Speedy (HeJo)
Mitglied
Hallo ihr lieben,
in einem anderen forum hat jemand die frage gestellt, ob man seine erkrankung auch als chance sehen kann. das was ich dort an meinungen und antworten gelesen habe, fand ich doch sehr interessant, so daß ich mir dachte ich setze hier bei r-o auch mal einen betrag mit dieser frage und bin gespannt auf eure antworten:
also, wie seht ihr das? kann man seine erkrankung auch als chance sehen?
ich selbst bin schon der meinung! denn seit dem ich krank bin, gehe ich mit wacheren augen durchs leben, habe viel dazu gelernt. es hat natürlich auch viele negative seiten und auch das ich viele "freunde" verloren habe, hat anfangs sehr weh getan. aber letztlich habe ich dadurch gelernt, was wirklich freunde sind und weiß, daß ich mich auf die paar die ich habe absolut verlassen kann! klar gab es auch jetzt zwischenzeitlich mal wieder die eine oder andere, bei der ich feststellen mußte, daß es nur vermeindlich ein freund war. aber heutzutage traue ich mich und sortiere diese leute gnadenlos aus, das hätte ich mich früher nie getraut.
ich denke, ich kann die krankheit auch deshalb als chance sehen, weil ich sonst wohl immer noch als arzthelferin arbeiten würde und nie auf den gedanken gekommen wäre, etwas mit kinderbetreuung zu machen, obwohl mir das so viel spaß macht und ich auch früher schon immer gesagt bekommen habe, ich hätte ein händchen für kinder.
klar gibt es auch viele tage, da bin ich völlig unten und kann und will einfach nicht mehr. aber dann sage ich mir, hey, du hast trotz allem so viel auf die beine gestellt, kämpst dauerhaft gegen an und ruhst dich gewiss nicht drauf aus!! das schaffst du auch weiterhin!! spätestens wenn ich dann bei den kids bin, kann es mir noch so schlecht gehen - ich bin einfach super abgelenkt und vergesse es einfach!
wie ist eure meinung? seht ihr eure krankheit auch als chance oder eher nicht?
Liebe Grüße,
Speedy
in einem anderen forum hat jemand die frage gestellt, ob man seine erkrankung auch als chance sehen kann. das was ich dort an meinungen und antworten gelesen habe, fand ich doch sehr interessant, so daß ich mir dachte ich setze hier bei r-o auch mal einen betrag mit dieser frage und bin gespannt auf eure antworten:
also, wie seht ihr das? kann man seine erkrankung auch als chance sehen?
ich selbst bin schon der meinung! denn seit dem ich krank bin, gehe ich mit wacheren augen durchs leben, habe viel dazu gelernt. es hat natürlich auch viele negative seiten und auch das ich viele "freunde" verloren habe, hat anfangs sehr weh getan. aber letztlich habe ich dadurch gelernt, was wirklich freunde sind und weiß, daß ich mich auf die paar die ich habe absolut verlassen kann! klar gab es auch jetzt zwischenzeitlich mal wieder die eine oder andere, bei der ich feststellen mußte, daß es nur vermeindlich ein freund war. aber heutzutage traue ich mich und sortiere diese leute gnadenlos aus, das hätte ich mich früher nie getraut.
ich denke, ich kann die krankheit auch deshalb als chance sehen, weil ich sonst wohl immer noch als arzthelferin arbeiten würde und nie auf den gedanken gekommen wäre, etwas mit kinderbetreuung zu machen, obwohl mir das so viel spaß macht und ich auch früher schon immer gesagt bekommen habe, ich hätte ein händchen für kinder.
klar gibt es auch viele tage, da bin ich völlig unten und kann und will einfach nicht mehr. aber dann sage ich mir, hey, du hast trotz allem so viel auf die beine gestellt, kämpst dauerhaft gegen an und ruhst dich gewiss nicht drauf aus!! das schaffst du auch weiterhin!! spätestens wenn ich dann bei den kids bin, kann es mir noch so schlecht gehen - ich bin einfach super abgelenkt und vergesse es einfach!
wie ist eure meinung? seht ihr eure krankheit auch als chance oder eher nicht?
Liebe Grüße,
Speedy

eben genau etwas, auf das ich auch so manches Mal verzichten möchte
Sogar mit meiner gesicherten Diagnose CP und Fibro gibt es immer wieder Leute (ja sogar Ärzte) die mir nicht glauben und mir HINTERHALT unterstellen... so nach dem Motto: diese Jammerliese, nur damit sie nicht arbeiten muss