Provinzli
Neues Mitglied
Hallo ihr lieben...
die Diagnose seronegative RA habe ich seit September 2014.
Dank einem sehr aufmerksamen Hausarzt und sehr erfahrenen Rheumatologen wurde im November 2014 bereits die Basistherapie mit 10mg MTX und 7,5mg Prednison begonnen. Im Januar 15 dann auf 25mg MTX, RoActemra und 10mg Prednison umgestellt. Ab Mai dann Humira statt RoActemra, weil dieses nach einer Pause (Antibiotika) seine Wirkung verloren hatte. Im Juli 15 konnte ich endlich die Cortisondosis auf 5mg reduzieren. Ende Oktober Wirkungsverlust Humira (2x Pause wg Antibiotika). Seit Januar 2016 2x5mg Xeljanz täglich plus MTX. Ende Februar musste die Cortisondosis wieder auf 7,5mg erhöht werden. Besserung NULL...
Ich war anfangs der Erkrankung positiv eingestellt und froh, dass ich die anscheinend so wichtige frühe und aggressive Behandlung erhielt. Mittlerweile komme ich mir vor wie ein "Versuchstier"...
Im Blut sind keine Entzündungszeichen, kein Rheumafaktor, HLB27 negativ... einzig der Anti-CCP Wert ist etwas erhöht. Im MRI von ISG und Becken (leider ohne KM) nur eine leichte Sehnenansatzentzündung...Morgensteifigkeit, Besserung bei Bewegung und erhöhte Körpertemperatur während eines Schubs sind vorhanden. Die Gelenke sind jedoch immer nur leicht geschwollen und selten gerötet.
Im Grunde denke ich schon, dass die Diagnose stimmt. Obwohl mittlerweile die Beschwerden an Hüfte, ISG und LWS genauso stark sind wie an Knien und Sprunggelenken. Die Finger und Handgelenke sind etwas empfindlich, aber nicht mehr das Hauptproblem.
Was mir im Moment fehlt, um wieder an die Diagnose und Behandlung zu glauben, ist so etwas wie ein Beweis für mich...So das auch ich als Laie "sehen" kann, dass da etwas ist.
Ich habe hier im Forum oft von der Skelett Szintigraphie gelesen. Kann die auch noch während der Basistherapie aussagekräftige Bilder liefern?
Vielen Dank für's Lesen...
ganz liebe Grüsse vom ungeduldigen, das Rheuma auf den Mond schiessen wollenden
provinzli
die Diagnose seronegative RA habe ich seit September 2014.
Dank einem sehr aufmerksamen Hausarzt und sehr erfahrenen Rheumatologen wurde im November 2014 bereits die Basistherapie mit 10mg MTX und 7,5mg Prednison begonnen. Im Januar 15 dann auf 25mg MTX, RoActemra und 10mg Prednison umgestellt. Ab Mai dann Humira statt RoActemra, weil dieses nach einer Pause (Antibiotika) seine Wirkung verloren hatte. Im Juli 15 konnte ich endlich die Cortisondosis auf 5mg reduzieren. Ende Oktober Wirkungsverlust Humira (2x Pause wg Antibiotika). Seit Januar 2016 2x5mg Xeljanz täglich plus MTX. Ende Februar musste die Cortisondosis wieder auf 7,5mg erhöht werden. Besserung NULL...
Ich war anfangs der Erkrankung positiv eingestellt und froh, dass ich die anscheinend so wichtige frühe und aggressive Behandlung erhielt. Mittlerweile komme ich mir vor wie ein "Versuchstier"...
Im Blut sind keine Entzündungszeichen, kein Rheumafaktor, HLB27 negativ... einzig der Anti-CCP Wert ist etwas erhöht. Im MRI von ISG und Becken (leider ohne KM) nur eine leichte Sehnenansatzentzündung...Morgensteifigkeit, Besserung bei Bewegung und erhöhte Körpertemperatur während eines Schubs sind vorhanden. Die Gelenke sind jedoch immer nur leicht geschwollen und selten gerötet.
Im Grunde denke ich schon, dass die Diagnose stimmt. Obwohl mittlerweile die Beschwerden an Hüfte, ISG und LWS genauso stark sind wie an Knien und Sprunggelenken. Die Finger und Handgelenke sind etwas empfindlich, aber nicht mehr das Hauptproblem.
Was mir im Moment fehlt, um wieder an die Diagnose und Behandlung zu glauben, ist so etwas wie ein Beweis für mich...So das auch ich als Laie "sehen" kann, dass da etwas ist.
Ich habe hier im Forum oft von der Skelett Szintigraphie gelesen. Kann die auch noch während der Basistherapie aussagekräftige Bilder liefern?
Vielen Dank für's Lesen...
ganz liebe Grüsse vom ungeduldigen, das Rheuma auf den Mond schiessen wollenden
provinzli

. Spätestens dann werde ich den Rheumadoc auf die Szintigraphie ansprechen. Habe leider immer noch nicht gelernt meinen Mund aufzumachen....