Erst einmal ein freundliches Hallo,
ich bin ganz neu hier und weiß noch nicht einmal, ob ich hierher gehöre.
Ich brauche euren Rat. Vielleicht ist ja jemand hier, der mich beraten kann.
Ich stelle mich erst einmal vor: Ich heisse Patricia, bin 38 Jahre alt und komme aus der Nähe von Berlin und habe ein paar Pfund zu viel auf den Rippen.
Zu meiner Geschichte:
Vor 3 Jahren hatte ich im rechten Handgelenk eine Entzündung, die auf eine Sehnenscheidenentzündung hinwies. Ich behandelte ersteinmal eine Weile mit einer Sportsalbe. Als es nicht besser wurde, suchte ich einen Orthopäden auf.
Dieser behandelte ebenfalls erst einmal so weiter, ordnete dann aber ein MRT, ein Röntgenbild und eine Blutuntersuchung an. Ehe alle Termine als Kassenpatient abgearbeitet waren vergingen 12 Wochen.
Nachdem nun alle Ergebnisse vorlagen, sagte mir der Orthopäde, es sei alles klar, der Rheumafaktor sei deutlich erhöht. Da kann man nichts machen. Ich solle die Schiene, die er mir Verordnet hatte, noch einmal 12 Wochen tragen. Er verschieb mir diclofenac als Salbe und als Tabletten gegen die Schmerzen. Dann meinte er, wir sollten eine Reha beantragen. Er war sehr locker. Ich überfordert. Er warnte mich vor, dass dies erst der Anfang sei. Rheuma würde meist parallel auftreten. Also demnächst würde meine linke Hand ebenfalls Probleme bereiten.
Nun ja, er hatte Recht.
Mittlerweile habe ich zeitweilig Schmerzen auch in den Ellenbögen und den Schultern. Außerdem im rechten Fußgelenk. Allerdings läuft es fast ohne Schwellungen ab. Also morgens sind Schwellungen da, aber nach dem ich gesalbt hab und in Schwung gekommen bin, schwillt es ab und tut nur noch weh.
Ich arbeite im Büro an einem Computer (wie sicher viele von euch) und hab daher oft mit dem Tippen Probleme. Da kommt dann eine Steifigkeit in die Finger, die sehr behindernd ist. Ablagearbeiten sind eine Katastrophe. Dieses Greifen nach Papier!
Manche Tage sind allerdings besser als andere. An manchen Tagen bin ich sogar schmerzfrei (fast).
Beim Arzt war ich danach bisher nicht mehr. Mein letzter Besuch ist jetzt 2 Jahre her.
Mein Problem ist nun: Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir DIESER Arzt wirklich helfen konnte. Also er ist sicher ein sehr guter Orthopäde. Aber ich wüsste nicht, was ich ihm sagen soll, wenn ich da noch mal hingehe.
Mit den Schmerzmitteln, diclofenac, komme ich ganz gut klar. Und die bekomme ich auch ohne Arzt.
Ich gehe einmal in der Woche Schwimmen. Manchmal sind die Schmerzen so schlimm, dass ich mich im Wasser oben halte wie ein Hund. Einfach weil ich mich gar nicht strecken kann.
Aber ich habe keine Ahnung, wie ich mich nun verhalten soll. Ob und wenn ja welchen Arzt ich aufsuchen sollte. Wie mein Weg sein könnte, denn ich hab Angst, dass es schlimmer wird.
Ich komme so ja ganz gut klar, aber beschwerdefrei ist anders.
Ich kenne mich mit der Krankheit nicht aus und ich weiß nicht, was es bedeutet, wenn der Rheumafaktor erhöht ist ????
Als ich den Vorschlag der Reha abgelehnt habe, sagte mir der Arzt schmunzelnd:" Das überlegen Sie sich noch, wenn die Schmerzen schlimmer werden!". Großartig.
Wie ihr am langen Text erkennen könnt, ist heute ein guter Tag
Aber ich habe heute auch frei.
Tja, vielleicht kann ja jemand Licht in mein Dunkel bringen. Mir sagen, wie ich mich verhalten sollte oder hat einfach einen Tipp für mich.
Ich danke euch
Eure Patricia
ich bin ganz neu hier und weiß noch nicht einmal, ob ich hierher gehöre.
Ich brauche euren Rat. Vielleicht ist ja jemand hier, der mich beraten kann.
Ich stelle mich erst einmal vor: Ich heisse Patricia, bin 38 Jahre alt und komme aus der Nähe von Berlin und habe ein paar Pfund zu viel auf den Rippen.
Zu meiner Geschichte:
Vor 3 Jahren hatte ich im rechten Handgelenk eine Entzündung, die auf eine Sehnenscheidenentzündung hinwies. Ich behandelte ersteinmal eine Weile mit einer Sportsalbe. Als es nicht besser wurde, suchte ich einen Orthopäden auf.
Dieser behandelte ebenfalls erst einmal so weiter, ordnete dann aber ein MRT, ein Röntgenbild und eine Blutuntersuchung an. Ehe alle Termine als Kassenpatient abgearbeitet waren vergingen 12 Wochen.
Nachdem nun alle Ergebnisse vorlagen, sagte mir der Orthopäde, es sei alles klar, der Rheumafaktor sei deutlich erhöht. Da kann man nichts machen. Ich solle die Schiene, die er mir Verordnet hatte, noch einmal 12 Wochen tragen. Er verschieb mir diclofenac als Salbe und als Tabletten gegen die Schmerzen. Dann meinte er, wir sollten eine Reha beantragen. Er war sehr locker. Ich überfordert. Er warnte mich vor, dass dies erst der Anfang sei. Rheuma würde meist parallel auftreten. Also demnächst würde meine linke Hand ebenfalls Probleme bereiten.
Nun ja, er hatte Recht.
Mittlerweile habe ich zeitweilig Schmerzen auch in den Ellenbögen und den Schultern. Außerdem im rechten Fußgelenk. Allerdings läuft es fast ohne Schwellungen ab. Also morgens sind Schwellungen da, aber nach dem ich gesalbt hab und in Schwung gekommen bin, schwillt es ab und tut nur noch weh.
Ich arbeite im Büro an einem Computer (wie sicher viele von euch) und hab daher oft mit dem Tippen Probleme. Da kommt dann eine Steifigkeit in die Finger, die sehr behindernd ist. Ablagearbeiten sind eine Katastrophe. Dieses Greifen nach Papier!
Manche Tage sind allerdings besser als andere. An manchen Tagen bin ich sogar schmerzfrei (fast).
Beim Arzt war ich danach bisher nicht mehr. Mein letzter Besuch ist jetzt 2 Jahre her.
Mein Problem ist nun: Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir DIESER Arzt wirklich helfen konnte. Also er ist sicher ein sehr guter Orthopäde. Aber ich wüsste nicht, was ich ihm sagen soll, wenn ich da noch mal hingehe.
Mit den Schmerzmitteln, diclofenac, komme ich ganz gut klar. Und die bekomme ich auch ohne Arzt.
Ich gehe einmal in der Woche Schwimmen. Manchmal sind die Schmerzen so schlimm, dass ich mich im Wasser oben halte wie ein Hund. Einfach weil ich mich gar nicht strecken kann.
Aber ich habe keine Ahnung, wie ich mich nun verhalten soll. Ob und wenn ja welchen Arzt ich aufsuchen sollte. Wie mein Weg sein könnte, denn ich hab Angst, dass es schlimmer wird.
Ich komme so ja ganz gut klar, aber beschwerdefrei ist anders.
Ich kenne mich mit der Krankheit nicht aus und ich weiß nicht, was es bedeutet, wenn der Rheumafaktor erhöht ist ????
Als ich den Vorschlag der Reha abgelehnt habe, sagte mir der Arzt schmunzelnd:" Das überlegen Sie sich noch, wenn die Schmerzen schlimmer werden!". Großartig.
Wie ihr am langen Text erkennen könnt, ist heute ein guter Tag
Tja, vielleicht kann ja jemand Licht in mein Dunkel bringen. Mir sagen, wie ich mich verhalten sollte oder hat einfach einen Tipp für mich.
Ich danke euch
Eure Patricia
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