Hallo zusammen,
ich habe lange überlegt, ob ich zu diesem Thema etwas schreiben soll. Übrigens danke vor allem für den
Quarks & Caspar Doku-Link - den fand ich persönlich am Objektivsten von allen genannten Links - es ist der letzte Link von kreimue genannten.....
Als ich damals hier ins Forum kam, habe ich lange das Thema mit Nichtachtung belegt - ich wollte darüber nichts wissen, weil ich immer dachte: das Zeug wirste nie brauchen. Das sind Drogen, die Dich kaputt machen - halt sämtliche Negativ-Gedanken dazu, trotz der Infos, die ich damals schon hatte.
Als ich dann immer schlechter laufen, gehen usw. konnte, ich immer mehr Schmerzen bekam, erst dann war es soweit, dass ich mich mit Fuegis Thema beschäftigen konnte. Ich habe das Thema inhaliert, mir die Tipps gesichert usw. - kurz: ich wurde offener für das Thema und konnte nachvollziehen, warum Menschen, denen nichts mehr geholfen hat oder aus anderen Gründen, sich dem Cannabis zuwandten.
Heute bin ich nicht mehr abgeneigt, es auszuprobieren - spätestens dann, wenn die Ärzte mich fallen lassen sollten, weil sie mit der Medikamentierung nicht mehr weiter kommen. Es mag allerdings auch mit meiner Lebenserfahrung und meinem Alter zusammen hängen.
Alkohol ist nicht verboten - man kann es sogar billig kaufen und sich damit zu dröhnen. Ihr wisst selbst, was Alkohol anstellen kann mit uns. Aber merkwürdigerweise sagt dazu kaum ein Mensch etwas, es sei denn, es wird ein Alkoholisierter irgendwo in der Öffentlichkeit gesehen...... Sogar in Frankreich dürfen Kinder verdünnten
Rotwein trinken, weil es dort Sitte ist. Oh oh - ich höre schon Euren Aufschrei, aber mal ehrlich: habt ihr schon von dort irgendetwas von vermehrten alkoholabhängigen Kindern und Jugendlichen gehört? Ich zumindest nicht.
Wir schmeissen Medikamente in uns hinein, die uns zwar die Schmerzen nehmen, der verdammte Krankheit
Einhalt gebieten - ABER ebenso krank machen können wie zusätzliche Diabetes - noch mehr Medis, Nieren- und Leberprobleme usw.
ABER - wer zu Hanf greift, ist plötzlich nicht mehr, sagen wir, gesellschaftfähig. Aus welchem Grund eigentlich?
Obwohl es ein Naturprodukt ist, ist es schlecht.

- Im Mohnbrötchen wurden angeblich zu viel Inhaltsstoffe gefunden - also wurde der Brötchen-Mohn noch mehr chemisch bearbeitet - ähm, essen wir eigentlich noch "echte Mohn"-Brötchen?
Kühe, Schweine durften damals auf der Weide alles fressen, auch Hanfpflanzen - inzwischen wurde alles weg gemacht, übrigens in der Schweiz inzwischen auch....

, das Vieh darf nicht glücklich sein - es könnte zum Menschen kommen..... - ich weiss, jetzt werde ich ein wenig ironisch.
Hanf ist eine Nutzpflanze: es wurden Seile draus gemacht, Säcke, Brote, Öle und wat wees der Geier noch wat... - sie wurde gentechnisch so verändert, dass alles "un"gesunde eliminiert wurde....
Hanf/Cannabis kann für uns wieder zum Segen werden,
aber nur dann, wenn wir diese Pflanze, die seit Jahrhunderten ansässig ist, akzeptieren, und zwar so, wie sie ist.
Dann würde auch dieser Hype/die Gier danach aufhören. Es ist nun mal so, dass alles, was verboten ist, erst recht interessant ist - das sind wir Menschen nun mal. Es ist eine Arznei-Pflanze, die jedem helfen und Linderung bringen könnte, wenn sie benötigt wird, weil austherapiert oder weil der Patient keine Chemie in sich werfen will.
Sie kann für uns wieder zum Segen werden, wenn wir endlich lernen, mit ihr vernünftig umzugehen und nicht aus jedem Nutzen etwas negatives zu machen.
Ich jedenfalls danke Fuegi für dieses Thema, welches er seit über 14 Jahren fortführt und uns teilhaben lässt an seinen Erfahrungen, die er gemacht hat im Laufe der Jahre, und dass ich - hoffentlich - dadurch ein wenig objektiver geworden bin. Wer weiss, vielleicht brauche ich das Zeug auch irgendwann, weil es mir nicht mehr gut geht oder mir nicht mehr geholfen werden kann.