gibmirsonne
Neues Mitglied
Guten Tag an alle,
ich muss mir ein wenig den Frust von der Seele schreiben....Heute hatte ich (nach vier Monaten Wartezeit) einen Termin bei einem Orthopäden, bei welchem ich noch nicht war.
Ich habe diagnostizierte Arthrose in beiden Knien, Hüften, Lendenwirbelbereich, Fingergelenke....
Aber ich wollte nun meine starken Rückenschmerzen abklären lassen, weil sich bisher jeder erstmal auf die (vor allem Cox-) Arthrose "stürzte".
Symptomatik bei mir:
Ich habe starke Schmerzen nach einigen Stunden Schlaf, so dass ich aufstehen muss. Nach ein wenig Umherlaufen bessern sich die Schmerzen (im Wasserbett mit zwei Kopfkissen kann ich besser und länger schlafen). Schmerzen auch bei körperlicher Anstrengung. Bei Niesen und Husten manchmal stark einschießender Schmerz. Diese Beschwerden habe ich seit etwa 15 Jahren, bin jetzt 41 Jahre alt.
Soweit die Kurzfassung.
Heute nun der lang erwartete Tag. Nach kurzer Untersuchung und kurzer Befragung (bei welcher ich nicht ausreden durfte), wurde ich geröntgt. Nichts weiter sichtbar (nicht mal die Arthrose im LWS-Bereich, die ich doch haben soll). Ich fragte dann gezielt, ob ein M. Bechterew ausgeschlossen werden könne. Gegenfrage vom Arzt: Liegt das in der Familie? Nein, wir haben Psoriasis und Rheuma.
Na, dann könne ich keinen Bechterew haben, meinte er.
Ist das so?
Zudem schrieb er seine Doktorarbeit (ich schätze den Arzt auf etwa 60-70 Jahren) über MB und da untersuchte er 600 Patienten und davon waren nur 20 Frauen bei und nur eine davon hatte einen ausgeprägten MB.
Tjaaaa, kann man das deswegen ausschließen? Ich wäre wirklich froh, wenn es so wäre, aber die Argumentation des Arztes überzeugte mich nicht.
Frühere Blutuntersuchungen (auch Rheumafaktoren - welche Werte genau weiß ich nicht) zeigten immer, dass alles in Ordnung ist.
Jetzt habe ich wenigstens eine Überweisung zum MRT erhalten.
Würde mich über Meinungen, Erfahrungen usw. von Euch freuen, damit ich beim nächsten Termin etwas argumentieren kann.
Danke sagt
FreieHeide
ich muss mir ein wenig den Frust von der Seele schreiben....Heute hatte ich (nach vier Monaten Wartezeit) einen Termin bei einem Orthopäden, bei welchem ich noch nicht war.
Ich habe diagnostizierte Arthrose in beiden Knien, Hüften, Lendenwirbelbereich, Fingergelenke....
Aber ich wollte nun meine starken Rückenschmerzen abklären lassen, weil sich bisher jeder erstmal auf die (vor allem Cox-) Arthrose "stürzte".
Symptomatik bei mir:
Ich habe starke Schmerzen nach einigen Stunden Schlaf, so dass ich aufstehen muss. Nach ein wenig Umherlaufen bessern sich die Schmerzen (im Wasserbett mit zwei Kopfkissen kann ich besser und länger schlafen). Schmerzen auch bei körperlicher Anstrengung. Bei Niesen und Husten manchmal stark einschießender Schmerz. Diese Beschwerden habe ich seit etwa 15 Jahren, bin jetzt 41 Jahre alt.
Soweit die Kurzfassung.
Heute nun der lang erwartete Tag. Nach kurzer Untersuchung und kurzer Befragung (bei welcher ich nicht ausreden durfte), wurde ich geröntgt. Nichts weiter sichtbar (nicht mal die Arthrose im LWS-Bereich, die ich doch haben soll). Ich fragte dann gezielt, ob ein M. Bechterew ausgeschlossen werden könne. Gegenfrage vom Arzt: Liegt das in der Familie? Nein, wir haben Psoriasis und Rheuma.
Na, dann könne ich keinen Bechterew haben, meinte er.
Ist das so?
Zudem schrieb er seine Doktorarbeit (ich schätze den Arzt auf etwa 60-70 Jahren) über MB und da untersuchte er 600 Patienten und davon waren nur 20 Frauen bei und nur eine davon hatte einen ausgeprägten MB.
Tjaaaa, kann man das deswegen ausschließen? Ich wäre wirklich froh, wenn es so wäre, aber die Argumentation des Arztes überzeugte mich nicht.
Frühere Blutuntersuchungen (auch Rheumafaktoren - welche Werte genau weiß ich nicht) zeigten immer, dass alles in Ordnung ist.
Jetzt habe ich wenigstens eine Überweisung zum MRT erhalten.
Würde mich über Meinungen, Erfahrungen usw. von Euch freuen, damit ich beim nächsten Termin etwas argumentieren kann.
Danke sagt
FreieHeide

