Hallo alle miteinander,
ich habe hier schon viel herum gelesen aber irgendwie komme ich nicht weiter. Also: Ich habe vor nicht ganz zwei Jahren nochmal Nachwuchs bekommen und einige Wochen danach bekam ich fürchterliche Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Nun musste ich die letzten 6 Wochen meiner Schwangerschaft wegen eines Hämatoms in der Plazenta (Blutungen) und vorzeitigen Wehen im Krankenhaus liegen (mein Zwerg war trotzdem noch fast 10 Wochen zu früh dran aber zum Glück nicht noch früher) und alle Welt sagte: Klar, dass Du Rückenschmerzen hast! Komischerweise hatte ich die Schmerzen nach dem Krankenhaus aber erstmal gar nicht sondern erst nach ca. 4-6 Wochen. Schon sagte jeder, na das ist ja kein Wunder, Du trägst doch sicher viel Dein Kind rum... Das Kind wog zu diesem Zeitpunkt aber nicht mal knappe 2 Kilo, da habe ich mich bestimmt nicht übernommen....
ich ging nach 3 Monaten, da ich zu diesem Zeitpunkt ständig Schmerzen, auch nachts hatte zum Orthopäden und der verkündete, ich hätte eine fabelhafte Wirbelsäule (bisschen Skoliose aber nicht dramatisch) und altersgemäß abgenutzte Bandscheiben (bin 40).
Er verschrieb mir KG. Die half ein bisschen. Nach 6 Wochen hatte ich Beschwerden, bei denen die Krankengymnastin auf eine ISG-Blockade tippte. Die KG half da nicht so gut wie beim letzten Mal. Ich machte die Übungen für mein ISG sklavisch monatelang zweimal tgl. und schwamm jede Woche einmal. Mehr Zeit hatte ich nicht wegen meiner Familie. Leider besserten sich die probleme nicht wirklich. Dann ging ich monatelang zu einem Facharzt für Chiropraktik, der Blockaden löste. Allerdings meinte der, ich wäre im Bereich der LWS gar nicht blockiert. Er tippte auf eine Entzündung. Ich schluckte Ibuprofen und es wurde minimal besser. Im Sommer diesen Jahres ging ich dann noch zur Ärztin (nachdem ich nun zusätzlich morgens immer steif bin und seit Monaten Schulterschmerzen habe) und die nahm Blut ab. Ich war HLA-B27 positiv und hatte einen ANA Faktor mit 1:80 (also schwach positiv bzw. nicht positiv) aber sehr niedrige Entzündungswerte.
Sie schickte mich zur Rheumatologin. Die ordnete eine Untersuchung im MRT an mit folgendem Ergebnis: Kein Problem im ISG sondern eine Entzündung durch einseitig abgenutzte Bandscheiben zwischen dem 3. und 4 Lendenwirbel. (Osteochondrosis). Also kein Bechterew. Der Schulter hat sie sich dann gar nicht erst gewidmet. Vielleicht habe ich da aber auch meinen Kleinen mal falsch gehoben
Die Laboruntersuchung ergab dann noch, dass ich einen positiven Rheumafaktor habe, aber das hätte bei mir keinen Krankheitswert, denn alle anderen Laborwerte seien ja ok (sagte die Rheumatologin). Ich wundere ich mich jetzt ein bisschen, denn ich gehöre zu den 5-7%, die einen positiven HLA-B27 haben aber keinen Bechterew, zu den 10 %, die einen positiven Rheumafaktor haben aber kein Rheuma und auch zu den 10 % meiner Altersguppe, bei denen der ANA-Test anspricht (1:80), die aber keine Autoimmunerkrankung haben. Nun frage ich mich: Bin ich ein statistisches Wunder? Was meint Ihr dazu? Sind die Werte ein Indikator, dass es doch mal "losgehen" kann?

Danke !!!!
ich habe hier schon viel herum gelesen aber irgendwie komme ich nicht weiter. Also: Ich habe vor nicht ganz zwei Jahren nochmal Nachwuchs bekommen und einige Wochen danach bekam ich fürchterliche Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Nun musste ich die letzten 6 Wochen meiner Schwangerschaft wegen eines Hämatoms in der Plazenta (Blutungen) und vorzeitigen Wehen im Krankenhaus liegen (mein Zwerg war trotzdem noch fast 10 Wochen zu früh dran aber zum Glück nicht noch früher) und alle Welt sagte: Klar, dass Du Rückenschmerzen hast! Komischerweise hatte ich die Schmerzen nach dem Krankenhaus aber erstmal gar nicht sondern erst nach ca. 4-6 Wochen. Schon sagte jeder, na das ist ja kein Wunder, Du trägst doch sicher viel Dein Kind rum... Das Kind wog zu diesem Zeitpunkt aber nicht mal knappe 2 Kilo, da habe ich mich bestimmt nicht übernommen....
ich ging nach 3 Monaten, da ich zu diesem Zeitpunkt ständig Schmerzen, auch nachts hatte zum Orthopäden und der verkündete, ich hätte eine fabelhafte Wirbelsäule (bisschen Skoliose aber nicht dramatisch) und altersgemäß abgenutzte Bandscheiben (bin 40).
Er verschrieb mir KG. Die half ein bisschen. Nach 6 Wochen hatte ich Beschwerden, bei denen die Krankengymnastin auf eine ISG-Blockade tippte. Die KG half da nicht so gut wie beim letzten Mal. Ich machte die Übungen für mein ISG sklavisch monatelang zweimal tgl. und schwamm jede Woche einmal. Mehr Zeit hatte ich nicht wegen meiner Familie. Leider besserten sich die probleme nicht wirklich. Dann ging ich monatelang zu einem Facharzt für Chiropraktik, der Blockaden löste. Allerdings meinte der, ich wäre im Bereich der LWS gar nicht blockiert. Er tippte auf eine Entzündung. Ich schluckte Ibuprofen und es wurde minimal besser. Im Sommer diesen Jahres ging ich dann noch zur Ärztin (nachdem ich nun zusätzlich morgens immer steif bin und seit Monaten Schulterschmerzen habe) und die nahm Blut ab. Ich war HLA-B27 positiv und hatte einen ANA Faktor mit 1:80 (also schwach positiv bzw. nicht positiv) aber sehr niedrige Entzündungswerte.
Sie schickte mich zur Rheumatologin. Die ordnete eine Untersuchung im MRT an mit folgendem Ergebnis: Kein Problem im ISG sondern eine Entzündung durch einseitig abgenutzte Bandscheiben zwischen dem 3. und 4 Lendenwirbel. (Osteochondrosis). Also kein Bechterew. Der Schulter hat sie sich dann gar nicht erst gewidmet. Vielleicht habe ich da aber auch meinen Kleinen mal falsch gehoben 
Danke !!!!