hallo,
ich weiß das es ärzte gibt die sich auf kindwunsch und medikamente spezialisiert haben...am besten nutzt du die suchfunktion im forum.da wirst du die klinik und den ansprechpartner finden.
meine meinung zu chronisch rheumakrank und kindern:
ich kann den/einen kinderwunsch sehr gut verstehen...ich selber werde im märz 29 J. und wollte eigentl. immer kinder haben...stand der krankheit und gefühle ist das thema für mich abgeschlossen, ich bin dazu einfach zu krank.....
es wird seit 5 jahren jedes jahr schlimmer...bzgl. einer basismedikation bin ich austherapiert....also wenig aussicht auf besserung.....
wie es mir ohne basismedis geht, merke ich seit einigen wochen...wenn ich dann noch für ein kleines lebewesen verantwortlich wäre...ähm nee danke,armes kind...
ich habe die möglichkeit verschieden alte kinder mehrmals im jahr als ersatzmami zuversorgen....bin egal wie es mir geht sehr geduldig zu den kindern...obwohl ich im gleichen atem zu meinen freund(den vater der kinder) mit einer ganz anderen reaktion als dem kind gegenüber begegne.....
ich stelle in diesen wochen immer wieder fest, auf wieviele dinge die kinder wegen unseren erkrankungen verzichten und zurück stecken müssen


sie kommen trotzdem sehr gerne zu uns..nur tut es mir sehr weh, das ich nicht so kann wie eine gesunde in meinem alter......
sie stecken zurück: in der einen woche, waren sie 3 mal stundenlang mit beim arzt, da ich ohne meine partner nicht mal den weg in die praxis geschaft habe ...waren sie 3 Std in der krankengymnastik praxis und 1,5 std bei der ergotherapie alleine....da sie zu klein zum alleine zuhause bleiben sind.....
sie bekommen mit,wie sehr wir schon mal leiden...eingeschränkt sind.....sie machen sich sorgen,wenn ich mit tränen in den augen mitspiele...egal wie sehr ich versuche mein "alles ist ok gesicht" aufzusetzten....
wie sehr sie sich sorgen machen,wenn einer von uns ins krankehaus muß...auch wenn sie in der zeit schon wieder bei ihrer mutter sind...kinder bekommen mehr mit,als uns erwachsenen oft lieb sein kann.....
klar kann jeder auch nach der geburt krank werden oder einen unfall haben....für mich ist es ein unterschied,ob ich wissentlich krank ein kind in die welt setzten muß.....
die angst vererbe ich auch nur einen hauch der krankheit??? ist mein kind von meinen jahrelangen medikamente geschädigt??? alleine die nebenwirkungen die ich, von den medis habe......
wie sehr machen sich die kinder sorgen,weil mir die tränen in den augen stehen, obowohl ich versuche mit freude mitzuspielen und zulachen....sie bekommen um ein vielfaches mehr mit als mir lieb ist...und da obwohl ich nur die ersatzmama oder noch einfacher ausgedrückt bin...ihre weibliche bezugsperson....
ich finde es tolle,wenn kinder ihren kranken eltern helfen........es gab vor einigen monaten einen bericht in einer zeitschrift, wie toll es doch wäre, das sich einen mutter trotz cp 2 kinder "zugelegt" hat...die würden ihr so toll jeden handgriff abnehmen....klar ist es für die entwicklung eines kindes nicht verkehrt, wenn es folgende dinge lernt: rücksicht zu nehmen, im haushalt helfen....usw...nur würde diese mutter laut bericht ohne die hilfe der kinder alleine nicht zurecht kommmen ...und dann finde ich das ziemlich egoistisch von ihr.......ein kind hat ein recht auf seine kindheit......(aufgrund dieser und ähnlicher artikel, habe ich auch die mitgliedschaft in der rheuma-liga gekündigt......)
im jahr 2003 war ich nur 2 wochen im kh...2004 waren es inkl. reha 12 wochen....2005 nur 6 wochen ....2006 bis jetzt auch nur 6 wochen....ich möchte mein kind nicht andauernd irgendwo abgeben müssen...zuwissen wie sehr es sich doch um mich sorgt und wiedermal rücksicht aufmich nehmen muß....
von der angst es alleine nicht versorgen zukönnen,wenn ich mir manche tage nichtmal alleine den socken anziehen kann....immer auf andere angewiesen zu sein...nein,danke......
klar kann jede mutter oder vater im laufe des lebens eines kindes krank werden...ich empfinde es für mich unverantwortlich ein kind in die welt setzten zu müssen, obwohl ich wissentl. krank bin...sollte ich 2jahre einen vollzeitshop ausüben können, keine medikamente mehr brauchen und das alle ohne weiter beschwerden, schmerzen usw...dann ist eine überlegung bezüglich eines kindes überhaupt realistisch....
wer kann mir sagen, die medikamente die ich im laufe der jahre eingenommen habe, auch wirkl. meinem kind keine schädigung einbringen.......
finde es bei mir schon erschreckend,was die medikamente angerichtet haben und im laufe meines lebens noch tun werden....nur nehme ich diese wissentlich ein und es ist meine entscheidung...mein kind hat dazu keine eigene entscheidungsmöglichkeit.....
auch die vorstellung meinem kind auch nur einen hauch der krankheit zu vererben .....das mein kind auch mit den ärzten, behörden und streichungen im gesundheitswesen kämpfen müßte.......ich könnte nicht mehr in den spiegel schauen.....
in meiner famile hat mein bruder morbus chron, meine mutter wohl eine sehr ruhige cp,die ohne medis erträglich ist, mein vater hat eindeutig seit einigen monaten einen rheumaschub nach dem nächsten, mein kleinster bruder:massive probleme mit dem imunsystem, ich habe die ersten nicht erkannten beschwerden seit ich 5 jahre alt bin ....also ist für mich, in meinem fall kann man wohl eindeutig von einer veerbung reden....
ich gönne jedem seinen kinderwunsch und seine kinder...freue mich über jede kranke frau die gesunde kinder zur welt bringt und damit zurecht kommt,trotz krankheit.....hut ab.....solange ich im forum/chat dannach nicht das "gejammer" über die situation hören muß,wenn ihre krankheit schon vorher ausgebrochen war....
ob ein kind ja oder nein,hängt auch sehr viel davon ab,wie stark der krankheitsausbruch ist und wie schwer die einschränkungen sind.....die änderen sich leider sehr selten zum positiven....
so jetzt könnt ihr mich gerne virituell hauen...ich kann damit leben...

und es ist nur meine persönliche meinung.
wünsche allen zukünftigen mama eine schmerzfreie schwangerschaft und gesundhekinder.
liebe grüße
bine