lady d.
Mitglied
Hallo Ihr Lieben,
ich möchte noch mal das Thema Lipödem aufgreifen. Die letzten Jahre ist diese Erkrankung ja wesentlich bekannter geworden. Ich habe Beiträge im Fernsehen dazu gesehen und es war Fluch und Segen zugleich. Meine Beschwerden, die irgendwie nicht so zu meinen bisherigen rheumat. Beschwerden passten, wurden auf einmal erklärt. Ich war mir sicher, dass ich eine Lipödempatientin bin. Gleichzeitig war ich sehr bestürzt, dass viele Ärzte diese Erkrankung abtun bzw. dass es nur sehr eingeschränkte Therapien gibt. In dem TV- Beitrag wurde gesagt und gezeigt, dass nur eine Op helfen könnte, die natürlich nicht von den KK bezahlt wird.
Also, habe ich diesen Diagnoseverdacht gar nicht weiter verfolgt. Bis mich letzten September mein Rheumatologe ansprach, dass er bei mir ein Lipödem in Armen und Beinen vermute. Ich sollte das unbedingt abklären lassen, damit ich mir nicht noch weitere Baustellen schaffe.
Habe dann auch recht zügig einen Termin bei einer Lymphologin in der Nähe bekommen. Gott sei Dank hatte ich mich vorher schon ein wenig eingelesen, denn sonst wäre ich da aus allen Wolken gefallen.
Sie meint, um das Lipödem wird gerade ein totaler Hype und auch ein lukratives Geschäft gemacht ( in Form von OP´s und Kompressionsstrumpfhosen). Mein Problem wäre nicht das Lipödem sondern die Kollagenose. Ich solle keine Maßnahmen dagegen ergreifen. Eine Kompression würde meine rheumatischen Beschwerden noch verstärken ( da hatte sie Recht, ich habs nämlich trotzdem ausprobiert) und von Lymphdrainage hält sie nix, da es ja keine Wassereinlagerungen sind.
Wie gesagt, ich war darauf vorbereitet, dass das manche Ärzte so sehen. Insofern war ich nur halb so geschockt.
Selbst eine Kompressionsstrumpfhose der KKL 1 verursachte arge Schmerzen in den Beinen, wo doch eigentlich die Kompression den Lipödembeinchen guttut und Erleichterung bringt. Der Druck auf Bauch ( chron. Gastritis), ISG und Trochanter war auch nicht tolerierbar. Was nun also?
Ich habe mich erst mal für eine "normale" Strumpfhose mit höherem Elasthananteil entschieden. Diese leichte Kompression tut mir gut und ist auch mit Lupusstellen auf der Haut ertragbar. Ob das nun was bringt, keine Ahnung. Ich habe immerhin das Gefühl, dass ich überhaupt was unternehme. Wassergymnastik mache ich eh schon viele Jahre.
Was mich aber richtig ärgert, ist die fehlende Lymphdrainage beim Physiotherapeuten. So viele Betroffene berichten über positive Effekte. Sei es in Bezug auf Schmerzen als auch in Punkto Umfangseindämmung.
Das war jetzt ne richtig lange Einleitung, aber das musste wohl mal raus, lach!
Wer von Euch hat auch ein Lipödem und was macht Ihr so dagegen? Lohnt es sich, einen zweiten Arzt aufzusuchen? Oder in einer Klinik sich zu informieren, was ich als Rheumapatient für Möglichkeiten habe?
Liebe Grüße von lady
ich möchte noch mal das Thema Lipödem aufgreifen. Die letzten Jahre ist diese Erkrankung ja wesentlich bekannter geworden. Ich habe Beiträge im Fernsehen dazu gesehen und es war Fluch und Segen zugleich. Meine Beschwerden, die irgendwie nicht so zu meinen bisherigen rheumat. Beschwerden passten, wurden auf einmal erklärt. Ich war mir sicher, dass ich eine Lipödempatientin bin. Gleichzeitig war ich sehr bestürzt, dass viele Ärzte diese Erkrankung abtun bzw. dass es nur sehr eingeschränkte Therapien gibt. In dem TV- Beitrag wurde gesagt und gezeigt, dass nur eine Op helfen könnte, die natürlich nicht von den KK bezahlt wird.
Also, habe ich diesen Diagnoseverdacht gar nicht weiter verfolgt. Bis mich letzten September mein Rheumatologe ansprach, dass er bei mir ein Lipödem in Armen und Beinen vermute. Ich sollte das unbedingt abklären lassen, damit ich mir nicht noch weitere Baustellen schaffe.
Habe dann auch recht zügig einen Termin bei einer Lymphologin in der Nähe bekommen. Gott sei Dank hatte ich mich vorher schon ein wenig eingelesen, denn sonst wäre ich da aus allen Wolken gefallen.
Sie meint, um das Lipödem wird gerade ein totaler Hype und auch ein lukratives Geschäft gemacht ( in Form von OP´s und Kompressionsstrumpfhosen). Mein Problem wäre nicht das Lipödem sondern die Kollagenose. Ich solle keine Maßnahmen dagegen ergreifen. Eine Kompression würde meine rheumatischen Beschwerden noch verstärken ( da hatte sie Recht, ich habs nämlich trotzdem ausprobiert) und von Lymphdrainage hält sie nix, da es ja keine Wassereinlagerungen sind.
Wie gesagt, ich war darauf vorbereitet, dass das manche Ärzte so sehen. Insofern war ich nur halb so geschockt.
Selbst eine Kompressionsstrumpfhose der KKL 1 verursachte arge Schmerzen in den Beinen, wo doch eigentlich die Kompression den Lipödembeinchen guttut und Erleichterung bringt. Der Druck auf Bauch ( chron. Gastritis), ISG und Trochanter war auch nicht tolerierbar. Was nun also?
Ich habe mich erst mal für eine "normale" Strumpfhose mit höherem Elasthananteil entschieden. Diese leichte Kompression tut mir gut und ist auch mit Lupusstellen auf der Haut ertragbar. Ob das nun was bringt, keine Ahnung. Ich habe immerhin das Gefühl, dass ich überhaupt was unternehme. Wassergymnastik mache ich eh schon viele Jahre.
Was mich aber richtig ärgert, ist die fehlende Lymphdrainage beim Physiotherapeuten. So viele Betroffene berichten über positive Effekte. Sei es in Bezug auf Schmerzen als auch in Punkto Umfangseindämmung.
Das war jetzt ne richtig lange Einleitung, aber das musste wohl mal raus, lach!
Wer von Euch hat auch ein Lipödem und was macht Ihr so dagegen? Lohnt es sich, einen zweiten Arzt aufzusuchen? Oder in einer Klinik sich zu informieren, was ich als Rheumapatient für Möglichkeiten habe?
Liebe Grüße von lady