Hallo alle zusammen,
Jetzt ist die Zeit des „Mitlesens“ vorbei. Aber bevor ich euch hier Löcher in den Bauch frage möchte ich mich erstmal vorstellen. Ich bin fast 28 und Mutter eines 2 jährigen Sohnes, der mich momentan ziemlich auf Trab hält, was durchaus gut ist, denn sonst würde ich wahrscheinlich schon längst in Selbstmitleid verfallen.
Bei mir fing alles im November ´07 an. Wobei, wenn ich so zurück überlege hatte ich bereits im Sommer Vorboten – hätte aber niemals einen Gedanken an Rheuma verschwendet.
Im November tat mir mein rechtes Zehgelenk ständig weh. Ich dachte mir absolut nix dabei, mit fast 30 darf man ja mal hier und dort ein paar Wehwechen haben, oder! Kurze Zeit später tat dann auch der linke weh, hmmm…Bis es dann im Februar so schlimm wurde, dass beide Großzehgelenke angeschwollen und blau waren. Ich bin daraufhin gleich zum Orthopäden, der nach einer Rö Untersuchung beginnende Arthrose festgestellt hat und mir Einlagen verschrieb. Außerdem sollte mein Hausarzt eine Rheumaserologie durchführen. Gesagt, getan – diese war negativ!!! Puhh, ich war ganz schön erleichtert. Aber die Schmerzen wurden schlimmer und schlimmer und auf einmal fing mein rechtes Handgelenk an zu schmerzen, und ein paar Tage später auch das Linke, so dass ich wieder zum Orthopäden ging und der mir Handbandagen verschrieb. 14 Tage später schwollen meine Knöchel an – ich also wieder zum Doc. Ich bekam Ibuprofen verschrieben, die ich 3x tägl. einnehmen sollte. Gebracht haben diese rein gar nix. Im Gegenteil, nun schwollen auch meine Finger und Kniegelenke an. Mittlerweile war ich nicht mehr in der Lage meinen Sohn morgens zu wickeln, weil meine gesamte Muskulatur wahnsinnig schmerzte und steif war. Ich kann mich freuen, dass mein Mann flexible Arbeitszeiten hat und mich morgens kräftig unterstützt hat. Tagsüber hieß es dann für mich "Zähne zusammen beißen"
Dann fiel mir irgendwann ein, dass ich vor 1 ½ Jahren einen Zeckenbiss hatte, worauf ich mich gleich auf Borreliose hab testen lassen – auch negativ. Mein Hausarzt äußerte den Verdacht auf Rheuma, trotz negativem Blutbefund, und riet mir mich an einen Rheumatologen überweisen zu lassen (Verdacht auf Polyarthritis). Gesagt getan – Termin ist am 28.04.08
Ich also wieder hin zum Orthopäden. Er fragte mich wie die Ibus anschlagen, worauf ich einen Heulkrampf bekam. Diese Schmerzen schlagen mittlerweile echt an meine Psyche. Also stellte er mich um auf Diclu 75mg. Was für eine Wohltat – zumindest die ersten paar Tage…..Die Schmerzen waren zwar nicht weg, aber der permanente Dauerschmerz war etwas gemindert. Tja und nach ca. 2 Wochen Diclu schwoll mir mein rechter Zeigefinger derart an, dass mein Mann mich gleich wieder zum Arzt fuhr. Nun nehme ich seit 1 Woche Kortison. Die ersten 5 Tage 20mg und nun bin ich bei 15mg. Mit 20mg ging es mir teilweise schon wieder richtig „gut“ – konnte wieder meinen Sohn versorgen, Treppen steigen, spazieren gehen…..zwar nicht schmerzfrei, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Heute merke ich langsam, dass ich weniger Kortison bekomme – die Finger werden wieder richtig dick. Aber der Doc will nicht mehr unternehmen, weil er meint ich solle bis zum Rheumatologentermin durchhalten. Wenn doch nur morgen schon der 28.04. wäre…..heul!!!
So, dass ist nun meine ganze Geschichte und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass ihr mir noch so einige Fragen zu diesem komplexen Thema beantworten könnt.
Seid ganz lieb gegrüßt von
Miffy
Jetzt ist die Zeit des „Mitlesens“ vorbei. Aber bevor ich euch hier Löcher in den Bauch frage möchte ich mich erstmal vorstellen. Ich bin fast 28 und Mutter eines 2 jährigen Sohnes, der mich momentan ziemlich auf Trab hält, was durchaus gut ist, denn sonst würde ich wahrscheinlich schon längst in Selbstmitleid verfallen.
Bei mir fing alles im November ´07 an. Wobei, wenn ich so zurück überlege hatte ich bereits im Sommer Vorboten – hätte aber niemals einen Gedanken an Rheuma verschwendet.
Im November tat mir mein rechtes Zehgelenk ständig weh. Ich dachte mir absolut nix dabei, mit fast 30 darf man ja mal hier und dort ein paar Wehwechen haben, oder! Kurze Zeit später tat dann auch der linke weh, hmmm…Bis es dann im Februar so schlimm wurde, dass beide Großzehgelenke angeschwollen und blau waren. Ich bin daraufhin gleich zum Orthopäden, der nach einer Rö Untersuchung beginnende Arthrose festgestellt hat und mir Einlagen verschrieb. Außerdem sollte mein Hausarzt eine Rheumaserologie durchführen. Gesagt, getan – diese war negativ!!! Puhh, ich war ganz schön erleichtert. Aber die Schmerzen wurden schlimmer und schlimmer und auf einmal fing mein rechtes Handgelenk an zu schmerzen, und ein paar Tage später auch das Linke, so dass ich wieder zum Orthopäden ging und der mir Handbandagen verschrieb. 14 Tage später schwollen meine Knöchel an – ich also wieder zum Doc. Ich bekam Ibuprofen verschrieben, die ich 3x tägl. einnehmen sollte. Gebracht haben diese rein gar nix. Im Gegenteil, nun schwollen auch meine Finger und Kniegelenke an. Mittlerweile war ich nicht mehr in der Lage meinen Sohn morgens zu wickeln, weil meine gesamte Muskulatur wahnsinnig schmerzte und steif war. Ich kann mich freuen, dass mein Mann flexible Arbeitszeiten hat und mich morgens kräftig unterstützt hat. Tagsüber hieß es dann für mich "Zähne zusammen beißen"
Dann fiel mir irgendwann ein, dass ich vor 1 ½ Jahren einen Zeckenbiss hatte, worauf ich mich gleich auf Borreliose hab testen lassen – auch negativ. Mein Hausarzt äußerte den Verdacht auf Rheuma, trotz negativem Blutbefund, und riet mir mich an einen Rheumatologen überweisen zu lassen (Verdacht auf Polyarthritis). Gesagt getan – Termin ist am 28.04.08
Ich also wieder hin zum Orthopäden. Er fragte mich wie die Ibus anschlagen, worauf ich einen Heulkrampf bekam. Diese Schmerzen schlagen mittlerweile echt an meine Psyche. Also stellte er mich um auf Diclu 75mg. Was für eine Wohltat – zumindest die ersten paar Tage…..Die Schmerzen waren zwar nicht weg, aber der permanente Dauerschmerz war etwas gemindert. Tja und nach ca. 2 Wochen Diclu schwoll mir mein rechter Zeigefinger derart an, dass mein Mann mich gleich wieder zum Arzt fuhr. Nun nehme ich seit 1 Woche Kortison. Die ersten 5 Tage 20mg und nun bin ich bei 15mg. Mit 20mg ging es mir teilweise schon wieder richtig „gut“ – konnte wieder meinen Sohn versorgen, Treppen steigen, spazieren gehen…..zwar nicht schmerzfrei, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Heute merke ich langsam, dass ich weniger Kortison bekomme – die Finger werden wieder richtig dick. Aber der Doc will nicht mehr unternehmen, weil er meint ich solle bis zum Rheumatologentermin durchhalten. Wenn doch nur morgen schon der 28.04. wäre…..heul!!!
So, dass ist nun meine ganze Geschichte und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass ihr mir noch so einige Fragen zu diesem komplexen Thema beantworten könnt.
Seid ganz lieb gegrüßt von
Miffy
