hallo zusammen!
bin ich froh, euch gefunden zu haben...
meine geschichte hat zwar vielleicht nicht viel mit rheuma zu tun aber vielleicht kennt jemand einen wirklich guten arzt...
seit ich fünfzehn bin habe ich knieschmerzen. damals habe knorpelaufbautabletten bekommen. die haben aber nicht wirklich geholfen.
ich hatte immer stechende schmerzen in der knieinnenseite.
über die jahre habe ich zwischendurch immer ärzte aufgesucht die mir dann spritzen, bestrahlungen und ähnliches verabreichten, alles ohne erfolg. mal war das rechte bein bis zur bewegungsunfähigkeit voll schmerzen, mal das linke.
dann, mit 26 hatte ich einen motorradunfall und wurde "endlich" am rechten bein operiert. man fand dutzende von kleinen meniskusfetzen. die ärzte haben damals eine halbe stunde lang nur gesaugt. ich war halbnarkotisiert und daher einigermaßen wach dabei. der saugende arzt meinte, sowas hätte er noch nie gesehen und er fragte, wie ich damit hätte laufen können.
voller hoffnung ging ich danach wieder zum doc und wollte das linke bein auf die gleiche art repariert haben. doch welch wunder: man fand keine fetzen, vielmehr war das knie angeblich so zerstört, das man nur noch ein künstliches gelenk einbauen könnte. sprachs und verschloß die nähte wieder.
diagnose: knorpelgewebe kaputt.
zwei monate später und nach einem ritt durch die röhre, die nächste spiegelung. diesmal verdacht auf "plica". es wurde ein wenig herumgefeilt, der junge arzt war offensichtlich etwas verstört, weil er meinte, das knie wäre tatsächlich ganz kaputt. zumindest sei der knorpel verschlissen, das hintere kreuzband angerissen und wieder zusammengewachsen aber verkrüppelt, der meniskus schlägt wellen. plötzlich kam ein älterer arzt, machte einige aufnahmen von dem knie, sagte, es wäre doch alles in ordnung und hieß den jungen kollegen, die op zu beenden.
das war vor drei jahren. seit der zeit habe ich noch vier weitere ärzte aufgesucht, die mich unter anderem offen als simulantin ansprachen, weil der mrt befund und der zweite op bericht voneinander abweichen. auf dem mrt sieht man die kreuzbandruptur nicht. ich bekam rheumatabletten, salben und den guten rat mich mehr zu bewegen. (haha)
habe dutzende von bildern, schreiben und ähnliches aber keine endgültige diagnose.
die kniekehle schmerzt in wechselnden abständen derartig, das ich nicht weiß, wie ich mich bewegen soll. aufgrund der geschichte habe ich meine arbeit verloren und sitze seit drei jahren zuhause rum. bin jetzt 31 und eigentlich viel zu jung für solch einen mist.
außerdem habe ich einen unbändigen bewegungsdrang in mir und würde so dem so gerne nachkommen.
kann das vielleicht jemand bewerkstelligen?
viele grüße
tinchen