spiritrider
Neues Mitglied
Hallo an alle!
Ich bin neu hier und hoffe auf euren Zuspruch
Ich habe seit fast 2 Jahren sehr starke Schmerzen im Rückenbereich. 1 1/2 Jahre davon bin ich von einem Orthopäden zum anderen gewandert, da ich einen kleinen Bandscheibenvorfall habe. Nervenarzt, Neurochirurg etc. waren der Meinung, daß die Schmerzen nicht daher kämen.
Dann endlich vor 3 Monaten Überweisung zur Schmerztherapeutin. Dort wurde binnen 5 Minuten die Diagnose Sacroelitis gestellt. Sie hat dann mit ISG-Injektionen begonnen und mit Infusionen. Was da gegeben wurde, keine Ahnung. Auf Nachfrage wurde ich immer mit "Entzündungshemmer" etc. abgespeist. Die Schmerzen waren mal besser, mal wieder etwas schlimmer.
Seit Freitag vor einer Woche kann ich kaum mehr laufen, die Schmerzen gehen vom Rücken über den Po in die Beine runter. Die Knöchel schmerzen und das linke Handgelenk. Eine Röntgenaufnahme der Hüfte brachte auch nichts Neues.
Die ISG-Injektionen sowie die Infusion, die ich am Freitag bekam, rührte überhaupt nicht an. Sie hat mich jetzt zu einem Rheumatologen überwiesen, da sie ganz erstaunt war, daß die Injektionen gar nicht wirkten.
Ich bin mittlerweile sehr zermürbt von diesen ewigen Schmerzen und auch davon, daß ich keine eindeutige Diagnose habe. Da heißt es immer nur, es könnte das und das sein. Die ST hat auch nie Blut genommen (wie übrigens keiner der Ärzte). Ich hab das Gefühl, da wird immer nur ins Blaue hineindiagnostiziert.
Ich hatte auch beim 1. Termin bei der ST nachgefragt, wie es denn mit Morbus Bechterew aussähe, da wurde ich nur angeblaffft, das Internet sei ein Mist, die Leute kämen mit selbstgemachten Diagnosen
Im weiteren habe ich sie auch darauf hingewiesen, daß die Beschwerden bei feucht-kaltem Wetter schlimmer wären.
Irgendwie komm ich mir nach der ganzen Zeit schon vor wie ein Hypochonder. Ich kann mein Leben nicht mehr so leben, wie es mal war. Durch die permanenten Schmerzen bin ich so eingeschränkt, daß ich meinem Lieblingshobby (Pferde) auch nicht mehr nachgehen kann.
Ich war so glücklich, als eine der ISG-Injektionen angeschlagen hat, aber das war ja wieder nicht von Dauer.
Habt ihr erfahrenen "Rheumis" Tipps für mich, auch für meinen Termin beim Rheumatologen?
Wäre über alle Infos dankbar.
Grüßle
Spirit
Ich bin neu hier und hoffe auf euren Zuspruch
Ich habe seit fast 2 Jahren sehr starke Schmerzen im Rückenbereich. 1 1/2 Jahre davon bin ich von einem Orthopäden zum anderen gewandert, da ich einen kleinen Bandscheibenvorfall habe. Nervenarzt, Neurochirurg etc. waren der Meinung, daß die Schmerzen nicht daher kämen.
Dann endlich vor 3 Monaten Überweisung zur Schmerztherapeutin. Dort wurde binnen 5 Minuten die Diagnose Sacroelitis gestellt. Sie hat dann mit ISG-Injektionen begonnen und mit Infusionen. Was da gegeben wurde, keine Ahnung. Auf Nachfrage wurde ich immer mit "Entzündungshemmer" etc. abgespeist. Die Schmerzen waren mal besser, mal wieder etwas schlimmer.
Seit Freitag vor einer Woche kann ich kaum mehr laufen, die Schmerzen gehen vom Rücken über den Po in die Beine runter. Die Knöchel schmerzen und das linke Handgelenk. Eine Röntgenaufnahme der Hüfte brachte auch nichts Neues.
Die ISG-Injektionen sowie die Infusion, die ich am Freitag bekam, rührte überhaupt nicht an. Sie hat mich jetzt zu einem Rheumatologen überwiesen, da sie ganz erstaunt war, daß die Injektionen gar nicht wirkten.
Ich bin mittlerweile sehr zermürbt von diesen ewigen Schmerzen und auch davon, daß ich keine eindeutige Diagnose habe. Da heißt es immer nur, es könnte das und das sein. Die ST hat auch nie Blut genommen (wie übrigens keiner der Ärzte). Ich hab das Gefühl, da wird immer nur ins Blaue hineindiagnostiziert.
Ich hatte auch beim 1. Termin bei der ST nachgefragt, wie es denn mit Morbus Bechterew aussähe, da wurde ich nur angeblaffft, das Internet sei ein Mist, die Leute kämen mit selbstgemachten Diagnosen
Im weiteren habe ich sie auch darauf hingewiesen, daß die Beschwerden bei feucht-kaltem Wetter schlimmer wären.
Irgendwie komm ich mir nach der ganzen Zeit schon vor wie ein Hypochonder. Ich kann mein Leben nicht mehr so leben, wie es mal war. Durch die permanenten Schmerzen bin ich so eingeschränkt, daß ich meinem Lieblingshobby (Pferde) auch nicht mehr nachgehen kann.
Ich war so glücklich, als eine der ISG-Injektionen angeschlagen hat, aber das war ja wieder nicht von Dauer.
Habt ihr erfahrenen "Rheumis" Tipps für mich, auch für meinen Termin beim Rheumatologen?
Wäre über alle Infos dankbar.
Grüßle
Spirit
Dies dachte ich auch, aber schlimmer gehts nimmer dachte ich und ließ es machen. Es ist jetzt ca. 2 Jahre her und mir geht es damit ganz gut. Natürlich gabs auch einen bitteren Beigeschmack, denn die Kasse übernahm nicht alle Kosten. 450 € zahlte ich zu, aber ich habe es nicht bereut. Als ich voriges Jahr dann die Diagnose Fibromyalgie bekam, zweifelten die Rheumatolgen diese Art der Op an. Es hätte nicht sein müssen, wenn ich starke Medis genommen hätte. Also nicht aufgeben.
zu einem Neurologen. Wenigstens habe ich KEIN Raucherbein
, sonst ginge es mir wahrscheinlich schon besser.
. Die Schmerzen waren zumindest gestern besser, heute sieht es auch noch erträglich aus. Was mich immer etwas verwirrt, sind diese muskelkaterartigen Schmerzen im Po,die dann in die Beine runterziehen. Das fühlt sich immer an, als ob ich 4 Stunden im Fitnesscenter verbracht hätte, wo ich nur meinen Hintern trainiert hätte