Hallo,
Ich will mich erstmal vorstellen. Ich heiße Dominik und 22 Jahre alt. Nunja, seit einigen Jahren schon ist mir aufgefallen dass sich meine Finger etwas steif anfühlen. Dieses unangenehme Gefühl hab ich immer mit Fingerknacken beseitig. Die Finger fühlen sich schwach und rostig an wenn ich die Hände öffne und schließe. Am schlimmsten fühlt es sich an wenn ich meine Finger in diese Stellung bringe:
http://www.handerkrankungen.de/TVS/images/Finger_gebeugt.jpg
Die Gelenke fühlen sich dann an als würden sie aufeinanderreiben und ich hab ein leichtes Druckgefühl (welches ich per Fingerknacken wieder los werden könnte, was ich aber seit Jahren nicht mehr mache). Am angenehmsten ist die Haltung wenn ich meine Hand zu einer Faust geschlossen habe, deswegen laufe ich meist so rum. Auch ist es so dass ich immer kalte Hände habe, ich denke aber nicht dass es damit etwas zu tun hat. Schmerzen hab ich keine, evtl. ab und zu ein dumpfes drücken. Früh´s, so kommt es mir vor, fühlen sich meine Hände am besten an und lassen sich am besten bewegen, aber je später es am Tag wird umso steifer fühlen sie sich an (Bei Rheumatoider Arthritis wäre es doch anders rum) obwohl ich nicht viel mit meinen Händen anstelle. Manchmal habe ich aber Schulterschmerzen, wo ich aber meine harte Schlafcouch die Schuld dran gebe. Ich war auch schon beim Arzt und der meinte ich wäre durch meine Krankheit (eine sehr leichte Verlaufsform vom Wiscott-Aldrich-Syndrom, kann also gut damit leben) genetisch Vorbelastet und es könnte gut sein dass ich Rheuma habe. Mir wurden Rheumafaktoren abgenommen (CCP-Werte, sagte sie, soll, wenn etwas bei raus kommt, der Rheumaarzt abnehmen) und ein Röntgen der beiden Hände aufgenommen. Beides in Ordnung. Aber es gibt ja dieses seronegative Rheuma was man so per Blut nicht erkennt, und in der Anfangspahse kann man ja auch nichts im Röntgenbild erkennnen.
Nun beschäftigt mich das alles seit mehreren Monaten. Da mein Hobby das Zeichnen ist und ich dem Realismus zugewandt bin, habe ich Angst dass ich später (auch wenn es erst mit 60 Jahren ist) mein Hobby nicht mehr so ausführen kann wie ich es derzeit tue. Ich hab zwar von dem Künstler Renoir gehört, aber er war kein Zeichner (sondern Maler) und auch kein Maler des Realismus, und konnte so sein Stil seiner Krankheit anpassen. Ich möchte aber keine Abstriche irgendwann machen müssen. Ich möchte selbst im höheren Alter so realistisch Zeichnen können wie jetzt und nicht schlechter durch eine Krankheit. Ich bin sogar so weit dass ich darüber nachdenke das Zeichnen aufzugeben. Ich habe 2 Monate nichts mehr gezeichnet und wenn ich nur vom Zeichnen höre dann wird es mir schwer ums Herz.
Naja, ich hab jetzt meine Lage geschildert. Ich hoffe ihr könnt dazu etwas sagen.
Lg
Ich will mich erstmal vorstellen. Ich heiße Dominik und 22 Jahre alt. Nunja, seit einigen Jahren schon ist mir aufgefallen dass sich meine Finger etwas steif anfühlen. Dieses unangenehme Gefühl hab ich immer mit Fingerknacken beseitig. Die Finger fühlen sich schwach und rostig an wenn ich die Hände öffne und schließe. Am schlimmsten fühlt es sich an wenn ich meine Finger in diese Stellung bringe:
http://www.handerkrankungen.de/TVS/images/Finger_gebeugt.jpg
Die Gelenke fühlen sich dann an als würden sie aufeinanderreiben und ich hab ein leichtes Druckgefühl (welches ich per Fingerknacken wieder los werden könnte, was ich aber seit Jahren nicht mehr mache). Am angenehmsten ist die Haltung wenn ich meine Hand zu einer Faust geschlossen habe, deswegen laufe ich meist so rum. Auch ist es so dass ich immer kalte Hände habe, ich denke aber nicht dass es damit etwas zu tun hat. Schmerzen hab ich keine, evtl. ab und zu ein dumpfes drücken. Früh´s, so kommt es mir vor, fühlen sich meine Hände am besten an und lassen sich am besten bewegen, aber je später es am Tag wird umso steifer fühlen sie sich an (Bei Rheumatoider Arthritis wäre es doch anders rum) obwohl ich nicht viel mit meinen Händen anstelle. Manchmal habe ich aber Schulterschmerzen, wo ich aber meine harte Schlafcouch die Schuld dran gebe. Ich war auch schon beim Arzt und der meinte ich wäre durch meine Krankheit (eine sehr leichte Verlaufsform vom Wiscott-Aldrich-Syndrom, kann also gut damit leben) genetisch Vorbelastet und es könnte gut sein dass ich Rheuma habe. Mir wurden Rheumafaktoren abgenommen (CCP-Werte, sagte sie, soll, wenn etwas bei raus kommt, der Rheumaarzt abnehmen) und ein Röntgen der beiden Hände aufgenommen. Beides in Ordnung. Aber es gibt ja dieses seronegative Rheuma was man so per Blut nicht erkennt, und in der Anfangspahse kann man ja auch nichts im Röntgenbild erkennnen.
Nun beschäftigt mich das alles seit mehreren Monaten. Da mein Hobby das Zeichnen ist und ich dem Realismus zugewandt bin, habe ich Angst dass ich später (auch wenn es erst mit 60 Jahren ist) mein Hobby nicht mehr so ausführen kann wie ich es derzeit tue. Ich hab zwar von dem Künstler Renoir gehört, aber er war kein Zeichner (sondern Maler) und auch kein Maler des Realismus, und konnte so sein Stil seiner Krankheit anpassen. Ich möchte aber keine Abstriche irgendwann machen müssen. Ich möchte selbst im höheren Alter so realistisch Zeichnen können wie jetzt und nicht schlechter durch eine Krankheit. Ich bin sogar so weit dass ich darüber nachdenke das Zeichnen aufzugeben. Ich habe 2 Monate nichts mehr gezeichnet und wenn ich nur vom Zeichnen höre dann wird es mir schwer ums Herz.
Naja, ich hab jetzt meine Lage geschildert. Ich hoffe ihr könnt dazu etwas sagen.
Lg
