Hallo zusammen,
ich möchte heute einfach nur einmal meinen Frust über unendlich lange Wartezeiten loswerden. Frust, den jede/r von Euch auch bereits unzählige Male erlebt hat. Den ich selber auch zur Genüge kenne – und dennoch – es beginnt sich langsam Wut in mir auszubreiten.
* Wut, dass wir Monate warten müssen, bevor wir einen Termin beim Rheumatologen bekommen. Bei meinem Doc sind es teilweise bis zu 7-8 Monate.
* Wut, dass wir ebenso Monate warten müssen, bevor wir einen Platz in einer Rheuma-Fachklinik bekommen. Ich bekam Montag erneut den dringenden Rat, stationär nach Sendenhorst zu gehen. Dort wurde mir gesagt: Ist meine Fibro im Vordergrund, muss ich 6 Monate warten, bei meinen Gelenkentzündungen, die mir momentan das Leben massiv beeinträchtigen, sind es immer noch 2-3 Monate. Bei Verschlimmerung solle sich mein Rheumatologe mit den Oberärzten in Verbindung setzen, vielleicht könne ich dann doch eher kommen. Diesen Weg müßte ich bereits letzten November wählen, damals wartete ich dann "nur" 4 Wochen.
* Wut, dass effektive Behandlungen, die nicht explizit im Behandlungsplan vorgesehen sind, nicht genehmigt werden. Ich spreche hier von der Kältebehandlung in Sendenhorst, die, zusammen mit den anderen Behandlungen, zur Schmerzfreiheit bei meinem letzten Aufenthalt in Sendenhorst führte. Der Antrag auf Kostenübernahme bei ambulanter Behandlung wurde abgelehnt, über meinen Widerspruch wurde noch nicht entschieden. Mir ist bewusst, dass ich die Kältebehandlung ambulant nicht so effektiv einsetzen kann wie stationär, allein der zeitliche Aufwand der An- und Rückfahrt sind enorm. Allerdings erhoffe ich mir davon ein verspätetes Wiederauftreten der Beschwerden, ebenso wie dies ja mit den physiotherapeutischen Maßnahmen bewirkt wird.
* Wut, weil aufgrund der wieder eingetretenen Schmerzen und offensichtlicher Entzündungsaktivität auch meine Begleitsymptome, um nicht zu sagen Begleiterkrankungen ebenfalls an Intensität zugenommen haben. So ist mein Bluthochdruck wieder angestiegen und ich musste die Medikamentierung entsprechend erhöht anpassen, ebenso musste die Schmerzmedikamention erhöht werden und ein neues Medikament hinzugekommen, von dem ich hoffe, es zu vertragen. Denn der letzten SSRI (Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) Fluoxetin wirkte zwar gut gegen meine Schmerzen, leider entwickelte ich aber auch die Nebenwirkung des Serotonin-Syndroms. Bei dem jetzigen, Citalopram, soll diese Nebenwirkung allerdings nicht so häufig auftreten. Ich hoffe, die Aussage trifft auch auf mich zu.
Wie gesagt, ich wollte einfach nur meinen Frust loswerden, denn es ist nicht immer leicht, mit jemandem darüber zu sprechen, der unsere Probleme nicht kennt.
Liebe Grüße und allen einen hoffentlich schmerzarmen Start in den doch endlich einkehrenden Frühling.
Erika
ich möchte heute einfach nur einmal meinen Frust über unendlich lange Wartezeiten loswerden. Frust, den jede/r von Euch auch bereits unzählige Male erlebt hat. Den ich selber auch zur Genüge kenne – und dennoch – es beginnt sich langsam Wut in mir auszubreiten.
* Wut, dass wir Monate warten müssen, bevor wir einen Termin beim Rheumatologen bekommen. Bei meinem Doc sind es teilweise bis zu 7-8 Monate.
* Wut, dass wir ebenso Monate warten müssen, bevor wir einen Platz in einer Rheuma-Fachklinik bekommen. Ich bekam Montag erneut den dringenden Rat, stationär nach Sendenhorst zu gehen. Dort wurde mir gesagt: Ist meine Fibro im Vordergrund, muss ich 6 Monate warten, bei meinen Gelenkentzündungen, die mir momentan das Leben massiv beeinträchtigen, sind es immer noch 2-3 Monate. Bei Verschlimmerung solle sich mein Rheumatologe mit den Oberärzten in Verbindung setzen, vielleicht könne ich dann doch eher kommen. Diesen Weg müßte ich bereits letzten November wählen, damals wartete ich dann "nur" 4 Wochen.
* Wut, dass effektive Behandlungen, die nicht explizit im Behandlungsplan vorgesehen sind, nicht genehmigt werden. Ich spreche hier von der Kältebehandlung in Sendenhorst, die, zusammen mit den anderen Behandlungen, zur Schmerzfreiheit bei meinem letzten Aufenthalt in Sendenhorst führte. Der Antrag auf Kostenübernahme bei ambulanter Behandlung wurde abgelehnt, über meinen Widerspruch wurde noch nicht entschieden. Mir ist bewusst, dass ich die Kältebehandlung ambulant nicht so effektiv einsetzen kann wie stationär, allein der zeitliche Aufwand der An- und Rückfahrt sind enorm. Allerdings erhoffe ich mir davon ein verspätetes Wiederauftreten der Beschwerden, ebenso wie dies ja mit den physiotherapeutischen Maßnahmen bewirkt wird.
* Wut, weil aufgrund der wieder eingetretenen Schmerzen und offensichtlicher Entzündungsaktivität auch meine Begleitsymptome, um nicht zu sagen Begleiterkrankungen ebenfalls an Intensität zugenommen haben. So ist mein Bluthochdruck wieder angestiegen und ich musste die Medikamentierung entsprechend erhöht anpassen, ebenso musste die Schmerzmedikamention erhöht werden und ein neues Medikament hinzugekommen, von dem ich hoffe, es zu vertragen. Denn der letzten SSRI (Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) Fluoxetin wirkte zwar gut gegen meine Schmerzen, leider entwickelte ich aber auch die Nebenwirkung des Serotonin-Syndroms. Bei dem jetzigen, Citalopram, soll diese Nebenwirkung allerdings nicht so häufig auftreten. Ich hoffe, die Aussage trifft auch auf mich zu.
Wie gesagt, ich wollte einfach nur meinen Frust loswerden, denn es ist nicht immer leicht, mit jemandem darüber zu sprechen, der unsere Probleme nicht kennt.
Liebe Grüße und allen einen hoffentlich schmerzarmen Start in den doch endlich einkehrenden Frühling.
Erika
