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Liegt eine rheumatische Erkrankung oder Autoimmerkrankung vor?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sandy2110, 30. November 2007.

  1. Sandy2110

    Sandy2110 Neues Mitglied

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    Hi zusammen,

    habe seit monaten beschwerden, die bei einer autoimmunerkrankung auftreten (SLE, Sjögren).

    war schon bei vielen ärzten, eine diagnose konnte bis jetzt nicht gestellt werden.

    mein blut ergab folgende werte:

    ANA-Wert 1:80
    PTTLA 39
    DNS DS 11
    DNS SS 2
    CA 125 11,5
    ENA negativ
    AA PHO negativ
    AA CARD negativ
    AA GLYK negativ
    LA negativ

    kann mir jemand, die o.g. werte erklären, deutet dies auf eine autoimmunerkrankung hin?

    vielen dank und viele grüße
    sandy
     
  2. Lilly

    Lilly offline

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    hallo sandy,

    und herzlich willkommen im forum :) .

    kannst du da bitte auch die normalwerte dazu schreiben? jedes labor arbeitet anders, hat verschiedene referenzwerte.

    was sagt die blutsenkung, das crp, der rheumafaktor?
     
  3. Sandy2110

    Sandy2110 Neues Mitglied

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    Hi Lilly,

    bin derzeit in einer psychosomatischen klinik und habe daher die anderen werte nicht, nur die die ich bereits erwähnt habe. Mein Doc meinte, die Werte wären im Normbereich, lediglich der ptta mit 39 wäre grenzwertig, bis 40 sei normal.

    lg
    sandy
     
  4. Lilly

    Lilly offline

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    hallo sandy,

    hmm, na dann wird es schwer....

    das einzige, was ich dazu sagen kann ist, dass m.e. die ana´s auch leicht erhöht sind. bei meinem labor sind sie ab 1:40 pos.
    dieser wert kann aber auch bei gesunden menschen, z.b. nach infektionen, erhöht sein. lt. meinem rheumadoc wird der ana-wert erst ab 1: 160 relevant bezügl. einer kollagenose ....

    welche körpel. beschwerden hast du?
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    ich würde auf alle fälle drann bleiben. zu beginn einer entzündl. rheumatischen erkrankungen fehlen oft spezifische blutwerte, oder sind nur leicht erhöht.

    interessant wäre auch noch das fluoreszenzmuster der ana´s.

    am wichtigsten sind aber die körperl. symptome. leicht erhöhte blutwerte ohne den dazu gehörenden beschwerden, haben keinen krankheitswert.
     
    #5 30. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2007
  6. zetermaus

    zetermaus Neues Mitglied

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    Lupus-Antikoagulans

    Hallo Lilly,

    mein Sohn hat eine solche nachgewiesene Lupus-Antikoagulans (Blutgerinnungsstörung), bisher keine rheumatisch auffälligen Symptome.
    Was bedeutet, diese Blutgerinnungsstörung kann auftreten, ohne, dass eine rheumatische Erkrankung vorliegt. (Jedoch muss ich dazu sagen, dass wir noch keine genaue Bestätigung dazu haben).

    LG
    Silke
     
  7. zetermaus

    zetermaus Neues Mitglied

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    Rheumatische Erkrankung/Autoimmunerkrankung

    Ich dachte bisher immer, eine rheumatische Erkrankung ist eine Autoimmunerkrankung...- nun bin ich tatsächlich verwirrt.

    Gruss
    Silke
     
  8. Lilly

    Lilly offline

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    hallo zetermaus,

    ist mir schon klar :) .

    sandy schreibt:

    und bei ihr ist das ptt grenzwertig,- darum habe ich das hereinkopiert...

    entzündl. rheumatische erkrankungen zählen zu den autoimmunerkrankungen :) , es gibt auch nicht entzündl. (z.b. die arthrose- die sich zwar auch entzünden kann, aber ist nicht autoimmun,- sondern mechanisch bedingt= aktivierte arthrose)

    schönen tag an alle! :)