Hallo,
nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen und kurzer Erfahrungsbericht von mir.
Habe gestern meine erste 1000mg-Infusion Mabthera bekommen.
Nachdem ich auf Humira mit handflächengroßen Schwellungen an der Einstichstelle reagierte, wurde ich auf Enbrel umgestellt. Das hab ich auch prima vertragen, nur leider ließ hier die Wirkung nach wenigen Monaten wieder nach und meine Rheumatologin riet mir zu Mabthera, wozu ich mich nun auch durchgerungen habe (hatte Befürchtungen wg. Nebenwirkungen).
Enbrel habe ich in Vorbereitung der Infusion 14 Tage vorher abgesetzt, Mtx aber weiterhin genommen (nur 7,5 mg, sonst steigen meine Leberwerte zu sehr). Ibuprofen 800 nehme ich bei Bedarf.
Kurz zum Ablauf: Ich war in der Rheumaabteilung der Leipziger Uni. Erstmal dickes Lob an die Stationsbesatzung und die behandelnden Ärzte. Ich fühlte mich echt gut versorgt!
Nachdem ich dort "eingecheckt" hatte, wurden mir Blutproben entnommen und sofort untersucht. Desweiteren Untersuchung des Allgemeinzustandes, EKG, Gelenkstatus. Anschließend bekam ich 100mg Prednisolon, 100mg Fenistil intravenös sowie 1000mg Paracetamol oral. Eine Stunde später wurde ich dann an einen Herzmonitor mit Blutdruck/Sauerstoffsättigungskontrolle angeschlossen und die Infusion mit 25ml/h gestartet. Aller halbe Stunde wurde dann um 25ml bis auf maximale 150ml/h erhöht und nach knapp 6 Stunden war alles überstanden.
Während der Infusion hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, danach nur eine sehr leichte Kreislaufschwäche.
Ich blieb dann noch bis heute morgen um 5.00h zur Beobachtung dort und wurde dann auf meinen Wunsch entlassen (mein Zimmernachbar fing um halb drei an zu schnarchen
) Jetzt geht es mir gut, was aber sicherlich auch an der Dosis Predni liegt. Übernächste Woche bekomme ich dann die 2. Infusion, diesmal aber ambulant bei meiner Rheumatologin, wovon ich dann auch nochmals berichten würde.
Bis dahin Euch allen schmerzarme Tage!
Chris
nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen und kurzer Erfahrungsbericht von mir.
Habe gestern meine erste 1000mg-Infusion Mabthera bekommen.
Nachdem ich auf Humira mit handflächengroßen Schwellungen an der Einstichstelle reagierte, wurde ich auf Enbrel umgestellt. Das hab ich auch prima vertragen, nur leider ließ hier die Wirkung nach wenigen Monaten wieder nach und meine Rheumatologin riet mir zu Mabthera, wozu ich mich nun auch durchgerungen habe (hatte Befürchtungen wg. Nebenwirkungen).
Enbrel habe ich in Vorbereitung der Infusion 14 Tage vorher abgesetzt, Mtx aber weiterhin genommen (nur 7,5 mg, sonst steigen meine Leberwerte zu sehr). Ibuprofen 800 nehme ich bei Bedarf.
Kurz zum Ablauf: Ich war in der Rheumaabteilung der Leipziger Uni. Erstmal dickes Lob an die Stationsbesatzung und die behandelnden Ärzte. Ich fühlte mich echt gut versorgt!
Nachdem ich dort "eingecheckt" hatte, wurden mir Blutproben entnommen und sofort untersucht. Desweiteren Untersuchung des Allgemeinzustandes, EKG, Gelenkstatus. Anschließend bekam ich 100mg Prednisolon, 100mg Fenistil intravenös sowie 1000mg Paracetamol oral. Eine Stunde später wurde ich dann an einen Herzmonitor mit Blutdruck/Sauerstoffsättigungskontrolle angeschlossen und die Infusion mit 25ml/h gestartet. Aller halbe Stunde wurde dann um 25ml bis auf maximale 150ml/h erhöht und nach knapp 6 Stunden war alles überstanden.
Während der Infusion hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, danach nur eine sehr leichte Kreislaufschwäche.
Ich blieb dann noch bis heute morgen um 5.00h zur Beobachtung dort und wurde dann auf meinen Wunsch entlassen (mein Zimmernachbar fing um halb drei an zu schnarchen
) Jetzt geht es mir gut, was aber sicherlich auch an der Dosis Predni liegt. Übernächste Woche bekomme ich dann die 2. Infusion, diesmal aber ambulant bei meiner Rheumatologin, wovon ich dann auch nochmals berichten würde. Bis dahin Euch allen schmerzarme Tage!
Chris