Verde
Neues Mitglied
Hallo Verde,
aus Deinen Worten entnehme ich eine ziemliche Verzweiflung - verständlich ...
Im Kampf um eine Diagnose wäre es gut einen ärztlichen Rückhalt zu haben,
z.B. von hausärztlicher oder fachärztlicher Seite,
welche eine Vorstellung in eine größere rheumatologischen Einrichtung (Klinik)
unterstützen würden, wenn sie der Meinung sind, dass eine rheum. Erkrankung
im Hintergrund Deiner Beschwerden steht.
Größeren Kliniken stehen z.B. ein umfangreicheres Labor oder andere Möglichkeiten
zur Ursachenforschung Deiner Symptome zur Verfügung.
Bezüglich "Merkmale" waren es bei mir so einige unterschiedliche körperl. Symptome,
welche wiederum verschiedene Fachärzte (Orthopäden, Neurologe, Dermatologe, Lungenfacharzt)
veranlassten, eine Hintergrunderkrankung (fortschreitende Rheumaerkrankung) zu vermuten.
Vorerst zeigten sich im Blutbild eher nur harmlose Auffälligkeiten, wie erhöhte Blutsenkung,
erhöhter CRP-Wert, erhöhter Rheumafaktor, erhöhte ANA-Werte (welche sich zeigten und mal wieder nicht).
Arthrosen, Arthritis, Sklerosen, Athrophie, Sehnenansatzentzündungen,
Gelenks- u. Muskelschmerzen, Raynaud (Hände),
sowie Hautveränderungen (gesamter Körper), waren sichtbar.
Der Laborbefund einer größeren, rheum. Ambulanz war dann aussagekräftiger,
als zuvor jene von rheum. Fachärzten.
Die erhöhten ANA-Werte zeigten ein Fluoreszenzmuster AC-5 grob gesprenkelt,
mit unterschiedlichen Antikörpern (dsDNA, U1RNP, Scl-70, PmScl, Jo-1, PR3(c)-ANCA und weitere)
Diagnose: Mischkollagenose und systemische Sklerose.
Soweit noch kurz zu meinen Erfahrungen.
Wünsch Dir, dass sich eines Tages auch bei Dir näher klären wird,
welche Ursache Deine Beschwerden haben.
Danke für Deine ausführliche Antwort!


