Jacek
Neues Mitglied
Ich wollte schon früher über meinen Werdegang ein paar Sätze schreiben. Zwei,
drei gab`s bereits letztes Jahr und dieser soll etwas ausführlicher
werden.
Mittlerweile sind es nunmehr sechs ganze Jahre, in denen ich ganz normal leben
kann. Was die Zukunft noch bereithält, weiß ich nicht, aber ich weiß
ganz genau, was ich zu tun habe werde, wenn es zu einem Rückfall kommen
sollte. Angst macht mir das Ganze jedenfalls nicht mehr.
Vorne weg, ich habe von Anfang an Medikamente abgelehnt, im Nachhinein
betrachtet, nicht ganz risikolos, denn manch ein deftiger Schub hätte
eine Menge zerstören können, aber anscheinend hat sich alles mehr oder
weniger gut regeneriert. Zudem war ich nicht ganz tatenlos, immerfort
kamen als Entzündungshemmer Eisbeutel, kalte Duschen und Schwedenbitter
(äußerlich) meist auf die Hüften zum Einsatz – hier tobte der Bär, alles andere war dagegen Mäusetanz, aber die tanzten fast überall an den Gelenken.
Rohkost bildete den Hauptbestandteil meiner Ernährung, die gleichzeitig
Therapie sein sollte. Über den Daumen betrachtet, lag der Anteil bei
guten 90% über 10 Jahre hinweg. Wöchentlich gab`s mal ein oder zwei
Ausreißer in „normale“ Küche, alles andere bestand aus rohem Bio- Gemüse,
meist tropischen Früchten, Datteln als Ersatz für Süßes und
verschiedenen Nüssen. Hin und wieder gabs Ausflüge zu rohem Käse, Eiern
und Fisch – die Eiweiß- und Fettlieferanten waren eher die Ausnahme.
Besonders zu Beginn der „Diät“ waren Fastenkuren schwer angesagt, erst
mit Säften, dann nur mit Wasser. Das eine mal war der Leidensdruck
dermaßen groß, dass ich sogar zwei Monate nur mit Säften lebte, das andere mal
zwei Wochen nur bei Wasser – das waren die längsten Phasen. Entsprechend
pendelte mein Gewicht. Und ob das ganze Fasten denn am Schluss
wirklich etwas gebracht hat, weiß ich im Grunde gar nicht mal zu sagen,
aber akute Entzündungen werden schon positiv beeinflusst und auf alle Fälle ist das spartanische Wasserfasten eine interessante Erfahrung.
Wie auch immer, auf der Suche nach Alternativen im Netz kommt man an
Entgiftungskuren nicht vorbei. So fing ich mit Chlorella-Algen nach
Klinghardt an, später mit DMSA-Kapseln und Alphaliponsäure nach Cutler.
Oft gab`s Multi-Vitamin/Mineral Supplements zum Essen dazu. Mit
Chlorella hatte ich starke Nierenschmerzen und zum Schluss bescherte mir
die gute Alge beidseitig Hüftkopfnekrosen. Erst nach konsequentem
Absetzen hat sich alles innerhalb eines Jahres regeneriert. Im Nachhinein
betrachtet, denke ich, hat die Alge möglicherweise in diesen stark betroffenen Bereichen Schwermetalle abgebaut und so Vorarbeit geleistet – das ist aber nur eine Annahme.
Aber erst eine Zahnherd-Sanierung und eine folgende Reise in die
Subtropen für mehrere Wochen brachte die entscheidende Wende. Die
tropische Sonne sorgte für den wichtigen Vitamin D Schub. Ohne
Sonnencreme hatte ich mich ihr täglich meist gegen Mittag zu vollen UV-B
Intensität min. eine halbe Stunde lang in Badehose ausgesetzt. Das
Vitamin D Thema habe ich bis dahin und noch darüber hinaus
stiefmütterlich behandelt.
Zusätzlich forderten mir die Umstände dieser Rucksacktour deutlich mehr
Mobilität ab, als ich eigentlich in der Lage war aufzubringen. Was mir
anfangs sehr schwer fiel und nächtliche Schmerzen einbrachte, entpuppte
sich als, ich will das mal Regenerations-Booster nennen.
Die These dahinter, die Gelenke/Bänder werden ja zum Teil durch langsame
Diffusion ernährt aber auch entgiftet. Wenn mit der Ernährung der
Gelenke immerfort neue Toxine einfließen, jetzt mal unabhängig aus
welcher Quelle, wird sich im Gelenk nicht viel ändern, bleiben die
Toxine außen vor, kann sich das Gelenk langsam entgiften und so gut es
geht regenerieren, dabei hören die "Attacken" des Immunsystems auf, die
Entzündungen verschwinden. Demzufolge braucht es viel Bewegung! Und die
habe ich mir täglich verordnet, bis zum Schmerzpunkt. Die Erholungsphasen
wurden dabei immer kürzer, das habe ich deutlich gemerkt und begierig
zum Walken ausgenutzt.
Nach dieser These läuft das Immunsystem nicht Amok, sondert findet
Schadstofflager, die es angreift und leider dabei Gelenke, Bänder etc.
auch zerstören kann. Das Ergebnis wäre das übliche mit dem großen
Unterschied, dass dieses Leiden auf einmal wirklich ursächlich behandelbar
wird.
Zu alledem braucht es unbedingt eine Unterbrechung der Schadstoff-Zufuhr.
Die "letzten" Giftreste, die mein „Gift-Faß“ zum Überlauf brachten,
verbargen sich unter einem alten toten Backenzahn, der anfangs eine dicke
Amalgamplombe trug, später abstarb und als wurzelgefüllter mir mehr als
ein Jahrzehnt eigentlich gute Arbeit leistete.
Bloß darunter verbarg sich ein nekrotischer Kieferknochen, der teils
einfach ausgeschabt werden konnte. Totes Gewebe im lebenden Körper
beherbergt meist Bakterien, die am Zahn entlang ins Gewebe eindringen
und Leichengifte produzieren. Hinzu kommt das hochgiftige Quecksilber
aus dem Amalgam. Beide haben sich unterm Zahn konzentriert und sickern
langsam in den Körper ein. Ein Teil davon wird ausgeschieden, der Rest
landet in „Schwachstellen“ und verursachen irgendwann diverse
Symptome/Entzündungen die von der Medizin fälschlicherweise als
spezielle Krankheiten klassifiziert werden.
Meiner Meinung nach, eigentlich habe ich das vom Toxikologen Daunderer
gelernt, sind das Amalgam und alte tote Zähne die folgenschwersten
Störfaktoren in vielen Menschen. Hinzu kommen Defizite an
Vitaminen und Mineralien und Stoffen, deren gesundheitliche Vorteile man
noch gar nicht kennt, welche jedoch in der Rohkost zu vermuten wären.
Meine Odyssee begann mit der Flickschusterei von ahnungslosen
Zahnärzten und deren Amalgam, bzw. der Amalgam-Entfernung ohne besondere
Schutzmaßnahmen. Im darauffolgenden Jahr der stümperhaften
Amalgam-Sanierung, Monate später, mit Anfang 30 fing es an meinen Hüften
langsam an, zwei Tetanus-Spritzen in die Pobacken setzten den
Entzündungen die Krone auf (damals noch mit Thiomersal
(quecksilberhaltig)) konserviert.
Dass dieses Metallgemisch, wohl hauptsächlich das Hg darin, das Grundübel
war, wurde mir so richtig deutlich vor Augen geführt, als nach zwei
Jahren der Genesung, ein noch lebender aber sichtlich Amalgam getränkter
(verfärbter) Zahn ausgebohrt wurde – dummerweise wieder ohne
Schutzmaßnahmen. Ca. eine Woche später kam ein deftiger aber letzter
Schub für ganze zwei Monate zurück. Die zarte Blume des „normalen“
Lebens brach in sich zusammen. Meine für mich harten Trainingseinheiten
wurden radikal zu leichtem täglichen Walken gestutzt, bis so im zweiten
Monat die Entzündungen langsam nachließen, ich aber dennoch zu
einem alternativ praktizierendem Arzt ging, der mir seitdem ca. mehr als
20 Zink-DTPA und DMPS Infusionen verabreichte. So gesehen habe ich Medikamente genommen, aber eben nicht Rheuma übliche und auf absehbare Zeit.
Das in etwa ist meine Genesungs-Geschichte, etwas länger, aber in zwei
drei Sätzen kaum zu vermitteln – wenn überhaupt - in einer Welt, wo
Rheuma den Stempel der Unheilbarkeit trägt.
Jetzt bin ich seit 6 ganze Jahren gesund, mit diesem einem Rückfall dazwischen
und kleinen Zwickerl mal hier mal da, vor
allem in der Anfangszeit der Genesung. Das war ja ein fortschreitender
Prozess, mit kleinen und eben großen Rückschlägen gespickt, bis volle
Belastbarkeit der Gelenke erreicht wurde. Heute betreibe ich viel Sport,
gehe laufen, sprinte dabei, mache Krafttraining und etwas Kampfsport.
Von letzterem bin ich sehr überrascht, was ich im mittleren Alter noch in
der Lage bin zu leisten.
Liebe Grüße
Jacek
drei gab`s bereits letztes Jahr und dieser soll etwas ausführlicher
werden.
Mittlerweile sind es nunmehr sechs ganze Jahre, in denen ich ganz normal leben
kann. Was die Zukunft noch bereithält, weiß ich nicht, aber ich weiß
ganz genau, was ich zu tun habe werde, wenn es zu einem Rückfall kommen
sollte. Angst macht mir das Ganze jedenfalls nicht mehr.
Vorne weg, ich habe von Anfang an Medikamente abgelehnt, im Nachhinein
betrachtet, nicht ganz risikolos, denn manch ein deftiger Schub hätte
eine Menge zerstören können, aber anscheinend hat sich alles mehr oder
weniger gut regeneriert. Zudem war ich nicht ganz tatenlos, immerfort
kamen als Entzündungshemmer Eisbeutel, kalte Duschen und Schwedenbitter
(äußerlich) meist auf die Hüften zum Einsatz – hier tobte der Bär, alles andere war dagegen Mäusetanz, aber die tanzten fast überall an den Gelenken.
Rohkost bildete den Hauptbestandteil meiner Ernährung, die gleichzeitig
Therapie sein sollte. Über den Daumen betrachtet, lag der Anteil bei
guten 90% über 10 Jahre hinweg. Wöchentlich gab`s mal ein oder zwei
Ausreißer in „normale“ Küche, alles andere bestand aus rohem Bio- Gemüse,
meist tropischen Früchten, Datteln als Ersatz für Süßes und
verschiedenen Nüssen. Hin und wieder gabs Ausflüge zu rohem Käse, Eiern
und Fisch – die Eiweiß- und Fettlieferanten waren eher die Ausnahme.
Besonders zu Beginn der „Diät“ waren Fastenkuren schwer angesagt, erst
mit Säften, dann nur mit Wasser. Das eine mal war der Leidensdruck
dermaßen groß, dass ich sogar zwei Monate nur mit Säften lebte, das andere mal
zwei Wochen nur bei Wasser – das waren die längsten Phasen. Entsprechend
pendelte mein Gewicht. Und ob das ganze Fasten denn am Schluss
wirklich etwas gebracht hat, weiß ich im Grunde gar nicht mal zu sagen,
aber akute Entzündungen werden schon positiv beeinflusst und auf alle Fälle ist das spartanische Wasserfasten eine interessante Erfahrung.
Wie auch immer, auf der Suche nach Alternativen im Netz kommt man an
Entgiftungskuren nicht vorbei. So fing ich mit Chlorella-Algen nach
Klinghardt an, später mit DMSA-Kapseln und Alphaliponsäure nach Cutler.
Oft gab`s Multi-Vitamin/Mineral Supplements zum Essen dazu. Mit
Chlorella hatte ich starke Nierenschmerzen und zum Schluss bescherte mir
die gute Alge beidseitig Hüftkopfnekrosen. Erst nach konsequentem
Absetzen hat sich alles innerhalb eines Jahres regeneriert. Im Nachhinein
betrachtet, denke ich, hat die Alge möglicherweise in diesen stark betroffenen Bereichen Schwermetalle abgebaut und so Vorarbeit geleistet – das ist aber nur eine Annahme.
Aber erst eine Zahnherd-Sanierung und eine folgende Reise in die
Subtropen für mehrere Wochen brachte die entscheidende Wende. Die
tropische Sonne sorgte für den wichtigen Vitamin D Schub. Ohne
Sonnencreme hatte ich mich ihr täglich meist gegen Mittag zu vollen UV-B
Intensität min. eine halbe Stunde lang in Badehose ausgesetzt. Das
Vitamin D Thema habe ich bis dahin und noch darüber hinaus
stiefmütterlich behandelt.
Zusätzlich forderten mir die Umstände dieser Rucksacktour deutlich mehr
Mobilität ab, als ich eigentlich in der Lage war aufzubringen. Was mir
anfangs sehr schwer fiel und nächtliche Schmerzen einbrachte, entpuppte
sich als, ich will das mal Regenerations-Booster nennen.
Die These dahinter, die Gelenke/Bänder werden ja zum Teil durch langsame
Diffusion ernährt aber auch entgiftet. Wenn mit der Ernährung der
Gelenke immerfort neue Toxine einfließen, jetzt mal unabhängig aus
welcher Quelle, wird sich im Gelenk nicht viel ändern, bleiben die
Toxine außen vor, kann sich das Gelenk langsam entgiften und so gut es
geht regenerieren, dabei hören die "Attacken" des Immunsystems auf, die
Entzündungen verschwinden. Demzufolge braucht es viel Bewegung! Und die
habe ich mir täglich verordnet, bis zum Schmerzpunkt. Die Erholungsphasen
wurden dabei immer kürzer, das habe ich deutlich gemerkt und begierig
zum Walken ausgenutzt.
Nach dieser These läuft das Immunsystem nicht Amok, sondert findet
Schadstofflager, die es angreift und leider dabei Gelenke, Bänder etc.
auch zerstören kann. Das Ergebnis wäre das übliche mit dem großen
Unterschied, dass dieses Leiden auf einmal wirklich ursächlich behandelbar
wird.
Zu alledem braucht es unbedingt eine Unterbrechung der Schadstoff-Zufuhr.
Die "letzten" Giftreste, die mein „Gift-Faß“ zum Überlauf brachten,
verbargen sich unter einem alten toten Backenzahn, der anfangs eine dicke
Amalgamplombe trug, später abstarb und als wurzelgefüllter mir mehr als
ein Jahrzehnt eigentlich gute Arbeit leistete.
Bloß darunter verbarg sich ein nekrotischer Kieferknochen, der teils
einfach ausgeschabt werden konnte. Totes Gewebe im lebenden Körper
beherbergt meist Bakterien, die am Zahn entlang ins Gewebe eindringen
und Leichengifte produzieren. Hinzu kommt das hochgiftige Quecksilber
aus dem Amalgam. Beide haben sich unterm Zahn konzentriert und sickern
langsam in den Körper ein. Ein Teil davon wird ausgeschieden, der Rest
landet in „Schwachstellen“ und verursachen irgendwann diverse
Symptome/Entzündungen die von der Medizin fälschlicherweise als
spezielle Krankheiten klassifiziert werden.
Meiner Meinung nach, eigentlich habe ich das vom Toxikologen Daunderer
gelernt, sind das Amalgam und alte tote Zähne die folgenschwersten
Störfaktoren in vielen Menschen. Hinzu kommen Defizite an
Vitaminen und Mineralien und Stoffen, deren gesundheitliche Vorteile man
noch gar nicht kennt, welche jedoch in der Rohkost zu vermuten wären.
Meine Odyssee begann mit der Flickschusterei von ahnungslosen
Zahnärzten und deren Amalgam, bzw. der Amalgam-Entfernung ohne besondere
Schutzmaßnahmen. Im darauffolgenden Jahr der stümperhaften
Amalgam-Sanierung, Monate später, mit Anfang 30 fing es an meinen Hüften
langsam an, zwei Tetanus-Spritzen in die Pobacken setzten den
Entzündungen die Krone auf (damals noch mit Thiomersal
(quecksilberhaltig)) konserviert.
Dass dieses Metallgemisch, wohl hauptsächlich das Hg darin, das Grundübel
war, wurde mir so richtig deutlich vor Augen geführt, als nach zwei
Jahren der Genesung, ein noch lebender aber sichtlich Amalgam getränkter
(verfärbter) Zahn ausgebohrt wurde – dummerweise wieder ohne
Schutzmaßnahmen. Ca. eine Woche später kam ein deftiger aber letzter
Schub für ganze zwei Monate zurück. Die zarte Blume des „normalen“
Lebens brach in sich zusammen. Meine für mich harten Trainingseinheiten
wurden radikal zu leichtem täglichen Walken gestutzt, bis so im zweiten
Monat die Entzündungen langsam nachließen, ich aber dennoch zu
einem alternativ praktizierendem Arzt ging, der mir seitdem ca. mehr als
20 Zink-DTPA und DMPS Infusionen verabreichte. So gesehen habe ich Medikamente genommen, aber eben nicht Rheuma übliche und auf absehbare Zeit.
Das in etwa ist meine Genesungs-Geschichte, etwas länger, aber in zwei
drei Sätzen kaum zu vermitteln – wenn überhaupt - in einer Welt, wo
Rheuma den Stempel der Unheilbarkeit trägt.
Jetzt bin ich seit 6 ganze Jahren gesund, mit diesem einem Rückfall dazwischen
und kleinen Zwickerl mal hier mal da, vor
allem in der Anfangszeit der Genesung. Das war ja ein fortschreitender
Prozess, mit kleinen und eben großen Rückschlägen gespickt, bis volle
Belastbarkeit der Gelenke erreicht wurde. Heute betreibe ich viel Sport,
gehe laufen, sprinte dabei, mache Krafttraining und etwas Kampfsport.
Von letzterem bin ich sehr überrascht, was ich im mittleren Alter noch in
der Lage bin zu leisten.
Liebe Grüße
Jacek
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