA-Hep2 - >1:200
ANA-Hep2-Titer - 1:12800
ENA-Pool - stark positiv (RE 156)
CCP-AK - 15 RE/ml
BKS - 28
U1snRNP-AK - stark positiv
Kann jemand diese Zahlen bewerten?
Seit meiner Kindheit habe ich eine Aktino-Neurodermitis (Überempfindlichkeit gegen Sonne), durch die sich in den letzten Jahren ein leichtes Asthma entwickelt hat - beides ja auch Autoimmunerkrankungen. In 2004 hatte ich Morbus Werhof als allergische Reaktion auf ein Antidepressivum - auch eine Autoimmunerkrankung. Da muss ich mich ja eigentlich über die Mischkollagenose nicht wundern ...
Die Rheumatologin möchte mich nun mit Immunsuppresiva und Antimalariamitteln behandeln. Ich bin mir aber unsicher, ob ich das machen soll, da ich eigentlich als Symptome nur die Mundtrockenheit und die Verschlechterung der Haut durch Wärme und Sonne habe. Denn ich hatte 1992 ein MammaCA mit Lymphknotenbefall und befürchte, dass durch das unterdrückte Immunsystem die Tumorzellen wieder wachsen könnten. Aber andererseits hat mich mein überaktvise Immunsystem aucht nicht gegen den Krebs geschützt ...
Nun ist der Text ja ziemlich lang geworden und ich fasse meine wichtigsten Fragen kurz zusammen:
Was hilft gegen Mundtrockenheit und deren Folgen?
Wie sind die Blutwerte zu bewerten? Welche anderen Untersuchungen wären noch sinnvoll?
Kann die Mischkollagenose durch die Krebstherapie entstanden sein?
Ist eine Rheumatherapie im frühen Stadium sinnvoll oder erst bei "richtigen" Beschwerden?
Wie sind überhaupt die Aussichten bei dieser Art von Rheuma?
Ich danke schon mal allen, die sich die Mühe machen, diesen langen Text zu lesen und mir auch noch zu antworten!!
Viele Grüße und alles Gute!
queenlagg
Was ich dringend bräuchte, wären Tipps, wie man die Mundtrockenheit und damit verbunden vermehrtem Karies sowie kaputter Zunge und Mundschleimhaut lindern kann (ohne Minze oder Menthol).
Wegen dieser Mundtrockenheit, die seit etwa acht Jahren immer stärker geworden ist, bin ich im Frühjahr in einer internistischen Rheumapraxis gewesen. Die Ärztin hat eine Mischkollagenose auf Grund der Blutwerte und anderer Symptome diagnostiziert. Nur sind merkwürdigerweise die Parameter für das Sjögren-Syndrom negativ - wieso also die Mundtrockenheit??
Folgende Blutwerte sind bei mir außerhalb des Normbereiches:
RF - 93,2 lU/ml
IgG Se - 1700 mg/dl
IgA - 615 mg/dl
ANA-Hep2 - >1:200
ANA-Hep2-Titer - 1:12800
ENA-Pool - stark positiv (RE 156)
CCP-AK - 15 RE/ml
BKS - 28
U1snRNP-AK - stark positiv
Kann jemand diese Zahlen bewerten?
Seit meiner Kindheit habe ich eine Aktino-Neurodermitis (Überempfindlichkeit gegen Sonne), durch die sich in den letzten Jahren ein leichtes Asthma entwickelt hat - beides ja auch Autoimmunerkrankungen. In 2004 hatte ich Morbus Werhof als allergische Reaktion auf ein Antidepressivum - auch eine Autoimmunerkrankung. Da muss ich mich ja eigentlich über die Mischkollagenose nicht wundern ...
Die Rheumatologin möchte mich nun mit Immunsuppresiva und Antimalariamitteln behandeln. Ich bin mir aber unsicher, ob ich das machen soll, da ich eigentlich als Symptome nur die Mundtrockenheit und die Verschlechterung der Haut durch Wärme und Sonne habe. Denn ich hatte 1992 ein MammaCA mit Lymphknotenbefall und befürchte, dass durch das unterdrückte Immunsystem die Tumorzellen wieder wachsen könnten. Aber andererseits hat mich mein überaktvise Immunsystem aucht nicht gegen den Krebs geschützt ...
Nun ist der Text ja ziemlich lang geworden und ich fasse meine wichtigsten Fragen kurz zusammen:
Was hilft gegen Mundtrockenheit und deren Folgen?
Wie sind die Blutwerte zu bewerten? Welche anderen Untersuchungen wären noch sinnvoll?
Kann die Mischkollagenose durch die Krebstherapie entstanden sein?
Ist eine Rheumatherapie im frühen Stadium sinnvoll oder erst bei "richtigen" Beschwerden?
Wie sind überhaupt die Aussichten bei dieser Art von Rheuma?
Ich danke schon mal allen, die sich die Mühe machen, diesen langen Text zu lesen und mir auch noch zu antworten!!
Viele Grüße und alles Gute!
queenlagg