Lungenprobleme bei undiff. Kollagenose ?

Sandra71

Neues Mitglied
Hallo, noch mal ich. Hat jemand undifferenzierte Kollagenose und ähnliche Probleme mit der Lunge wie ich? : Jetzt habe ich schon zum dritten Mal immer so einen Hustenreiz, also so ein Kribbeln und eine Art Zusammenziehen in der Lungen- und Bronchiengegend. Das erste Mal fing meine Lungenentzündung so an, das zweite Mal stellte der Arzt fest, dass ich keine Lungenentzündung hätte, tja, und jetzt war ich noch nicht beim Arzt. Ich muss dann öfters husten und beim Reden ist es dann oft so störend, dass es einem das Reden schwer macht, ich muss dann erst wieder husten, dass es weg geht, ist ganz komisch und schwer zu beschreiben. Kann das von der Kollagenose kommen? :uhoh: Ich habe halt Angst um meine Lunge, ich kann auch nur noch ganz kurz Luft anhalten und so. Habe halt auch noch zusätzlich durch eingeschränkte Beweglichkeit des Oberkörpers (Hals, Genick, Oberarme und Rücken sind sehr verspannt)
und Muskelinsuffizienz Probleme. Dies geht auch auf die Atmung, weil dann die kleinen Rippengelenke damit zusammen hängen, sagte mein Krankengymnast.
Viele liebe Grüße, Sandra.:confused:
 
dein physio hat wahrscheinlich recht.
mache atmen-übungen, ganz wichtig.
ansonsten gibt es bei kollagenose auch manchmal eine lungenbeteiligung, die der doc feststellen kann.
gerade dann ist richtiges atmen und gute körperhaltung wichtig, auch wenn es weh tut.
gruss
 
Bei Kollagenosen gibt es auch Lungenbeteiligung (ich habe eine) und du solltest das schon beim Pneumologen abklären lassen. Lungenfunktion, Röntgen/CT usw. Ein Kollagenosepatient sollte eh einmal im Jahr vorsorglich zur Kontrolle zum Pneumologen(Lungenfacharzt) unter anderem soll auch vorsorglich dabei auf pulmonale Hypertonie untersucht werden.
Lieben Gruß Maike
 
Ich gebe meiner Vorschreiberin recht und wundere mich oft darüber, dass es Rheumatologen gibt, die ihre Kollagenosepatienten nicht darüber aufklären, dass man regelmäßig seine Lunge untersuchen lassen soll. Du mußt den Lungenfacharzt auch darüber aufklären, dass du eine Kollagenose hast. Der Lufu meiner Tochter hat anfänglich auch gemeint, sie käme nur wegen der MTX-Einnahme. Das war ihm bekannt, dass man unter dieser Einnahme seine Lunge kontrollieren lassen soll. Von Lungenbeteiligung bei Kollagenosen hatte der auch nichts gewußt.
Wenn deine Beschwerden mit der Erkankung zusammenhängen, muß sicher auch die Medikation geändert werden. Ich weiß nicht, was du z.Z. nimmst. Besprech das auf jedem Fall mit dem Rheumatologen. LG

PS. Deine oben genannten Gelenk- u. Muskelbeschwerden würden zu einer Polymyositis passen. Auch die Oberschenkel können betroffen sein. Ich kenne diese Symtome nicht nur als Einzelerkankung, sondern auch als Teil einer Mischkollagenose.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo! Also weder meine Rheumatologin noch der Lungenfacharzt haben mir empfohlen, einmal im Jahr die Lunge untersuchen zu lassen im Bezug auf Kollagenose. Dem Lungenfacharzt hatte ich auch erzählt, dass ich Kollagenose hatte. Naja, die Lunge wurde ja untersucht: beim ersten Mal, wo ich die Probleme hatte und es eine Lungenentzündung war und auch beim zweiten Mal, wo es wieder diese Anzeichen waren, nur noch nicht so schlimm und ausgeprägt. Nur jetzt war ich halt nicht da. Das letzte Mal hatte er nichts feststellen können und hat mir halt nur empfohlen, ich sollte eben zusehen, dass ich nicht so viele Sachen wie Tierhaare, Staub usw. einatme. Ich hatte aber einen Allergietest machen lassen und bin gegen keine Tierhaare, Gräser, Staubmilben usw. allergisch. Ich habe mir dann trotzdem wieder eine Katze angeschafft (für die Wohnung), obwohl er sagte, die Katze soll raus. Dort wurden sie mir aber immer überfahren. Und ich liebe Katzen halt nun mal so sehr. Ich habe sie ja nun auch schon ein paar Monate, wenn es davon wäre, hätte es ja wieder eher anfangen müssen. Dann habe ich halt noch Kaninchen und Meerschweinchen, wo ich schon täglich den Staub von Heu und Stroh einatme. Ich versuche aber schon, so wenig wie möglich abzubekommen, indem ich die Luft anhalte, wenn es grad sehr staubt und auf einer "staubfreien" Ecke wieder Luft hole. Habe mir jetzt auch noch so Masken geholt.
So, dann mal tschüss, Sandra.:a_smil08:
 
Hallo Sandra,
kann Maike und Witty nur Recht geben. Kann Deinen Doc nicht verstehen das er Dich nicht zum CT schickt. Hier könnte man diese Veränderungen feststellen. Bei mir wurde ein sogenannte milchglasartige Eintrübung der Lunge dabei festgestellt. Habe meinen Fall anfang des Jahres hier mal geschildert:

Verfolge dieses Forum schon seit einiger Zeit und will hier auch mal meinen Fall schildern. Im Herbst 2006 hatte ich einen sehr starken Reizhusten der über 2-3 Wochen anhielt. Trotz Antibiotikum wurde dieser jedoch nicht besser. Mein Hausarzt hat mich daraufhin geröntgt. Es wurde eine Veränderung der Lunge festgestellt weshalb ich dann in eine Lungenfachklinik überwiesen wurde. Hier war ich dann im November 2006, im März 2007 und im April 2007 um den Verlauf der Erkrankung zu beobachten. Es wurde immer das volle Programm durchgeführt wie Labor, Lungenfunktion und Bronchoskopie.
Man stellte eine Entzündung der Lungenbläschen fest die sich unter der Gabe von Cortison besserte, aber die Ursache nicht festgestellt werden konnte. Der Chefarzt schickte daraufhin eine Blutprobe in eine Rheumaklinik wo dann eine Dermatomyositis festgestellt wurde.
Nehme seitdem täglich 3 x 50 mg Azathioprin. Im November 2007 war ich zur Kontrolle noch mal in der Klinik. Werte und Verlauf waren weiterhin stabil, die Lungenfunktion aber weiterhin eingeschränkt. Habe zwei Wochen nach dem Klinikaufenthalt in der Nacht höllische Schmerzen in Armen und Beinen bekommen. Habe auch einen schnelleren Herzschlag. War beim Arzt der meinte es könne jetzt zu einer beginnenden Muskelbeteiligung kommen. Nehme seit dem wieder zusätzlich Cortison und bin im Moment auf 2,5 mg. Gegen den beschleunigten Herzschlag nehme ich ein Kalium Magnesium Präparat das auch wirkt. Es wurde 2x ein Herzultraschall gemacht. Diese waren ohne Befund. War letzte Woche in der Lungenklinik zur ambulanten Kontrolle.
Alle Werte sind i.O. bis auf die noch eingeschränkte Lungenfunktion. Muss im Mai wieder zur stationären Kontrolle wo dann auch wieder eine Bronchoskopie gemacht wird.
Habe im Moment am Morgen verstärkt Hustenreiz und einen weißen Auswurf.
Hat jemand eine ähnliche Erkrankung mit dem man sich austauschen kann?

Seit dem Aufenthalt im Mai bin ich nun wieder bei 5mg Prednisolon und 150 mg Azathioprin. Nehme für den Husten der sich seit dem auch gebessert hat bei Bedarf noch ein Cortisonpräparat das ich im Pariboy inhaliere.
Gehe alle 4 Wochen zum Hausarzt um Blutwerte checken zu lassen. Alle 6 Monate beim Rheumatologen und Lungenfacharzt um Lungenfunktion und Blut noch mal komplett checken zu lassen. 1 mal im Jahr in Lungenfachklinik um Bronchoskopie machen zu lassen. Fühle mich demnach bestens betreut würde mich aber über Kontakte zu Betroffenen freuen denn ich habe bis jetzt so gut wie keine "Leidensgenossen" gefunden.

Gruss, Stefan
 
Hallo Stefan,

wenn du schon länger dabei bist, weist du vll. dass du unter "Suchen" und dem Stichwort alle Beiträge zu diesem Thema findest? Außerdem gäbe es noch www.dgm.org/ Da gibts auch unter "entz. Muskelerkrankungen" Infos und ein Betroffenenforum. LG
 
Husten

Hallo ihr Lieben,

meine Tochter hat vor 2 Jahren wegen Lupus und ITP sofort MabThera bekommen die Schübe blieben aus.

Doch es kam ein Husten dazu der bis heute noch anhält, ein Hofhund bellt genau so gut.

Im Nov. kam dann wieder MabThera weil eine Vaskultis dazu gekommen ist
für paar Tage war der Husten weg.

Doch jetzt ist alles beim alten, immer dieser Reißhusten.

Ich hatte die Uni angeschrieben und bekam sofort eine Antwort:

eine bedeutsame Lungenfibrose bei SLE ist selten,
bei inaktivem SLE eine Rarität.
Wie sieht es mit dem Rauchen aus?
Es sollte niemand, auch nur in der Umgebung rauchen.
Ist eine Lungenfunktion durchgeführt worden?


Eine schwerwiegende Form der Lungenbeteiligung ist die Lungenfibrose. Betroffene Patienten verspüren am Beginn oft nur wenig eindrucksvolle Beschwerden, in erster Linie Reizhusten und Atemnot bei stärkerer Belastung. Wird im weiteren Verlauf die Lungenfunktion stärker beeinträchtigt, entwickelt sich zunehmende Atemnot. Für die Behandlung ist die Diagnose im symptomarmen Frühstadium von großer Bedeutung. In dieser Phase überwiegen entzündliche Veränderungen im Lungengewebe, die mit immunsuppressiver Therapie erfolgreich behandelt werden können. In späteren Stadien nimmt die Entzündung ab und es überwiegt die Fibrose (Vernarbung), die auf eine solche Therapie kaum anspricht. Mit früher Diagnose und konsequenter Therapie.

http://www.sana-rheumazentrum.de/internistische-rheumatologie/kollagenosen-sklerodermie.php

Ja eine Lungenfuktion wurde gemacht und der Lungenfach Doc meint sie hätte eine Lunge wie eine 80 J. Frau.
Und gab ihr nichts sie sollte wieder kommen wenn es nicht besser wird.

Okay Heu und Stroh einsträuen wird nur noch mit Mundmaske gemacht,
das Rauchen hat sie fast eingestellt.

Hat von euch jemand eine Lungenbiopsie machen lassen
oder wird der Hustenauswurf im Labor untersucht bevor man eine Biopsie machen lässt und was würde es bringen?

CT oder was kann man noch machen lassen?

Bitte helft mir mal ich weiß nicht mehr weiter.

Gibt es in NRW ein Beatmungszentrum ja schaut mal:
Beatmungszentrum aber fast nur für Schnarcher?
http://209.85.129.132/search?q=cach...lippspringe&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=de&ie=UTF-8



Danke für den Link leider eine pdf deswegen kopiert:

Atemtherapie, Management des Sekrets, Bronchialtoilette

Die ALS führt als chronisch fortschreitende Erkrankung bei den meisten Patienten im Verlauf zu Atemproblemen. Diese werden durch den Befall von 3 verschiedenen Muskelgruppen verursacht: Einatemmuskulatur, Ausatemmuskulatur und die Muskulatur des Rachen-/Kehlkopfbereichs (bulbäre Muskulatur).
Folge des Befalls der Einatemmuskulatur – Hauptmuskel ist das Zwerchfell – ist eine Unterbeatmung der Lunge (alveoläre Hypoventilation), d.h. die Abatmung des von den Körperzellen produzierten Kohlendioxids ist eingeschränkt. Der Kohlendioxidspiegel im Blut steigt an, und sekundär kommt es auch zu einem Abfall des Sauerstoffgehaltes des Blutes. Die Therapie besteht hier in einer Unterstützung oder einem Ersatz der Einatemmuskulatur durch ein Beatmungsgerät (s.Abschnitt „Nichtinvasive häusliche Beatmung“).
Eine Schwäche der Ausatemmuskulatur – hier in erster Linie der Bauchmuskulatur – führt zu einer Abschwächung des Hustenstoßes. Es droht eine Ansammlung von Sekret in den Luftwegen, mit teilweise komplettem Verschluss derselben (Atelektase) oder sekundärer Infektion durch Besiedelung der schlecht belüfteten Lungenanteile mit Bakterien.
Eine Lähmung der bulbären Muskulatur ist verantwortlich für Schluckstörungen mit Verschlucken (Aspirationen), was bei der ALS häufig vorkommt. Auch die Fähigkeit zu husten ist dann eingeschränkt.
Schwäche der Einatemmuskulatur
Führt zu Minderatmung
Schwäche der Ausatemmuskulatur
Führt zur Abhuststörung
Schwäche der Rachenmuskulatur
Führt zur Aspiration
Wie funktioniert ein normaler Hustenstoß?
Die Bronchialdrüsen produzieren kontinuierlich geringe Mengen Sekret, das durch die Flimmerhäarchen der Deckschicht der Bronchien in Richtung Kehlkopf aus den Atemwegen heraustransportiert wird. Beim Verschlucken von Speichel/Nahrung oder bei vermehrter Sekretbildung, z.B. im Rahmen eines Infektes, reicht dieser Reinigungsmechanismus der Atemwege nicht mehr aus – hierzu wird ein effektiver Hustenstoß benötigt, der den Schleim durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit quasi aus den Atemwegen herausreißt.
Für einen effektiven Hustenstoß sind 3 Komponenten erforderlich: Zuerst einmal eine ausreichend tiefe Einatmung vor dem Husten, Minimalanforderung ist die Einatmung von mindestens 1,5 Liter Luft. Anschließend müssen die Stimmbänder geschlossen werden und geschlossen bleiben, trotz Druckanstieg im Brustkorb als Folge der Anspannung der Ausatemmuskulatur, bis es dann zu einem plötzlichen Öffnen der Stimmbänder und nachfolgend zu einem Ausströmen der Luft aus den Lungen kommt. Hierbei werden physiologischerweise hohe Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 360 – 500 l/min Spitzenfluss erreicht. Minimal effektive Strömungsgeschwindigkeiten sollten über 270 l/min Husten-Spitzenfluss liegen.
Patienten mit ALS haben bei Befall einer oder mehrerer der oben beschriebenen Muskelgruppen regelhaft einen abgeschwächten Hustenstoß. Folgen hiervon sind Sekretansammlung in den Atemwegen, Infektionen, Atemnot und Erstickungsängste.
Möglichkeiten des Sekretmanagements bei ALS
Die Physiotherapie bietet einige Möglichkeiten bei ALS, das Sekretmanagement zu erleichtern. Hierbei ist es wichtig, grundsätzlich 2 Komponenten des Sekretmanagements zu unterscheiden, die nur in Kombination bei vielen Patienten erfolgreich sind: auf der einen Seite die Mobilisierung des Sekrets
(Sekretolyse), das an der Wand der Bronchien anhaftet – hierbei hilfreich können Vibrationsmassagen, Inhalation von hypertoner Kochsalzlösung, Flutter etc. sein. Diese Sekretolyse muss aber bei ALS gefolgt werden von Hilfen zum Abhusten (Sekretexpektoration), da aus dem oben Gesagten klar hervorgeht, dass die Abhustschwäche eigentlich das Hauptproblem bei ALS darstellt.
Für die Sekretexpektoration bieten sich mehrere Möglichkeiten an, die aber nur für diejenigen Patienten, die nicht an einer ausgeprägten bulbären Lähmung leiden, geeignet sind: Air stacking („Luft-stapeln“), manuell assistiertes Husten und mechanisch unterstütztes Husten.
Air stacking bedeutet, dass dem Patient zum Beispiel mit einem Beatmungsbeutel über Mundstück oder Nasenmaske mehrere Atemhübe hintereinander appliziert werden, die der Patient in der Lunge speichert ohne zwischendurch auszuatmen. Hierdurch wird die in der Lunge gesammelte Luftmenge vergrößert. Diese Maßnahme ist sinnvoll wenn eine eingeschränkte Einatemkapazität vorliegt und kann ausreichen, um den Hustenspitzenfluss anzuheben. Ist dies allein nicht effektiv, kann manuell der Hustenfluss weiter gesteigert werden, indem nach dem Air stacking zu Beginn der Ausatmung von einem Helfer mit der flachen Hand ein Druck auf den Oberbauch ausgeübt wird – hierdurch wird das Zwerchfell kopfwärts verschoben und der Hustenfluss beschleunigt. Dieses Manöver ist nicht ganz leicht, erfordert gute Koordination und ist am besten von einem/r Physiotherapeuten/in durchzuführen.
Wenn alle diese Maßnahmen keinen ausreichenden Effekt erzielen, kann einigen Patienten mit dem sogenannten „mechanical insufflator/exsufflator“ (Cough Assist®) geholfen werden: Von dem Gerät, das über Mund-Nasen-Maske oder Mundstück mit dem Patienten verbunden ist, wird einerseits ein Überdruck bis zu 45 mbar aufgebaut, der zu einer ausreichenden Luftmenge in den Bronchien führt, andererseits anschließend ein Unterdruck von bis zu – 45 mbar erzeugt, der quasi wie ein Staubsauger das Sekret aus den Atemwegen herauszieht. Die Effektivität dieser Maßnahme wurde mittlerweile bei vielen Patienten mit Hustenschwäche bestätigt - trotzdem gibt es Einschränkungen in der Anwendung: Liegt eine ausgeprägte Schwäche der bulbären Muskulatur vor, kommt es bei der Anlage des Unterdrucks zu einem Kollabieren des Rachenraums, so dass der Unterdruck nicht mehr in den Atemwegen wirkt. Einige Patienten mit bulbärer Lähmung reagieren auf den Überdruck mit einer paradoxen Engstellung der Stimmbänder, so dass die Füllung der Lunge mit Luft nicht mehr effektiv ist.
Wenn mit allen diesen Maßnahmen keine effektive Steigerung des Hustenspitzenflusses möglich ist, stellt dies eine bedrohliche Situation dar. Deswegen muß bereits im Vorfeld mit den Patienten besprochen werden, wie in solchen Situationen zu verfahren ist: Luftröhrenschnitt und invasive Beatmung oder palliative symptomlindernde Maßnahmen.
Das Wissen um diese Möglichkeiten zum Sekretmanagement ist leider auch unter Ärzten und Physiotherapeuten nicht weit verbreitet. Wir empfehlen die Kontaktaufnahme zu einem Beatmungszentrum, das über große Erfahrung in Beatmung und Sekretmanagement bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen verfügt. Da überprüft werden muss, welche sekreteliminierenden Maßnahmen angezeigt sind und dann diese Maßnahmen Patient, Angehörigen und Pflegepersonal gelehrt werden müssen, ist dies eigentlich nur im Rahmen stationärer Aufenthalte möglich.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch Gisi
 
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Hi und guten Morgen, also dieses Thema ist sehr interessant.

Und nun sortiere ich mal meine Gedanken dazu:

Ich habe auch rheumatische Beschwerden, Diagnose im Moment: keine Polyarthritis, sondern Polyarthrose die ab und an aktiviert ist. Die Gelenke sind rot und geschwollen und schmerzen, vor allem nachts in Ruhe ... aber naja, allmählich gewöhnt man sich sogar daran.

Gesichert ist inzwischen eine Sero-Borelliose. Was immer das sein mag und woher der Mist auch kommt.

Ich nehme ibumed 2.400 mg im Durchschnitt + Pantozol und Wassertablette. Tramal.

Vor drei Jahren begannen meine Lungeninfekte - im Durchschnitt alle Vierteljahre einer. Dann wurde eine Vogelhalterlunge - Alveolitis - festgestellt. MTX wurde nicht gegegeben - der Lufa-Arzt verwies auf die kranke Lunge.

Bis dahin passte es. Nun aufeinmal war das Ergebnis des Testes auf Vögel negativ und es heißt nur noch "Reaktion auf nicht näher bezeichneten Staub"

Hinzufügen möchte ich dass wir 28 Jahre Wellensittiche hatten und ich hatte nie Probleme damit. Seit der Zeit als sich die Lungenfunktion verschlechterte habe ich auch vermehrte ”rheumatische" Beschwerden. Allmählich beschleicht mich der Gedanke dass Ursache und Wirkung verwechselt wurden. Im letzten Jahr hatte ich 4 - 6 mal einen sogenannten "Stimmritzenkrampf" - die Lufa-Ärztin meinte: "Kein Grund zur Besorgnis" ... "ersticken kann man daran nicht" - das glaube ich ihr schon, aber garstig ist es allemal.

Nun jedoch meine Überlegung: Was, wenn Ursache und Wirkung von den Herrschaften einfach verwechselt wurden?

LG Mupfeline
 
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Biopsie

Hallo Gisi,ich habe eine Kollagenose mit Lungenbeteiligung und hatte deshalb eine Biopsie.Diese ist zur Diagnosestellung sehr wichtig.Die Lunge wird gespült und die sogenannte Lavage dann untersucht.Ausserdem wird Gewebe entnommen und dann pathologisch untersucht.Das Ganze geschieht unter Betäubung und man bekommt fast gar nichts mit.Ohne diese Untersuchung kann es schwierig werden,eine Lungenbeteiligung festzustellen.Mir wurde von verschiedenen Lungenfachaerzten und Rheumatologen erklärt,daß auf dem normalen Röntgenbild oft gar nichts zu sehen ist und auch das CT nur eine Hilfe ist.Den Auswurf kann man nur auf Erreger untersuchen,aber nicht eine Alveolitis feststellen.
So sieht die Sache jedenfalls bei mir aus,in wie fern dies auf Deine Tochter zutrifft,sollte ein guter Lungenfa. abklären.Sucht Euch schnell jemand,dem Ihr vertraut!Durch die frühe Diagnose bin ich gut eingestellt und meine Lufu ist wieder viel besser.Die Untersuchung hört sich übrigens viel schlimmer an,als sie ist.Ich drück Euch die Daumen!
LG Klara
 
Hallo Mupfeline,

vll. achtest du mal auf solche "Kleinigkeiten" wie kalte Hände etc. Ich glaub nicht, dass es rote geschwollene Gelenke bei Arthrose gibt. Das ist doch eher typisch bei Arthritis. Meine Tochter (Mischkollagenose)hatte übrigens auch erhöhte Borreliose-Werte. Hat man aber dann als unspez. angesehen, weil mit den erhöhten Entzündungswerten, auch diese Titer angeblich steigen sollen. Hab auch schon von vielen Kollagenosepat. gehört, dass sie als erstes die Diagnose Borreliose gestellt bekamen und erst im Nachhinein als spez. Werte gefunden wurden, diese dann berichtigt wurde.
Lasse das alles und vor allem die Lunge abklären, denn du nimmst ja keine Immunsupressiva, sonder nur Ibu und Magenmed. Denn dann sollte man die Therapie ändern.
 
Hallo Gisi,
ich weiß ja nicht genau woher Du kommst, aber wenn Du in NRW so etwas suchst dann kann ich Dir das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft wärmstens empfehlen. Bin dort schon einige male gewesen. Habe selber wie Klara, die ich hier übrigens gestern kennengelernt habe, eine Dermatomyositis mit Lungenbeteiligung. Bin jetzt so ca. einmal im Jahr dort um den Verlauf kontrollieren zu lassen wobei immer eine Broncho gemacht wird. Die Erkrankung selber wurde in der Rheumatologie in Bigge Olsberg diagnostiziert. Die Broncho ist wirklich nicht schlimm. Wird unter Narkose gemacht.
Wünsche Dir alles Gute und einen guten Rutsch:a_smil08:
Stefan
 
"Das Rauchen hat sie fast eingestellt."

Fast? Wenn es mir der Lunge so schlimm ist, dann muss man ganz aufhören. Und zwar sofort. Ich weiß nicht wie alt deine Tochter ist, Gisi. Aber sowas ist doch unverantwortlich!
Ich finde aber auch, dass weitere Untersuchungen nötig wären.
Aber das erste sollte ein absoltuer Verzicht auf Nikotin sein. Der Gesundheit zu Liebe sollte das zu schaffen sein!

LG,

Ronja
 
Danke für eure Antworten

Danke KLARA, Stefan-A, ronja76

meine Tochter ist 29 Jahre und hat seit Geburt Lupus
dazugekommen Morbus Wegner und jetzt die Vaskulitis.

Hat 4 mal MabThera bekommen in der Uni.

Beim Lungenfach Doc war sie doch, der hat nur eine CD für einen anderen Doc hergestellt, jetzt will der Doc in der Uni es per Fax haben, mal sehen wie ich das hinbekomme.

Meine Tochter muß damit ja Einverstanden sein
über ihren Kopf entscheide ich nicht.

Dann hab ich mich weiter informiert und diese Antwort erhalten:

Am sinnvollsten wäre der Besuch bei einem kompetenten Pneumologen um die Lunge zu untersuchen: Röntgenbild, Lungenfunktionsdiagnostik u.U. nächtlich Polysomnographie. Im Raum Paderborn wäre in Bad Lippspringe ein sog. Schlaflabor

Danke für die vielen Tips, leider habe ich keine Benachtigung in meiner Post gehabt und bin nur durch Zufall auf diese Seite wieder gestossen.

Ich werde es mit ihr besprechen das was getan werden muß.

Nochmals Danke ich habe mit keine Antwort gerechnet.

LG Gisi
 
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