Hallo Tine,
wenn eine Radiosynorviothese gemacht werden soll, dann steht doch auch schon eine Diagnose fest, und das weiß der Rheumatologe...
Tipp:
Lass Dir immer alle Ergebnisse von Diagnosen, Untersuchungen gleich welcher Art (z. B. Blut, Röntgen, MRT usw) in Kopieform aushändigen. Es können hierbei Kopiekosten anfallen, aber Du hast alles zusammen, kannst in Ruhe alles durchlesen u ggf Fragen notieren u stellen...
Hier mal eine Erklärung zur Radiosyn...:
Radiosynoviorthese: Da bei einer Gelenkentzündung in erster Linie die Gelenkhaut und nicht der Knochen entzündet ist, kann man eine Gelenkentzündung auch dadurch lindern, daß man überschüssige und entzündete Gelenkhaut entfernt. Dies kann durch eine Operation erfolgen (sogenannte Synovektomie), durch Injektion von Chemikalien in das Gelenk (= Chemosynorviothese) oder durch Injektion radioaktiver Substanzen in das Gelenk (= Radiosynorviothese).
Die bei der Radiosynorviothese in das Gelenk eingebrachten Substanzen senden radioaktive Strahlen aus. Diese führen zu einer teilweise Zerstörung der Gelenkhaut. Die Radioaktivität der eingebrachten Substanzen ist nur von begrenzter Dauer, man braucht also keine "Verstrahlung" zu fürchten.
Tipp:
Löcher den Arzt... Frage, weshalb er das machen will? Welche Diagnose zu Grunde liegt und wie er sich die weitere medikamentöse Behandlung vorstellt... usw...
Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig helfen konnte.
Viele Grüße
Colana