Hallo,
natürlich kann das Rheuma auch im Kiefer sein. Vielleicht hat sie aber auch andere Kieferprobleme? Ich würde auf jeden Fall mal zu einem Kieferorthopäden gehen und mir dort eine Meinung einholen. Auch einige Physiotherapeuten und vor allem Osteopaten sind auf Kiefertherapien spezialisiert. Würde zunächst mich umhören oder im Internet etwas forschen, bevor ich irgendwo einen Termin machen würde.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten das Thema ernst zu nehmen.
Bin nun mit Mitte 30 an der Aufarbeitung des Themas und will gar nicht wissen wie es heute wäre, wenn man frühzeitig es erkannt und behandelt hätte

. Sicherlich wäre mir viel an starken Schmerzen und neurologischen Begleiterscheinungen erspart geblieben. Schließlich ist der Kiefer ganz nah an den Hirnnerven und kann diese demnach stark beeinflussen.
Bis auf letztes Jahr haben die Kieferbeschwerden keinen interessiert.
Bei einer Trigeminusnerv-Reizung bin ich zufällig an einen Osteopaten gekommen und der hat sich dann auch den Kiefer vorgenommen. Doch leider reicht diese Therapie bei mir nicht aus. Nun habe ich aber nicht locker gelassen, nachdem ein Kieferchirurg sagte "Sie haben einen Extrahaken im Kiefer, da kann man nichts machen" und wenn Sie Rheuma haben, dann bestimmt auch im Kiefer und aufgrund der ständigen Reibungen wird da auch eine Arthose sein". Der Rheumatologe meinte hingegen, dass Rheuma nur sehr selten im Kiefer ist und ich nicht davon ausgehen sollte. Nun hatte ich eine Erstvorstellung bei einer spezialisierten Kieferorthopädin und es scheint jetzt endlich alles ordentlich in Gang zu kommen. Hoffentlich auch erfolgreich und nicht mit zu viel Extrakosten

Morgen gibt es eine umfassende Untersuchung, dann noch Röntgen und MRT. Danach wird erst Weiteres entschieden. Jedenfalls werde ich auch weiter sehr viel Physiotherapie begleitend haben müssen. Das hat sie mir schon mitgeteilt. Zum Glück versorgt mich aber mein Hausarzt bisher bereits sehr gut damit. Wenn ich den nicht hätte!
Aber egal was auch der Grund für die Beschwerden Deiner Tocher ist, so sollte man doch gucken, ob es nicht kieferorthopädische oder physiotherapeutische Hilfen für sie gibt. Vor allem sollte auch darauf geachtet werden, dass man zumindest einer weiteren Verschlechterung entgegen wirken kann.
Wünsche Dir und Deiner Tochter alles Gute von einer Knacki zur amderen!
Viele Grüße!
Die Booky