anko
Bekanntes Mitglied
Hallo,
manche von euch werden mich noch kenne, für viele hier bin ich eine 'Neue'. ich war früher oft hier im Forum, aber mache mich seit ein paar Jahren rar.
Das hat zwei Gründe. Der eine ist, dass ich eine Weile kaum Zeit hatte, da ich berufsmäßig gependelt bin, der zweite ist, dass ich z.T. das Forum gewechselt habe. Und hiervon möchte ich euch schreiben.
Ich denke mein Rheuma hat schon in der Jugend begonnen. Ständige Sehnscheiden und Archillissehnenentzündungen, die immer einzeln behandet worden sind. Dazu kamen als junge Erwachsene ständige Kreuzschmerzen. Mit Mitte 20 habe ich nach einer nicht erkannten Strepptokokkeninfektion Rheumatisches Fieber bekommen, das 5 Jahre mit Antibiotika und Penecillin behandelt wurde. Danach hatte ich ein paar Jahre relative Ruhe. Vor ca. 8 Jahren begann der ganze Spuk dann. Schmerzen unter der Ferse, Archillissehnenentzündung, Finger- und Handgelenke, Ellenbogen, Knie... einmal durch, aber nicht so stark wie bei vielen von euch. Bis auf einen leicht erhöhten Rheumafaktor keine auffälligkeiten im Blutbild. Dann kam Cortison, Sulfasalazin, Arava. Unter Arava ging es meinen Gelenken sehr gut, aber meinem Blutdruck überhaut nicht. Also habe ich Cortison und Arava ausgeschlichen und bin zur homöopatische Behandlung gewechselt. Damit ging es so lala. Viele von euch würden sagen traumhaft, aber eigentlich eben doch nur so lala.
Vor einem Jahr habe ich aufgrund meiner ständigen Migräne und Magen-Darm-Beschwerden diverse Lebensmitteltest gemacht. Da ist u.a. bei rausgekommen, dass ich eine Lactose- und Fructoseunverträglichkeit habe. Dazu kommt noch eine Weizenunverträglichkeit und Histaminintoleranz.
Danach habe ich angefangen streng Diät zu leben. Und siehe da, mein Gelenkschmerzen sind weg. Wenn ich mehrere Tage zu viel Fructose oder auch Weizen esse, dann sind sie wieder da. Aber ich kann sie eindeutig dem Fruchtzucker und dem Weizen zuordnen. Wenn ich mich dann wieder an meine Diät halte, sind meine Gelenkschmerzen wieder weg. Auch die Morgensteifigkeit ist nur noch ein wenig in den Händen da, ansonsten, völlig o.k.
Vielleicht ist das ja auch für den einen oder anderen, der noch ohne richtige Diagnose rumläuft und Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hat, noch eine Richtung, in die es sich auch lohnt mal zu gucken. Denn Arthritis ist eine der bekannten Auswirkungen/Folgen einer nicht erkannten bzw. beachteten Fructoseintoleranz.
Ich weiß, dass das bei weitem nicht auf jeden zutrifft und das Rheuma eine schwere Krankheit ist. Mein Sohn (18) hat auch Rheuma und wird seit 4,5 Jahren mit Enbrel behandelt. Aber selbst, wenn es nur einem von euch helfen sollte, dann hat sich dieser Eintrag ja schon gelohnt
Viele Grüße aus dem weißen Hamburg
anko
manche von euch werden mich noch kenne, für viele hier bin ich eine 'Neue'. ich war früher oft hier im Forum, aber mache mich seit ein paar Jahren rar.
Das hat zwei Gründe. Der eine ist, dass ich eine Weile kaum Zeit hatte, da ich berufsmäßig gependelt bin, der zweite ist, dass ich z.T. das Forum gewechselt habe. Und hiervon möchte ich euch schreiben.
Ich denke mein Rheuma hat schon in der Jugend begonnen. Ständige Sehnscheiden und Archillissehnenentzündungen, die immer einzeln behandet worden sind. Dazu kamen als junge Erwachsene ständige Kreuzschmerzen. Mit Mitte 20 habe ich nach einer nicht erkannten Strepptokokkeninfektion Rheumatisches Fieber bekommen, das 5 Jahre mit Antibiotika und Penecillin behandelt wurde. Danach hatte ich ein paar Jahre relative Ruhe. Vor ca. 8 Jahren begann der ganze Spuk dann. Schmerzen unter der Ferse, Archillissehnenentzündung, Finger- und Handgelenke, Ellenbogen, Knie... einmal durch, aber nicht so stark wie bei vielen von euch. Bis auf einen leicht erhöhten Rheumafaktor keine auffälligkeiten im Blutbild. Dann kam Cortison, Sulfasalazin, Arava. Unter Arava ging es meinen Gelenken sehr gut, aber meinem Blutdruck überhaut nicht. Also habe ich Cortison und Arava ausgeschlichen und bin zur homöopatische Behandlung gewechselt. Damit ging es so lala. Viele von euch würden sagen traumhaft, aber eigentlich eben doch nur so lala.
Vor einem Jahr habe ich aufgrund meiner ständigen Migräne und Magen-Darm-Beschwerden diverse Lebensmitteltest gemacht. Da ist u.a. bei rausgekommen, dass ich eine Lactose- und Fructoseunverträglichkeit habe. Dazu kommt noch eine Weizenunverträglichkeit und Histaminintoleranz.
Danach habe ich angefangen streng Diät zu leben. Und siehe da, mein Gelenkschmerzen sind weg. Wenn ich mehrere Tage zu viel Fructose oder auch Weizen esse, dann sind sie wieder da. Aber ich kann sie eindeutig dem Fruchtzucker und dem Weizen zuordnen. Wenn ich mich dann wieder an meine Diät halte, sind meine Gelenkschmerzen wieder weg. Auch die Morgensteifigkeit ist nur noch ein wenig in den Händen da, ansonsten, völlig o.k.
Vielleicht ist das ja auch für den einen oder anderen, der noch ohne richtige Diagnose rumläuft und Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hat, noch eine Richtung, in die es sich auch lohnt mal zu gucken. Denn Arthritis ist eine der bekannten Auswirkungen/Folgen einer nicht erkannten bzw. beachteten Fructoseintoleranz.
Ich weiß, dass das bei weitem nicht auf jeden zutrifft und das Rheuma eine schwere Krankheit ist. Mein Sohn (18) hat auch Rheuma und wird seit 4,5 Jahren mit Enbrel behandelt. Aber selbst, wenn es nur einem von euch helfen sollte, dann hat sich dieser Eintrag ja schon gelohnt
Viele Grüße aus dem weißen Hamburg
anko

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