Bodo
(Mittel)alter Hund
Seit 2002 bin ich an CP und Fibro erkrankt. Trotz anschlagender Rheuma-Therapie wurde ich immer müder, schlapp und war ohne Ausdauer. Ich konnte mich zu nichts mehr aufraffen, schleppte mich durch den Alltag und fühlte mich nach der Arbeit und an Wochenenden wie tot. Dazu hatte ich die nächtlichen Schweißzustände, Schlafstörungen, permanente Gewichtszunahme, obwohl ich mich bewusst und mäßig ernähre.
Durch Zufall führte ich ein Gespräch mit meinem Urologen darüber (er ist ausgebildeter Männerarzt). Zu meiner Überraschung teilte er mir mit, dass Fibro auch ein Thema für den Männerarzt sein kann. Ein Mangel an Testosteron hat oft ähnliche Symptome wie die Fibro. Bei Männern, insbesondere bei Rheumatikern, ist häufig der Hormonhaushalt nicht in Ordnung, und führt auch bei Männern zu Problemen. Dieses Thema ist in Deutschland seiner Meinung nach entweder nicht bekannt oder wird tot geschwiegen.
Es wurden bei mir mehrere Hormonbestimmungen gemacht (Vorstufe von Testosteron, Testosteron, weibliches Hormon wegen Gewichtszunahme) und festgestellt, dass mein Testosteronspiegel dem eines 75!!Jährigen gleicht!! Im Frühjahr startete ich eine Spritzenkur (alle 14 Tage) mit Testosteron. Nach einem 1/4Jahr ging es mit mir gesundheitlich wieder aufwärts, ich wurde agiler und ich fühlte mich nicht mehr so ausgelaugt, ich hatte nun auch wieder Lust auf Unternehmungen bzw. Freizeitgestaltungen am Wochenende.
Nach 12 Spritzen im Abstand von 14 Tagen legte ich zu Kontrollzwecken eine vierteljährliche Spritzen-Pause ein. Leider musste ich aber feststellen, dass mein Allgemeinzustand wieder schlechter wurde.
Nun bekomme ich nach Rücksprache mit meinem Männerarzt erneut Testosteronspritzen, aber nicht mehr alle 14 Tage, sondern ein anderes Präparat, das nur noch alle 3 Monate gespritzt werden muss. Dieses Medikament gewährleistet einen konstanteren Hormonspiegel, es ist nicht so sägezahnartig, wie bei der 14-tägigen Medikamentation.
Vor Testosteronspritzen muss aber unbedingt abgeklärt sein, dass die Prostata in Ordnung ist.
Leider müssen alle Tests, wie auch die Spritzen, selbst bezahlt werden, was im Vierteljahr mit ca. 200 Teuros zu Buche schlägt.
Dennoch wollte ich es nicht versäumen, die Fibro/Rheuma-Männer auf RO darüber zu informieren.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Über einen Erfahrungsaustausch wäre ich dankbar.
Viele Grüße
Bodo der Männliche
Durch Zufall führte ich ein Gespräch mit meinem Urologen darüber (er ist ausgebildeter Männerarzt). Zu meiner Überraschung teilte er mir mit, dass Fibro auch ein Thema für den Männerarzt sein kann. Ein Mangel an Testosteron hat oft ähnliche Symptome wie die Fibro. Bei Männern, insbesondere bei Rheumatikern, ist häufig der Hormonhaushalt nicht in Ordnung, und führt auch bei Männern zu Problemen. Dieses Thema ist in Deutschland seiner Meinung nach entweder nicht bekannt oder wird tot geschwiegen.
Es wurden bei mir mehrere Hormonbestimmungen gemacht (Vorstufe von Testosteron, Testosteron, weibliches Hormon wegen Gewichtszunahme) und festgestellt, dass mein Testosteronspiegel dem eines 75!!Jährigen gleicht!! Im Frühjahr startete ich eine Spritzenkur (alle 14 Tage) mit Testosteron. Nach einem 1/4Jahr ging es mit mir gesundheitlich wieder aufwärts, ich wurde agiler und ich fühlte mich nicht mehr so ausgelaugt, ich hatte nun auch wieder Lust auf Unternehmungen bzw. Freizeitgestaltungen am Wochenende.
Nach 12 Spritzen im Abstand von 14 Tagen legte ich zu Kontrollzwecken eine vierteljährliche Spritzen-Pause ein. Leider musste ich aber feststellen, dass mein Allgemeinzustand wieder schlechter wurde.
Nun bekomme ich nach Rücksprache mit meinem Männerarzt erneut Testosteronspritzen, aber nicht mehr alle 14 Tage, sondern ein anderes Präparat, das nur noch alle 3 Monate gespritzt werden muss. Dieses Medikament gewährleistet einen konstanteren Hormonspiegel, es ist nicht so sägezahnartig, wie bei der 14-tägigen Medikamentation.
Vor Testosteronspritzen muss aber unbedingt abgeklärt sein, dass die Prostata in Ordnung ist.
Leider müssen alle Tests, wie auch die Spritzen, selbst bezahlt werden, was im Vierteljahr mit ca. 200 Teuros zu Buche schlägt.
Dennoch wollte ich es nicht versäumen, die Fibro/Rheuma-Männer auf RO darüber zu informieren.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Über einen Erfahrungsaustausch wäre ich dankbar.
Viele Grüße
Bodo der Männliche