Liegt eine rheumatische Erkrankung oder Autoimmerkrankung vor?

Sandy2110

Neues Mitglied
Hi zusammen,

habe seit monaten beschwerden, die bei einer autoimmunerkrankung auftreten (SLE, Sjögren).

war schon bei vielen ärzten, eine diagnose konnte bis jetzt nicht gestellt werden.

mein blut ergab folgende werte:

ANA-Wert 1:80
PTTLA 39
DNS DS 11
DNS SS 2
CA 125 11,5
ENA negativ
AA PHO negativ
AA CARD negativ
AA GLYK negativ
LA negativ

kann mir jemand, die o.g. werte erklären, deutet dies auf eine autoimmunerkrankung hin?

vielen dank und viele grüße
sandy
 
hallo sandy,

und herzlich willkommen im forum :) .

ANA-Wert 1:80
PTTLA 39
DNS DS 11
DNS SS 2
CA 125 11,5

kannst du da bitte auch die normalwerte dazu schreiben? jedes labor arbeitet anders, hat verschiedene referenzwerte.

was sagt die blutsenkung, das crp, der rheumafaktor?
 
Hi Lilly,

bin derzeit in einer psychosomatischen klinik und habe daher die anderen werte nicht, nur die die ich bereits erwähnt habe. Mein Doc meinte, die Werte wären im Normbereich, lediglich der ptta mit 39 wäre grenzwertig, bis 40 sei normal.

lg
sandy
 
hallo sandy,

hmm, na dann wird es schwer....

das einzige, was ich dazu sagen kann ist, dass m.e. die ana´s auch leicht erhöht sind. bei meinem labor sind sie ab 1:40 pos.
dieser wert kann aber auch bei gesunden menschen, z.b. nach infektionen, erhöht sein. lt. meinem rheumadoc wird der ana-wert erst ab 1: 160 relevant bezügl. einer kollagenose ....

welche körpel. beschwerden hast du?
 
Lupus-Antikoagulans
Bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, also bei Erkrankungen bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, können auch Antikörper gegen das Gerinnungssystem gebildet werden. Typisch tritt ein solcher Antikörper beim Lupus erythematodes (eine vielgestaltige Autoimmunerkrankung mit auffälliger, beidseitiger Gesichtsrötung) auf. Daher der Name. Diese Antikörper können aber auch nach ganz normalen Infektionen, nach Medikamenteneinnahme, bei Lymphdrüsenkrebs oder auch ohne erkennbare Ursache auftreten. Ein Lupus-Antikoagulans kann (aber muss nicht) Blutgefäßverstopfungen auslösen. Die verlängerte PTT kann ein Hinweis für das Vorhandensein eines Lupus-Antikoagulans sein, mit Spezialtests wird es dann sicher nachgewiesen.
Ein normaler PTT-Befund schließt ein Lupus-Antikoagulans aber nicht aus, da nicht alle PTT-Labortests zum Nachweis eines Lupus-Antikoagulans geeignet sind.

quelle

ich würde auf alle fälle drann bleiben. zu beginn einer entzündl. rheumatischen erkrankungen fehlen oft spezifische blutwerte, oder sind nur leicht erhöht.

interessant wäre auch noch das fluoreszenzmuster der ana´s.

am wichtigsten sind aber die körperl. symptome. leicht erhöhte blutwerte ohne den dazu gehörenden beschwerden, haben keinen krankheitswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lupus-Antikoagulans

Hallo Lilly,

mein Sohn hat eine solche nachgewiesene Lupus-Antikoagulans (Blutgerinnungsstörung), bisher keine rheumatisch auffälligen Symptome.
Was bedeutet, diese Blutgerinnungsstörung kann auftreten, ohne, dass eine rheumatische Erkrankung vorliegt. (Jedoch muss ich dazu sagen, dass wir noch keine genaue Bestätigung dazu haben).

LG
Silke
 
Rheumatische Erkrankung/Autoimmunerkrankung

Ich dachte bisher immer, eine rheumatische Erkrankung ist eine Autoimmunerkrankung...- nun bin ich tatsächlich verwirrt.

Gruss
Silke
 
hallo zetermaus,

ist mir schon klar :) .

sandy schreibt:

habe seit monaten beschwerden, die bei einer autoimmunerkrankung auftreten (SLE, Sjögren).

und bei ihr ist das ptt grenzwertig,- darum habe ich das hereinkopiert...

Ich dachte bisher immer, eine rheumatische Erkrankung ist eine Autoimmunerkrankung...- nun bin ich tatsächlich verwirrt.

entzündl. rheumatische erkrankungen zählen zu den autoimmunerkrankungen :) , es gibt auch nicht entzündl. (z.b. die arthrose- die sich zwar auch entzünden kann, aber ist nicht autoimmun,- sondern mechanisch bedingt= aktivierte arthrose)

schönen tag an alle! :)
 
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