Hallo Zusammen,
mal neue "Erforschungsergebnisse", die in Kleinstudien und Tierversuchen zum Thema entstanden sind:
CBD Cannabidiol
"CBD bindet an den ausgleichenden Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt damit die Signalgebung durch Adenosin im Körper. Adenosin übt eine Anzahl von Wirkungen aus. So blockiert es die Ausschüttung aller aktivierenden und belebenden Neurotransmitter (Botenstoff e im Nervensystem), wie beispielsweise Dopamin, Acetylcholin und Noradrenalin. Einige entzündungshemmende Wirkungen könnten auf diesem Wirkmechanismus beruhen. Die Behandlung von Mäusen mit einer niedrigen Dosis CBD verringert die Produktion des entzündungsfördernden Botenstoffes Tumor-Nekrose*-Faktor-Alpha-(TNF-alpha) (Malfait et al. 2000). Die umgekehrte Wirkung wurde mit einem A2A-Adenosin-Rezeptor-Blocker erzielt."
aus dem Buch Cannabidiol (CBD) Franjo Grotenhermen
"Adalimumab (Handelsname Humira). Speziell ist es ein TNF-alpha-Blocker. Er fungiert als monoklonaler Antikörper, der sich an das lösliche TNF-alpha anheftet, aber nicht wie ein Schlüssel ins Schlüsselloch, sondern eher wie ein Anhängsel. So passt dieses Zytokin nicht mehr in den TNF-alpha-Rezeptor und seine Wirkung kann nicht mehr stattfinden."
von Rheuma-Online
Besser die Produktion von TNF-Alpha verringern, als da irgendwas dran hängen!
Interleukin-Blocker:
"Tocilizumab (Handelsname in der EU: RoActemra®) ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der sowohl an lösliche als auch an membranständige Interleukin(IL)-6-Rezeptoren bindet und dadurch die Signalübertragung verhindert. Die Blockade dieser Rezeptoren hemmt die Wirkungen von Interleukin-6 (IL-6), das eine Schlüsselrolle bei der Initiierung und Aufrechterhaltung der Entzündung der RA spielt und neben den Gelenkentzündungen auch für andere systemische Manifestationen wie eine Anämie, Erschöpfungszustände (Fatigue) und Osteoporose verantwortlich ist."
von Rheuma-Online
"Bei Mäusen verringert CBD auch die Entzündungen bei akuter Pankreatitis. Es reduziert die Konzentration von entzündungsfördernen Substanzen (Interleukin-6, Tumor-Nekrose-Faktor-Alpha). Dieser Effekt wird möglicherweise durch den Adenosin-A2A-Rezeptor vermittelt."
aus dem Buch Cannabidiol (CBD) Franjo Grotenhermen
Brauche ich ja nicht mehr viel erwähnen, welcher Weg für mich besser ist!
http://www.naturinstitut.info/cannabidiol-oel.html
http://www.cbd-hanfol.eu/clanky/33-cbd-und-thc-und-wie-sie-wirken
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.
von Philippus Theophrastus Paracelsus
Da ist schon was Wahres dran.
Bei THC (phychoaktiv) geben ich mal zu bedenken, das auch hier die Dosis entwender Gift oder Medizin ist!
Es macht einen Unterschied, ob ich am Tag ein Glas Bier (0,2l) trinke oder ein Glas Wein (0,2l) oder ein Glas Wodka (0,2l). Bier, Wein und Woka haben bekanntlicher Weise unterschiedliche Alkoholgehalte. Die Wirkung wird unterschiedlich sein.
Genauso verhält sich das beim THC-Gehalt. 5% bei der Ursprungspflanze und zum Teil über 20% bei gezüchtenten Hanfpflanzen. Auch hier wird die Wirkung sich deutlich unterscheiden.
Ich weiß, der Vergleich hinkt. Aber man sollte vielleicht den § 1 der GSV nicht immer ausblenden!!
GSV = Gesunder Menschenverstand Verordnung
§1 Nutze Deinen gesunden Menschenverstand!
Methotrexat ürsprünglich aus der Krebstherapie stammend, ist ja ein anerkanntes Rheumamittel. Da CBD und auch THC einen Einfluss auf das Wachstum von Krebszellen ausüben, in dem dieses verringert wird, sollte man da nicht mal weiter forschen.
Bei drei unterschiedlichen schulmed. Ansätzen (TNF-Alpha-Blocker
Adalimumab, Interleukin-6-Blockern und der MTX-Gabe) wirkt CBD/THC.
Zufall?? Glaube ich nicht!
Hier spielt die Dosierung eine Rolle, wie bei jedem anderem Medikament auch.
Man weiß heute, das viel über die
Cannabinoid-Rezeptoren CB1- und CB2 im menschlichen Immunsystem gesteuert wird.
Leider wird in dem Bereich nicht geforscht. Da spielen wohl Marktmechanismen ein Rolle!
Gruß kreimue