Och menno, Carmen
tut mir echt leid , das du auch durch die Tretmühlen jetzt musst.
Wegen meiner % musste ich auch zum Gutachter ( nicht nur einen).
Als der Widerspruch lief, bin ich zum Neurologe/Psychater ( beide zusammen in einer Praxis) in Herne oder Herten ( weiss ich gar nicht mehr) geschickt worden.
Und ich muss sagen , es lief unter aller Sau........!!!!!!!!!!!!!!!
Erst zum Neurologen, der aufgrund meiner Ellenbogen OP die Nervenleitungen getestet hat und die Fibro auch nicht wirklich ernst nahm.
Meinen Zettel, wo ich meinen Tagesablauf aufgeschrieben hatte, durfte ich nicht benutzen , sollte alles aus freien Stücken erzählen.
Naja und weil das alles wegen Konzentrationschwierigkeiten nicht so einfach war, dauerte es etwas länger. Wobei der Gutachter mir sagte, ich solle mich kurz fassen, soviel Zeit hätte er auch nicht...
Trampelte nur auf mein Gewicht herum, ich solle abnehmen und mich mehr bewegen und mehr Obst und Gemüse essen !!!??!??!
Hallo, wie soll ich das machen, bei Gelenkbeschwerden und Schmerzen und einer hochgradigen Lebensmittelallergie ????????????
Na egal, danach bin ich zum Psychater geschickt worden , der dann wieder die gleichen Test machen wollte. Mich dann später noch fragte ob ich die Psychtests schon kenne.
" Ach sie kennen solche Bögen schon, dann kann ich sie ja alleine damit lassen , damit sie die ausfüllen können, dann kann ich ja meine verdiente Mittagspause machen"
All dies hab ich danach meiner Anwältin geschildert, die dann sofort eine Beschwerde bei Gericht einreichte.
Somit hatte dieses Gutachten kein Gewicht mehr bei der Verhandlung.
Die RV hatte die Kosten für ein eigenes Gutachten dann übernommen und mein Schmerztherapeut hat mein Gutachten dann gestellt.
Ein sehr gutes Gutachten, was mittlerweile von mehreren Ärzten als sehr gut eingestuft wurde. Leider nicht beim MD vom Versorgungsamt, dort wurde tatsächlich das Gutachten als philosophisch und nicht der Tatsachen entsprechend abgetan ( es würden doch gar keine Kenntnisse und fachlichen Tatsachen bestehen) .
Worauf sich dann die Ärzte ( mein Gutachter und der MD vom Versorgungsamt ) sich dann schriftlich derbe an die Kragen gegangen sind.
Das wahr wohl auch der Grund, das das Gericht mir Monate später ein Vergleich anbot.
Somit hab ich jetzt 50% .
Da die KLage aber schon 2001 war, die Schwerbehinderung aber nur 5 Jahre gegeben wird, muss ich enden 2006 wieder zur Nachuntersuchung.
Carmen , ich wünsche dir jede Menge Kraft und Geduld.
Und es wird auch an den Nerven zehren. Wenn du dich down fühlst, schreib mir , oder ruf an oder schreib ins Forum.
Das hilft, mir hat es auch sehr gut geholfen, das man selber irgendwann nicht am Rädchen dreht.
Nachdem ich den Bescheid vom Gericht hatte, war ich wenigsten 2 Wochen total am Ende, so hat es mich Kraft gekostet.
Wünsche dir viel Glück und schreib deinen weiteren Verlauf hier rein, denn auch andere können davon lernen.
viele Knuddels und töstbusserl
Kiki