Hallo zusammen,
bei meinem gestrigen Arztbesuch anläßich der wöchentlichen MTX-Spritze sprach ich den Doc darauf an, daß ich nach dem Treppensteigen in seine Praxis (liegt in der ersten Etage) derartig außer Atem war als hätte ich 3 Stunden meinen Garten umgegraben. Ich erwähnte auch, daß ich nachts und morgens häufig huste. Ferner habe ich in der Brust in der Herzgegend Schmerzen und im Rücken parallel zur Wirbelsäule. Diese Schmerzen wurden bisher als Fibro-Schmerzen interpretiert.
Also hört der Doc meine Lunge ab, wird sehr ernst und stellt mir eine Überweisung zum Röntgen aus mit dem Verdacht auf Lungenfibrose.
Daß dies eine ziemlich fiese Erkrankung ist weiß ich inzwischen, habe auch schon fleißig hier gestöbert, auch die wichtigsten Sites (z.B. http://www.lungenfibrose.de und die dortigen Links) zu dem Thema studiert - und bin einfach nur entsetzt über die Prognosen die da beschrieben werden.
Ich beabsichtige nach dem Röntgen auch einen Lungenfacharzt aufzusuchen.
Ich bin im Moment ziemlich durch den Wind, eine eigentliche Frage habe ich nicht, ich würde nur gerne wissen, ob Ihr wißt, worauf ich noch achten sollte, also welche weiteren Untersuchungen / Arztbesuche ratsam sind. Auch auf welche Symptome ich achten sollte, vielleicht auch, was ich lieber nicht mehr machen sollte.
Meine Laborergebisse sind super, wurde erst diese Woche kontrolliert. Bin weiterhin seronegativ, ein Leberwert ist geringfügig erhöht, aber das kommt von den Medis. Nehme seit August MTX, davor 7 Monate Resochin, seit April Rantudil, seit 6 Wochen Cortison, inzwischen nur noch 5 mg, mit dem Tilidin bin ich dank des Corti von 2x250 runter auf 2x50. Gegen die Fibro nehme ich noch Amitryptilin, da geht reduzireen noch nicht, bin da immer noch bei 100mg. Dann Novothyral aufgrund meines Haschimotos, Ranitidin wegen meines Refluxes und "natürliche" Mittel wie Teufelskralle, Phytodolor, Folsäure, Calzium + Vit D, Magnesium, Zink, Selen und Akupunktur.
Es macht mich wütend, wenn ich daran denke, daß mein Körper in der Lage ist, sich derartig selber zu zerstören, daß die Medikamente, die ich nehmen muß um die Zerstörung aufzuhalten selber äußerst aggresiv sind und in kürzester Zeit ebenfalls den Körper zerstören.
Es macht mich wütend, wenn ich daran denke, wie ungerecht doch das Leben sein kann. Da gibt es Menschen, die alles tun um sich selber langsam zu zerstören, ich denke da an alle legalen und illegalen Substanzen die exzessiv mißbräuchlich konsumiert werden. Und da gibt es Menschen, die sehr viel dafür tun, möglichst gesund zu leben, nie rauchten, Wein als seltenen Luxus genießen, die möglichst biologisch erzeugte Lebensmittel kaufen und die den Garten ohne Chemie bearbeiten.
Ich frage mich heute die gleichen Fragen wie vor 13 Jahren, als der Vater meiner Tochter an Krebs erkrankte und kurz darauf starb: Warum? Und wie soll meine Tochter damit klar kommen? Gut, sie ist inzwischen 20 und studiert. Sie ist kein kleines Kind mehr, aber kalt läßt sie das auch nicht.
Es ist schon ziemlich blöd
Ich möchte nicht allzu negativ sein, habe nicht die geringste Lust, irgendwelche depressiven Phasen erneut aufleben zu lassen. Ich hatte lediglich das Bedürfnis, meine emotionalen Irritationen Menschen mitzuteilen, die ähnliche Erfahrungen machen mußten.
Ich wünsche allen einen schmerzarmen Sonntag.
Erika
bei meinem gestrigen Arztbesuch anläßich der wöchentlichen MTX-Spritze sprach ich den Doc darauf an, daß ich nach dem Treppensteigen in seine Praxis (liegt in der ersten Etage) derartig außer Atem war als hätte ich 3 Stunden meinen Garten umgegraben. Ich erwähnte auch, daß ich nachts und morgens häufig huste. Ferner habe ich in der Brust in der Herzgegend Schmerzen und im Rücken parallel zur Wirbelsäule. Diese Schmerzen wurden bisher als Fibro-Schmerzen interpretiert.
Also hört der Doc meine Lunge ab, wird sehr ernst und stellt mir eine Überweisung zum Röntgen aus mit dem Verdacht auf Lungenfibrose.
Daß dies eine ziemlich fiese Erkrankung ist weiß ich inzwischen, habe auch schon fleißig hier gestöbert, auch die wichtigsten Sites (z.B. http://www.lungenfibrose.de und die dortigen Links) zu dem Thema studiert - und bin einfach nur entsetzt über die Prognosen die da beschrieben werden.
Ich beabsichtige nach dem Röntgen auch einen Lungenfacharzt aufzusuchen.
Ich bin im Moment ziemlich durch den Wind, eine eigentliche Frage habe ich nicht, ich würde nur gerne wissen, ob Ihr wißt, worauf ich noch achten sollte, also welche weiteren Untersuchungen / Arztbesuche ratsam sind. Auch auf welche Symptome ich achten sollte, vielleicht auch, was ich lieber nicht mehr machen sollte.
Meine Laborergebisse sind super, wurde erst diese Woche kontrolliert. Bin weiterhin seronegativ, ein Leberwert ist geringfügig erhöht, aber das kommt von den Medis. Nehme seit August MTX, davor 7 Monate Resochin, seit April Rantudil, seit 6 Wochen Cortison, inzwischen nur noch 5 mg, mit dem Tilidin bin ich dank des Corti von 2x250 runter auf 2x50. Gegen die Fibro nehme ich noch Amitryptilin, da geht reduzireen noch nicht, bin da immer noch bei 100mg. Dann Novothyral aufgrund meines Haschimotos, Ranitidin wegen meines Refluxes und "natürliche" Mittel wie Teufelskralle, Phytodolor, Folsäure, Calzium + Vit D, Magnesium, Zink, Selen und Akupunktur.
Es macht mich wütend, wenn ich daran denke, daß mein Körper in der Lage ist, sich derartig selber zu zerstören, daß die Medikamente, die ich nehmen muß um die Zerstörung aufzuhalten selber äußerst aggresiv sind und in kürzester Zeit ebenfalls den Körper zerstören.
Es macht mich wütend, wenn ich daran denke, wie ungerecht doch das Leben sein kann. Da gibt es Menschen, die alles tun um sich selber langsam zu zerstören, ich denke da an alle legalen und illegalen Substanzen die exzessiv mißbräuchlich konsumiert werden. Und da gibt es Menschen, die sehr viel dafür tun, möglichst gesund zu leben, nie rauchten, Wein als seltenen Luxus genießen, die möglichst biologisch erzeugte Lebensmittel kaufen und die den Garten ohne Chemie bearbeiten.
Ich frage mich heute die gleichen Fragen wie vor 13 Jahren, als der Vater meiner Tochter an Krebs erkrankte und kurz darauf starb: Warum? Und wie soll meine Tochter damit klar kommen? Gut, sie ist inzwischen 20 und studiert. Sie ist kein kleines Kind mehr, aber kalt läßt sie das auch nicht.
Es ist schon ziemlich blöd
Ich möchte nicht allzu negativ sein, habe nicht die geringste Lust, irgendwelche depressiven Phasen erneut aufleben zu lassen. Ich hatte lediglich das Bedürfnis, meine emotionalen Irritationen Menschen mitzuteilen, die ähnliche Erfahrungen machen mußten.
Ich wünsche allen einen schmerzarmen Sonntag.
Erika