Mimimami
Immer ein (B)Engel
Hallo Leute,
wie ihr sicher noch wisst, war ich über Pfingsten in der Rheumaklinik in Baden Baden, und dass es leider ein totaler Flop war. Gestern hab ich mir den Bericht von der HÄ geholt.
Zuerst mal das Erfreuliche: Ich bin in einem guten Allgemeinzustand, und auch Bewusstseinsklar, (habe nie das Gegenteil behauptet).
Habe ein gepflegtes Äusseres und es liegt keine Suizidalität vor.
Aber dann: Es steht drin, dass ich nur noch 1-2 Std. pro Tag stehen und sitzen kann. Gehen kann ich nur langsam, aber dann:
Ich würde mich bemühen, trotz der Schübe und starken Schmerzen meine berufliche Tätigkeit für 12 Stunden am Tag aufrecht zu erhalten!!! Toll, ich schaff doch nur noch 12 Stunden in der Woche auf 400 Euro Basis und habe es auch so gesagt. Auch besteht keine psychotische Symptomatik.
(Bin ich doch nicht psychisch krank?)
Allerdings sei die Grundstimmung klagsam, katastrophisierend. Auch würde ich mich auf meine organische Problematik fixieren. (Wenn ich Schmerzen hatte, habe ich es eben gesagt. Und das war täglich.) Ich wäre auch nicht davon zu überzeugen gewesen, dass ich kein entzündliches Rheuma hätte. (Das habe ich aber nie behauptet.)
Angeblich seien die Kniebeschwerden mehrfach untersucht worden. Eine Überwärmung (stimmt) oder Anschwellung der Knie konnten nicht verifiziert werden. Fakt ist, die Ärztin hat immer erst nachgesehen, wenn es wieder besser war, und die Schwellungen wurden sogar von der Stationsschwester dokumentiert.
Ich würde sogar Entspannungsverfahren nicht aufgeschlossen sein, da ich zur Entspannung nur Lesen würde. (Ist das keine Entspannung?)
Ich sei gut erholt und entspannt entlassen worden. Wie bitteschön soll man sich erholen, wenn die Zimmernachbarin ein Wasch- und Duschsyndrom hatte, und am Tag sowie in der Nacht 5-6 mal geduscht hat, ständig umgezogen, gekramt hat (vor allem nachts) meine Schränke durchsucht und sogar meine Haarbürste genommen hatte. Da konnte ich mich nicht erholen.
Ich sei sogar 2004 schon stationär in Baden gewesen, und dort habe man ja auch schon eine rheumatische Erkrankung ausgeschlossen und Fibro diagnostiziert. Dabei war ich dort nur 1x ambulant.
Ausserdem wurde rheumatiode Arthritis, Polymyalgia rheumatica und auch eine Kollagenose völlig ausgeschlossen. Was mann doch mit 1x Blutabnahme (2kl. Röhrchen) und 1x Thoraxröntgen alles ausschliessen kann. Untersucht wurde nämlich nichts.
Wenigstens ist meine Raucherlunge in Ordnung. (Puhhhh)

Bin ich also doch ein Simulant (Hypochonder)?

wie ihr sicher noch wisst, war ich über Pfingsten in der Rheumaklinik in Baden Baden, und dass es leider ein totaler Flop war. Gestern hab ich mir den Bericht von der HÄ geholt.
Zuerst mal das Erfreuliche: Ich bin in einem guten Allgemeinzustand, und auch Bewusstseinsklar, (habe nie das Gegenteil behauptet).
Aber dann: Es steht drin, dass ich nur noch 1-2 Std. pro Tag stehen und sitzen kann. Gehen kann ich nur langsam, aber dann:
Ich würde mich bemühen, trotz der Schübe und starken Schmerzen meine berufliche Tätigkeit für 12 Stunden am Tag aufrecht zu erhalten!!! Toll, ich schaff doch nur noch 12 Stunden in der Woche auf 400 Euro Basis und habe es auch so gesagt. Auch besteht keine psychotische Symptomatik.
(Bin ich doch nicht psychisch krank?)
Allerdings sei die Grundstimmung klagsam, katastrophisierend. Auch würde ich mich auf meine organische Problematik fixieren. (Wenn ich Schmerzen hatte, habe ich es eben gesagt. Und das war täglich.) Ich wäre auch nicht davon zu überzeugen gewesen, dass ich kein entzündliches Rheuma hätte. (Das habe ich aber nie behauptet.)
Angeblich seien die Kniebeschwerden mehrfach untersucht worden. Eine Überwärmung (stimmt) oder Anschwellung der Knie konnten nicht verifiziert werden. Fakt ist, die Ärztin hat immer erst nachgesehen, wenn es wieder besser war, und die Schwellungen wurden sogar von der Stationsschwester dokumentiert.
Ich würde sogar Entspannungsverfahren nicht aufgeschlossen sein, da ich zur Entspannung nur Lesen würde. (Ist das keine Entspannung?)
Ich sei gut erholt und entspannt entlassen worden. Wie bitteschön soll man sich erholen, wenn die Zimmernachbarin ein Wasch- und Duschsyndrom hatte, und am Tag sowie in der Nacht 5-6 mal geduscht hat, ständig umgezogen, gekramt hat (vor allem nachts) meine Schränke durchsucht und sogar meine Haarbürste genommen hatte. Da konnte ich mich nicht erholen.
Ich sei sogar 2004 schon stationär in Baden gewesen, und dort habe man ja auch schon eine rheumatische Erkrankung ausgeschlossen und Fibro diagnostiziert. Dabei war ich dort nur 1x ambulant.
Ausserdem wurde rheumatiode Arthritis, Polymyalgia rheumatica und auch eine Kollagenose völlig ausgeschlossen. Was mann doch mit 1x Blutabnahme (2kl. Röhrchen) und 1x Thoraxröntgen alles ausschliessen kann. Untersucht wurde nämlich nichts.
Wenigstens ist meine Raucherlunge in Ordnung. (Puhhhh)

Bin ich also doch ein Simulant (Hypochonder)?


......da ich weder den Flugschein noch in ein Malariagebiet fliegen wollte und mir meine Reiseapotheke gerade noch selber zusammen stellen kann (arbeite seit mehr als 15 Jahren in der Pharmazie) habe ich damals versucht gegen diesen Gutachter anzugehen, ist mir leider nicht gelungen......
!! 



