Medizin. Verwendung von Cannabis ab 2003

Servus kroma,

dann machen wir eine Plantage in Herbertshausen auf. Liegt in der Mitte. Du kommst zum Gießen und ich zum Ausjäten. Und wenn sie gefunden wird, war es keiner :D
 
Nur noch einmal zur Erinnerung, dies sollte ursprünglich ein Thread werden in dem ernsthaft zum Thema Cannabis/ THC in der Medizin diskutiert wird. Es wird immer wieder zum Anbau und Genuss aufgerufen von einige Usern, wenn auch mit einem Smiley dabei, aber RO die Admins und Moderatoren stehen da nicht dahinter. Nur als Absicherung nochmal erwähnt, falls mal Nachfragen kommen. Leider wird dadurch ein ernsthaftes Ansinnen ins Lächerliche gezogen- schade. Würde doch die Ernsthaftigkeit vielleicht ein wenig Druck machen können solche Medikamente auch über die Kassen anzubieten- das zerschlagt ihr leider immer wieder.

Kukana
 
Wüsste gar nicht wie das gehen würde mit Anbau usw. Geschweige denn, wo man das Zeug herbekommt. :vb_redface:

Aber Du hast Recht Kukana, gerade bei dem Thema ist "rumblödeln" nicht angesagt. :o
 
kuckt mal demnächst jenke.

da ist das Thema. er macht
dazu ein Experiment.

ich habe grade vorhin
einen thread dazu
eröffnet.

tv tipp jenke. das Experiment.
startet. am Montag den 17.
März auf Rtl.
 
Da gehts ja um ein Drogenexperiment. Wir reden auf RO aber von der medizinischen Verwendung der nicht süchtig machenden Substanzen von Cannabis, die Schmerzen lindern können.

Wir fordern hier ja keinen zum Drogenkonsum oder- Experiment auf. Ich glaube das sind zweierlei Schuhe.

Gruß Kukana
 
huch. Entschuldigung.

ich dachte es wäre vielleicht
überhaupt mal interessant,
wie man darauf reagiert.

für mich ist das auch aus dem
Grund interessant, dass mir jetzt
schon zwei ärzte zum kiffen
rieten.

austherapiert. schmerzMittelAllergie...
mir wurde halt gesagt, das Cannabis
rauchen viel gesünder und effektiver
wär als die Einnahme von Tabletten.

ich kiffe nicht. will auch nicht
kiffen. will auch keinen dazu
animieren. ich gab eben
lediglich weiter, was meine
ärzte mir rieten.

trotzdem denke ich, das das
Experiment interessant sein könnte.
weil ob man die Tabletten nimmt
oder raucht. ob zum spass oder wegen
schmerzen. der rausch ist der
gleiche.

wer jenke kucken möchte, kuckt
einfach. und wer nicht, der nicht.

hin oder her. es ist ein brisantes
und heikles Thema.

ach kukana. rüg mich doch nicht
immer. ;)
 
trotzdem denke ich, das das
Experiment interessant sein könnte.
weil ob man die Tabletten nimmt
oder raucht. ob zum spass oder wegen
schmerzen. der rausch ist der
gleiche.

;)

1. ich rüge nicht sondern weise nur darauf hin, nicht dass irgendwer RO anzeigt weil wir angeblich zum Drogenkonsum aufrufen, das wollen wir ja auch nicht.

Und was deinen obigen Satz angeht - eben darum geht es auch. In der Medizin findet der Stoff Verwendung der hilft, der aber keinen Rausch macht.

Kukana
 
alles gut kukana.

ich denke mal, in dem Beitrag
von jenke wird auch später
das Ergebnis sein, das von
Cannabis Konsum dringend
abzuraten ist. der macht
immer so krasse Tests.

wir sollten alle nur medis
oder Drogen nehmen,
die uns legal vom Arzt
verschrieben wurden.

kucken tue ich trotzdem. so
als abschreckendes Beispiel.
was passieren kann, wenn
man sowas leichtsinnig
konsumiert.
 
CBD als entzündungshemmender Wirkstoff

Hallo Zusammen,

hier wird das THCwas in den Vordergrund gestellt. Es ist aber eher das CBD (Cannabidiol) was sich entzündungshemmend auswirkt. Das genaue Zusammenspiel der Cannabinoiden ist leider nicht bekannt mangels Forschung. Obwohl die positive Wirkung auf Autoimmnunerkrankungen bekannt ist.

Zum CBD: Es ist nicht gelistet in der Liste des BtMG (Betäubungsmittelgesetz) und deshalb legal. Es ist im Nutzhanf je nach Sorte mit 1-5% enthalten (THC-Gehalt unter 0,2%). Nutzhanf wird in Deutschland legal vertrieben als Tee, Nahrungsmittel, Kleidung, Kosmetika und in so machner Autotür als Innenverkleidung!

Da der menschliche Körper (und nicht nur dieser) sogen. Endocannabinoide zur Regulierung des Immunsystem einsetzt, ist die Wirkung von Cannabinoiden jetzt eigentlich auch nicht verwunderlich. Diese Endocannabinoide spielen eine gewichte Rolle bei der Steurung des Immunsystemes. Für Rheumatiker interressant sind die CB1- und vorallem die CB2-Rezeptoren. Der CB2-Rezeptor kommt vor allem in immunrelevanten Geweben und Organen vor, wie Milz, Tonsillen, Thymus, Knochenmark, B-Lymphozyten und Monozyten/Makrophagen. In den Makrophagen werden die TNF-Alpha zellen gebildet. Das sich das CBD an die CB1- und CB2-Rezeptor bindet wird die Produktion von TNF-Alpha-Zellen reduziert, was sich dann entzündungshemmend auswirkt. Die ist der "gesicherte Ansatz" bei den sogen. TNF-Alpha-Blocker, genauer das Einfangen und umwandeln der TNF-Alpha-Zellen. Bei den Interleukin sieht es ähnlich aus. Auch hier wird durch die Bindung an den Rezeptoren die übermäßige Bildung von Interleukine gemindert. Letztendlich benötigt der Körper aber diese Zellen für das Immunsystem.

Ich selbst stelle mir CBD-Tropfen her. Von diesen nehme ich 3 x täglich 20 Stück.

Die benötigen "Mittel" kann man in Deutschland völlig legal beziehen! Beim googlen mit den Begriffen Cannabis Rheuma und Hanfblütentee findet man alles!

Dieses Jahr brauchte ich keine Schmerzmittel oder weitere Medikamente. Lediglich das MTX spritze ich noch. Die Reduzierung ist bereit mit dem Rheumadoc abgesprochen. Da die entzündlichen Region bei mir sich auf dem Rückzug befinden, wirkt das CBD doch recht deutlich, was Humira und Co. nicht geschafft haben. Metformin (Diabetes) durfte auch nehmem, da ich als Begleiterscheinung hohe Zuckerwerte hatte. Mit Rückgang der Entzündung, sind diese ebensfalls zurückgegangen.

Allerdings habe ich auch weitere Faktoren in meinem Leben geändert. Mehr Bewegung und Stressabbau. Auch ernähre ich mich bewusster.

Das in dieser Richtung nicht weiter geforscht wird, liegt in erster Linie am Gewinn einer mächtigen Lobby.

5 kg Blüten ca. 75, -€, Mittel für die Extraktion 50ml für 5g Blüten ca. 13,-€ (reicht für ca. 1000Tropfen).

Biogenika (ca. 2000, -€ im Monat) + weitere Medikamente, also Schmerzmittel, Blutdrucksenker usw.

Wer will kann ja mal nachrechnen.

Gruß kreimue

Ach ja, hatte vergessen zu erwähnen, das CBD nicht psychoaktiv ist, also keinen Rauschzustand erzeugt wie THC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Fügi,

das Sativex ist das synthetisch "hergestellte" Lecithol. Er werden quasi die gleichen Inhaltsstoffe verwendet, ja bis auf die Cannabiniode. Dies sind sysnthestisch hergestellte Cannabiniode. Den Alkohol müsste man aber auch in einem fetthaltigen Getränk verdunsten können (Mikrowelle).

An der Stelle mal Danke! Du hast mich mit einer Antwort erst auf den Trichter gebracht. Im Nebensatz kam da mal eine Äußerung zu TNF-Alpha. Sonst wäre ich nie auf CBD gestoßen!

Das CBD alleine ist aber auch kein Wundermittel. Aber es ist ein vielversorechender Ansatz. So vielschichtig wie Rheuma ansich, ist auch der Umgang mit dieser wichtig, wie Ernährung, Verhalten und Umwelt!

Gruß Dieter
 
Hab davon im Radio gehört, sehr interessant, stimmt :top:.

Vielleicht kann Kuki den Beitrag auch in den "Cannabis-Thread" kopieren?

Grüßle
Heike
 
Gerade eben auf WDR ein Beitrag zum Cannabis, als Verordnung über Privatrezept.

2 Männer waren im Interview, einer mit schwerem Bandscheibenvorfall der aber laut Ärzten (noch) nicht zu operieren wäre und einer mit Morbus Crohn. Letzter gehört zu den 250 Menschen in D die zur Zeit Cannabis auf rezept bekommen, dies aber dann privat zahlen muss.
Ausserdem ist das Genehmigungsverfahren wohl recht umfangreich. Aber wie ersagt, hilft es ihm und da sein Apotheker auch dafür zugelassen ist, klappt das.

LG Kukana


http://www1.wdr.de/fernsehen/regional/daheim-und-unterwegs/sendungen/cannabislegal100.html

Im Laufe der Sendung kommt noch was mehr an Info.
 
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