Hallo,
ich bin neu hier und habe mehrere Fragen.
Meine Geschichte.
Im September 2007 bekam ich eine Halsentzündung (Streptokokkeninfekt), der eigentlich gleich mit Antibiotika behandelt wurd, allerdings mußte man dies ab den 4. Tag umstellen, da es nicht wirkte.
Ich bekam also dann CEC und bereits nach 24 Stunden hatte ich kein Fieber mehr, der Hals schmerzte noch gut eine Woche.
Ungefähr 4 Wochen nach dem Infekt bekam ich zunächst leichte Schmerzen in Schulter, Hüfte und Kniegelenken, die sich tagtäglich verschlimmerten.
Anfangs war es nur wie ein starker Muskelkater, aber später tat mir jede Bewegung weh und ich war stocksteif, vor allem am Morgen.
Ich ging insgesamt 4 mal damit zum Hausarzt und bekam Kortisoninjektionen, was für ca 3 Tage für völlige Schmerzfreiheit sorgte.
Danach begannen die Schmerzen erneut. Eines nachts war es so schlimm, dass ich vor Schmerzen mehrfach erbrechen mußte.
Mein Mann fuhr mich erneut zum Hausarzt, der mich sofort in eine Rheumaklinik einwies.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass er im Vorfeld einige Blutunteruschungen machte, die alle unauffällig waren.
In der Rheumaklinik gab man mir nur Schmerzmittel (3 mal Dicolfenac), was in der ersten Woche wunderbar wirkte, das Blut war weiterhin nicht auffällig.
In der 2. Behandlungswoche bekam ich Fieberschübe und benötigte mehr Schmerzmedikation, mit den Fieberschüben stieg auch der CRP Wert täglich ums doppelte an, die Leukozyten waren im Normbereich.
Man lies mich gut eine Woche fiebern und nahm während des Fiebranstiegs Blutkulturen ab, die jedoch auch kein Ergebnis brachten.
Nach einer Woche war der CRP-Wert bei 9 (bei einem Referenzwert von 0,5), man gab mir deshalb auf Verdacht (auf was auch immer) erneut ein Antibiotikum, worauf der CRP Wert täglich sank und schnell wieder im Normbereich war.
Nach 3 Wochen Aufenthalt in der Klinik hat man mich als "geheilt" entlassen, jedoch ohne klare Diagnose.
Man meinte es wäre eine reaktive Polyarthritis und das Ganze wäre nun ausgeheilt.
Leider geht es mit seitdem aber nicht mehr wirklich gut.
Laut Rheumatologen der Rheumaklinik, können die Schmerzen nach so einen reaktiven Geschichte einige Monate anhalten.
Im Frühling letzen Jahres fing dann mein Handelenk zusätzlich an zu schmerzen und zwar immer auch schubweise mit all den anderen Gelenken.
Daher ging ich zu einem nidergelassenen Rheumatologen und nahm die Befunde der Klinik mit.
Dieser meinte, dass die Diagnostik zu ungenau gewesen wäre.
Er machte einen Ultraschall von meinen Kniegelenken und stellte Ergüsse fest, also Wasseransammlungen die nicht ins Knie gehören.
Auch er nahm sämtliche Rheumawerte ab, die alle negativ waren.
Laut seiner Aussage meinte er, dass "irgendwas" im Busch wäre, er aber keinen richtigen Anhaltspunkt hat.
Im Spätsommer war ich dann mit meiner Familie in Italien, die ersten 3 Tage waren höllisch, ich konnte im Sand kaum laufen, danach ging es mir täglich besser und am Ende des Urlaubs war ich ohne Schmerzmittel völlig schmerzfrei. Auch meine Knie sahen wieder normal aus, vorher hatte ich ständig "Wassersäcke" unter den Kniescheiben.
Seit Dezember bekomme ich nun erneut Schmerzen, hauptsächlich in den Knien und in der Schulter, manchmal auch Sprunggelenk.
Ich bin von Beruf Krankenschwester und wurde nach meinem Klinikaufenthalt auf eigenen Wunsch auf eine offene Station versetzt (ich arbeite in der Psychiatrie).
Auf dieser Station sind kaum schere körperliche Pflegetätigkeiten notwendig, so dass ich trotz Schmerzschübe gut arbeiten konnte und keine Ausfallzeiten hatte.
Leider werde ich nun vermehr auf die Vollpflegestationen zum Aushelfen gesetzt, was mich wirklich ziemlich schlaucht.
Meine Vorgesetzte ist auch leider nicht einsichtigt und meinte, dass ich ein Attest vorlegen sollte, wenn ich "keine Lust" auf diese Stationen mehr habe.
Daher ging ich gestern zu meinem Hausarzt, der aber auch meint, da ich keine offzizielle DIagnose habe, könne er mir kein Beschäftigungsverbot ausstellen, hat mir aber erneut eine Überweisung zum Rheumatologen gegeben.
Nun meine Frage, kann man auch ohne Rheumawerte Rheuma haben?
Meine Knie sind wieder mit Wassersäcken versehen, die aber täglich wo anders zu sehen sind.
Also einmal mehr am re Knie ausgeprägt, mal mehr am linken.
Aktuell habe ich Schmerzen in beiden Schulten und Knien, vor allem am Morgen. Im Lauf des Tages geht es dann besser.
Des Weiteren fühle ich mich schlapp und lustlos, fast depressiv.
Was mir noch aufgefallen ist, die Symptome sind am schlimmsten, kurz bevor ich meine Regelblutung bekomme.
Kann da ein Zusammenhang bestehen?
Ich wäre für sämtliche Ratschläge äusserst dankbar.
Ich hatte nach dem Urlaub die Hoffnung, dass die Diagnose der reaktiven Arthritis richtig war und ich nun Ruhe hätte.
Leider hat sich das wohl nicht bestätigt.
Gruß
WaCr
ich bin neu hier und habe mehrere Fragen.
Meine Geschichte.
Im September 2007 bekam ich eine Halsentzündung (Streptokokkeninfekt), der eigentlich gleich mit Antibiotika behandelt wurd, allerdings mußte man dies ab den 4. Tag umstellen, da es nicht wirkte.
Ich bekam also dann CEC und bereits nach 24 Stunden hatte ich kein Fieber mehr, der Hals schmerzte noch gut eine Woche.
Ungefähr 4 Wochen nach dem Infekt bekam ich zunächst leichte Schmerzen in Schulter, Hüfte und Kniegelenken, die sich tagtäglich verschlimmerten.
Anfangs war es nur wie ein starker Muskelkater, aber später tat mir jede Bewegung weh und ich war stocksteif, vor allem am Morgen.
Ich ging insgesamt 4 mal damit zum Hausarzt und bekam Kortisoninjektionen, was für ca 3 Tage für völlige Schmerzfreiheit sorgte.
Danach begannen die Schmerzen erneut. Eines nachts war es so schlimm, dass ich vor Schmerzen mehrfach erbrechen mußte.
Mein Mann fuhr mich erneut zum Hausarzt, der mich sofort in eine Rheumaklinik einwies.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass er im Vorfeld einige Blutunteruschungen machte, die alle unauffällig waren.
In der Rheumaklinik gab man mir nur Schmerzmittel (3 mal Dicolfenac), was in der ersten Woche wunderbar wirkte, das Blut war weiterhin nicht auffällig.
In der 2. Behandlungswoche bekam ich Fieberschübe und benötigte mehr Schmerzmedikation, mit den Fieberschüben stieg auch der CRP Wert täglich ums doppelte an, die Leukozyten waren im Normbereich.
Man lies mich gut eine Woche fiebern und nahm während des Fiebranstiegs Blutkulturen ab, die jedoch auch kein Ergebnis brachten.
Nach einer Woche war der CRP-Wert bei 9 (bei einem Referenzwert von 0,5), man gab mir deshalb auf Verdacht (auf was auch immer) erneut ein Antibiotikum, worauf der CRP Wert täglich sank und schnell wieder im Normbereich war.
Nach 3 Wochen Aufenthalt in der Klinik hat man mich als "geheilt" entlassen, jedoch ohne klare Diagnose.
Man meinte es wäre eine reaktive Polyarthritis und das Ganze wäre nun ausgeheilt.
Leider geht es mit seitdem aber nicht mehr wirklich gut.
Laut Rheumatologen der Rheumaklinik, können die Schmerzen nach so einen reaktiven Geschichte einige Monate anhalten.
Im Frühling letzen Jahres fing dann mein Handelenk zusätzlich an zu schmerzen und zwar immer auch schubweise mit all den anderen Gelenken.
Daher ging ich zu einem nidergelassenen Rheumatologen und nahm die Befunde der Klinik mit.
Dieser meinte, dass die Diagnostik zu ungenau gewesen wäre.
Er machte einen Ultraschall von meinen Kniegelenken und stellte Ergüsse fest, also Wasseransammlungen die nicht ins Knie gehören.
Auch er nahm sämtliche Rheumawerte ab, die alle negativ waren.
Laut seiner Aussage meinte er, dass "irgendwas" im Busch wäre, er aber keinen richtigen Anhaltspunkt hat.
Im Spätsommer war ich dann mit meiner Familie in Italien, die ersten 3 Tage waren höllisch, ich konnte im Sand kaum laufen, danach ging es mir täglich besser und am Ende des Urlaubs war ich ohne Schmerzmittel völlig schmerzfrei. Auch meine Knie sahen wieder normal aus, vorher hatte ich ständig "Wassersäcke" unter den Kniescheiben.
Seit Dezember bekomme ich nun erneut Schmerzen, hauptsächlich in den Knien und in der Schulter, manchmal auch Sprunggelenk.
Ich bin von Beruf Krankenschwester und wurde nach meinem Klinikaufenthalt auf eigenen Wunsch auf eine offene Station versetzt (ich arbeite in der Psychiatrie).
Auf dieser Station sind kaum schere körperliche Pflegetätigkeiten notwendig, so dass ich trotz Schmerzschübe gut arbeiten konnte und keine Ausfallzeiten hatte.
Leider werde ich nun vermehr auf die Vollpflegestationen zum Aushelfen gesetzt, was mich wirklich ziemlich schlaucht.
Meine Vorgesetzte ist auch leider nicht einsichtigt und meinte, dass ich ein Attest vorlegen sollte, wenn ich "keine Lust" auf diese Stationen mehr habe.
Daher ging ich gestern zu meinem Hausarzt, der aber auch meint, da ich keine offzizielle DIagnose habe, könne er mir kein Beschäftigungsverbot ausstellen, hat mir aber erneut eine Überweisung zum Rheumatologen gegeben.
Nun meine Frage, kann man auch ohne Rheumawerte Rheuma haben?
Meine Knie sind wieder mit Wassersäcken versehen, die aber täglich wo anders zu sehen sind.
Also einmal mehr am re Knie ausgeprägt, mal mehr am linken.
Aktuell habe ich Schmerzen in beiden Schulten und Knien, vor allem am Morgen. Im Lauf des Tages geht es dann besser.
Des Weiteren fühle ich mich schlapp und lustlos, fast depressiv.
Was mir noch aufgefallen ist, die Symptome sind am schlimmsten, kurz bevor ich meine Regelblutung bekomme.
Kann da ein Zusammenhang bestehen?
Ich wäre für sämtliche Ratschläge äusserst dankbar.
Ich hatte nach dem Urlaub die Hoffnung, dass die Diagnose der reaktiven Arthritis richtig war und ich nun Ruhe hätte.
Leider hat sich das wohl nicht bestätigt.
Gruß
WaCr