Hallo,
ich bin neu hier und weiss noch nicht so genau wie diese ganze Sache funktioniert. Aber ich versuchs mal:
Unsere bald sechzehnjährige Tochter Noemi hat schon eine längere Krankengeschichte hinter sich. Da ich nicht weiss, ob da gewisse Zusammenhänge sind, beschreibe ich einfach mal mehr oder weniger von Anfang an.
Im Herbst 04 hatte sie eine Sehnenentzündung an der rechten Hand, die jedoch mit Medikamenten und Schonen relativ schnell wieder gut war.Im März 05 folgte eine Achillessehnenentzündung rechts, die ebenfalls mit Silikoneinlagen und Medis bald gut wurde. Im Mai 05 wachte sie eines Morgens mit einem "steiffen Hals" auf. Das war ganz schön schlimm, sie konnte kaum mehr gehen und musste îhren Kopf halten. Der Kinderarzt verschrieb Ponstan, und da es nach ein paar Tagen nicht besser wurde, musste sie in die Physiotherapie. Das brachte aber immer nur kurzfristige Erleichterung. Die Schmerzen und Verspannungen begannen über den ganzen Rücken zu wandern. Immer wieder hatte sie so starke Schnmerzen, dass sie auch den Schulunterricht nur teilweise besuchen konnte, da langes Sitzen unmöglich war. Es hiess einfach, sie sei schnell gewachsen und ihre Muskulatur sei ungenügend (obwohl sie 2-3 Mal pro Woche im Schwimmtraining war, und echt gut!!!). Zwischendruch besuchten wir eine Osteopathin, die aber auch nicht weiterhalf. August 05 folgte ein Besuch bei einem Orthopäden, der sie aber auch nur in die Pysiotherapie schickte. Dann suchten wir nach Alternativen, landeten beim Rolfing, was aber auch keine Linderung verschaffte. So wechselten wir den Kinderarzt, da wir nochmals von vorn beginnen wollten. Dieser schickte uns in die Orthopädische Uniklinik, da bekamen wir die Diagnose "zu schnell gewachsen (169cm, 56 kg), hypermobil". Zusätzlich zur Physiotherpie wurde sie zu einer Chiropraktorin überwiesen. Das tat ihr echt gut, und bald waren die Rückenschmerzen besser. Ganz weg aber nie. Im August 06 begann ihr plötzlich das rechte Knie weh zu tun, sie konnte kaum mehr gehen und hinkte. Es war aber kaum geschwollen. Nach dem Besuch beim Kinderarzt landeten wir erneut bei den Orthopäden in der Uniklinik. Das Knie wurde erfolglos punktiert, ein MRI barchte auch kein Ergebnis. Borreliose wurde getestet: negativ. Da wurden wir zu den Rheumatologen geschickt. Dieser Arzt war der Ansicht, dass ihr Probleme nicht ins Rheumatische fallen. Es wurde ihr Proxen und erneut Physiotherapie verschieben. Bis im Oktober 06 schien alles wieder beim Alten und es ging ihr gut. Ende 06 fing das Knie wieder an, im Januar kam dann eine Sehnenentzündung Hand rechts dazu, der Rheumatologe war der Ansicht Knie sei Osgood Schlatter, Hand zu viel geschrieben...
Eines Abends im Januar 07 hatte sie Nesselsucht und am drauffolgenden Tag begannen zuerst beide Hand- und alle Fingergelenke und später auch noch die Ellbogen zu schmerzen. Am Abend klagte sie über Schluckbeschwerden. Wir ab auf die Notfallstation. Sie bekam zusätzliche Schmerzmedis, ein Antiallergikum. Erste Blutwerte zeigten eine leichte Entzündung. Zwei Tage später musste sie ins Spital eingewiesen werden, da sie die vielen Medis nicht mehr vertrtug. Inzwischen waren auch Schmerzen in beiden Fuss- und Kniegelenken dazugekommen. Die Urtikaria kam und ging. Sie bekam eine Infusion, es ging ihr dann etwas besser. Es wurden alle möglichen Bluttests gemacht.Polyarthytis wurd bald ausgeschlossen, man suchte nach einem Infekt. Gefunden hat man bei all den Abklärungen nichts. Nach einer Woche wurde sie wieder nach Hause geschickt. Man sagte uns, dass die Ursache auch ein ganz gewöhnlicher Grippe- oder Schnupfenvirus sein könne. Das sollte bald vorbei sein. Sie blieb dann noch eine Woche zu Hause. Die Schmerzen besserten tatsächlich bis auf das re Knie und die Sehne an der rechten Hand. Die Urtikaria kam nur noch nach z.B. Duschen oder so. Sie ging dann wieder zur Schule, konnte aber nicht lange schreiben, da ihre Hand zu stark schmerzte. Schwierig am Gymnasium und Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten!! Ende Januar ordenete der Kinderarzt ein Rheumascreening an. Gewisse Werte waren grenzwertig, was nach Aussage des Rheumatologen am Kinderspital aber auch Folge des (immer noch unerklärbaren) Infekts, (keine Erkältungen oder Fieber in den letzten Wochen) sein könne. Man wollte alles in ein paar Wochen überprüfen. Der Kinderarzt wollte einen zweiten Rheumatologen zu Rate ziehen! Termin waar aber erst im April 07 möglich. Mitte März 07 begannen die Schmerzen in der Hand stärker zu werden und auch die linke Hand tat weh (die Gelenke waren während dieser ganzen Zeit nie geschwollen oder rot, es sind eher die Sehnen oder so). Sie fühlte sich unwohl und schlapp. So ging sie wieder nicht zur Schule, da ein grosses Musikprojekt lief, wo sie bis zu sechs Stunden am Tag stehend proben musste...Die Fussgelenke schmerzen auch. Die beiden Hände kann sie im Moment nicht zum Schreiben benützen. Zum Trinken benötigt sie beide Hände, vorzugsweise mit einem Strohhalm! Den Zweiten Rheumatogogentermin konnten wir darafhin vorverlegen. Dort wurde sie gründlich untersuchtund befragt. Es wurden mindestens 7 Röhrli Blut abgezapft für alle möglichen Untersuchungen. AUch wurde erneut ein MRI der rechten Hand angeorndet. Danach soll nun eine neue Besprechung stattfinden, diese findet nun leider erst in 2 Wochen statt. Die ganze Warterei ist sehr zermürbend. Mittlerweile zeigt meine Tochter auch depressive Züge, schläft schlecht. Tagsüber sitzt sie still auf dem Sofa, schaut fern oder hört Musik. Sogar sich auf ein Buch zu konzentrieren fällt ihr schwer. Nach längerem Gehen beginnt sie zu hinken. Wärme resp. Kälte bringt auch keine Linderung. Wir sind wirklich echt ratlos!! Auch unser Familienleben beginnt unter der langen Ungewissheit zu leiden (wir haben noch drei andere Kinder). Hat jemand eine Idee, was mit unserer Tochter Noemi los sein könnte? Was kann ihr helfen? Was können wir noch tun?
ich bin neu hier und weiss noch nicht so genau wie diese ganze Sache funktioniert. Aber ich versuchs mal:
Unsere bald sechzehnjährige Tochter Noemi hat schon eine längere Krankengeschichte hinter sich. Da ich nicht weiss, ob da gewisse Zusammenhänge sind, beschreibe ich einfach mal mehr oder weniger von Anfang an.
Im Herbst 04 hatte sie eine Sehnenentzündung an der rechten Hand, die jedoch mit Medikamenten und Schonen relativ schnell wieder gut war.Im März 05 folgte eine Achillessehnenentzündung rechts, die ebenfalls mit Silikoneinlagen und Medis bald gut wurde. Im Mai 05 wachte sie eines Morgens mit einem "steiffen Hals" auf. Das war ganz schön schlimm, sie konnte kaum mehr gehen und musste îhren Kopf halten. Der Kinderarzt verschrieb Ponstan, und da es nach ein paar Tagen nicht besser wurde, musste sie in die Physiotherapie. Das brachte aber immer nur kurzfristige Erleichterung. Die Schmerzen und Verspannungen begannen über den ganzen Rücken zu wandern. Immer wieder hatte sie so starke Schnmerzen, dass sie auch den Schulunterricht nur teilweise besuchen konnte, da langes Sitzen unmöglich war. Es hiess einfach, sie sei schnell gewachsen und ihre Muskulatur sei ungenügend (obwohl sie 2-3 Mal pro Woche im Schwimmtraining war, und echt gut!!!). Zwischendruch besuchten wir eine Osteopathin, die aber auch nicht weiterhalf. August 05 folgte ein Besuch bei einem Orthopäden, der sie aber auch nur in die Pysiotherapie schickte. Dann suchten wir nach Alternativen, landeten beim Rolfing, was aber auch keine Linderung verschaffte. So wechselten wir den Kinderarzt, da wir nochmals von vorn beginnen wollten. Dieser schickte uns in die Orthopädische Uniklinik, da bekamen wir die Diagnose "zu schnell gewachsen (169cm, 56 kg), hypermobil". Zusätzlich zur Physiotherpie wurde sie zu einer Chiropraktorin überwiesen. Das tat ihr echt gut, und bald waren die Rückenschmerzen besser. Ganz weg aber nie. Im August 06 begann ihr plötzlich das rechte Knie weh zu tun, sie konnte kaum mehr gehen und hinkte. Es war aber kaum geschwollen. Nach dem Besuch beim Kinderarzt landeten wir erneut bei den Orthopäden in der Uniklinik. Das Knie wurde erfolglos punktiert, ein MRI barchte auch kein Ergebnis. Borreliose wurde getestet: negativ. Da wurden wir zu den Rheumatologen geschickt. Dieser Arzt war der Ansicht, dass ihr Probleme nicht ins Rheumatische fallen. Es wurde ihr Proxen und erneut Physiotherapie verschieben. Bis im Oktober 06 schien alles wieder beim Alten und es ging ihr gut. Ende 06 fing das Knie wieder an, im Januar kam dann eine Sehnenentzündung Hand rechts dazu, der Rheumatologe war der Ansicht Knie sei Osgood Schlatter, Hand zu viel geschrieben...
Eines Abends im Januar 07 hatte sie Nesselsucht und am drauffolgenden Tag begannen zuerst beide Hand- und alle Fingergelenke und später auch noch die Ellbogen zu schmerzen. Am Abend klagte sie über Schluckbeschwerden. Wir ab auf die Notfallstation. Sie bekam zusätzliche Schmerzmedis, ein Antiallergikum. Erste Blutwerte zeigten eine leichte Entzündung. Zwei Tage später musste sie ins Spital eingewiesen werden, da sie die vielen Medis nicht mehr vertrtug. Inzwischen waren auch Schmerzen in beiden Fuss- und Kniegelenken dazugekommen. Die Urtikaria kam und ging. Sie bekam eine Infusion, es ging ihr dann etwas besser. Es wurden alle möglichen Bluttests gemacht.Polyarthytis wurd bald ausgeschlossen, man suchte nach einem Infekt. Gefunden hat man bei all den Abklärungen nichts. Nach einer Woche wurde sie wieder nach Hause geschickt. Man sagte uns, dass die Ursache auch ein ganz gewöhnlicher Grippe- oder Schnupfenvirus sein könne. Das sollte bald vorbei sein. Sie blieb dann noch eine Woche zu Hause. Die Schmerzen besserten tatsächlich bis auf das re Knie und die Sehne an der rechten Hand. Die Urtikaria kam nur noch nach z.B. Duschen oder so. Sie ging dann wieder zur Schule, konnte aber nicht lange schreiben, da ihre Hand zu stark schmerzte. Schwierig am Gymnasium und Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten!! Ende Januar ordenete der Kinderarzt ein Rheumascreening an. Gewisse Werte waren grenzwertig, was nach Aussage des Rheumatologen am Kinderspital aber auch Folge des (immer noch unerklärbaren) Infekts, (keine Erkältungen oder Fieber in den letzten Wochen) sein könne. Man wollte alles in ein paar Wochen überprüfen. Der Kinderarzt wollte einen zweiten Rheumatologen zu Rate ziehen! Termin waar aber erst im April 07 möglich. Mitte März 07 begannen die Schmerzen in der Hand stärker zu werden und auch die linke Hand tat weh (die Gelenke waren während dieser ganzen Zeit nie geschwollen oder rot, es sind eher die Sehnen oder so). Sie fühlte sich unwohl und schlapp. So ging sie wieder nicht zur Schule, da ein grosses Musikprojekt lief, wo sie bis zu sechs Stunden am Tag stehend proben musste...Die Fussgelenke schmerzen auch. Die beiden Hände kann sie im Moment nicht zum Schreiben benützen. Zum Trinken benötigt sie beide Hände, vorzugsweise mit einem Strohhalm! Den Zweiten Rheumatogogentermin konnten wir darafhin vorverlegen. Dort wurde sie gründlich untersuchtund befragt. Es wurden mindestens 7 Röhrli Blut abgezapft für alle möglichen Untersuchungen. AUch wurde erneut ein MRI der rechten Hand angeorndet. Danach soll nun eine neue Besprechung stattfinden, diese findet nun leider erst in 2 Wochen statt. Die ganze Warterei ist sehr zermürbend. Mittlerweile zeigt meine Tochter auch depressive Züge, schläft schlecht. Tagsüber sitzt sie still auf dem Sofa, schaut fern oder hört Musik. Sogar sich auf ein Buch zu konzentrieren fällt ihr schwer. Nach längerem Gehen beginnt sie zu hinken. Wärme resp. Kälte bringt auch keine Linderung. Wir sind wirklich echt ratlos!! Auch unser Familienleben beginnt unter der langen Ungewissheit zu leiden (wir haben noch drei andere Kinder). Hat jemand eine Idee, was mit unserer Tochter Noemi los sein könnte? Was kann ihr helfen? Was können wir noch tun?