Hallo, ich bin der Manuel, 44 Jahre "jung" und komme aus dem Rhein Kreis Neuss.
Ich habe, bei der Suche nach Informationen, dieses Forum hier entdeckt und hoffe das man mir evtl. weiter helfen kann.
Am besten beginne ich direkt mal mit der Leidensgeschichte:
Seit meiner Kindheit habe ich Schuppenflechte welche im Sommer fast ganz verschwunden ist dafür im Winter sehr massiv auftritt. Im Alter von 10-11 Jahren wurde mir von einer Hautärztin gesagt, das wäre Milchschorf und es sollten weniger Milchprodukte verzehrt werden. Naja, so wurde das Problem eigentlich die letzten 30 Jahre eigentlich nicht weiter beachtet.
Nun ist es so das ich in den letzten 11-12 Jahren immer mal wieder relativ starke Rückenschmerzen bekam. Es ging zum Orthopäden und nach ein paar Spritzen war alles wieder gut.
2011 wurden die Rückenschmerzen plötzlich extrem stark, es ging zum Orthopäden und damit begann das Martyrium.
Also, um es kurz zu halten, ich bin seit 2011 Krankgeschrieben. Die Ursache der Schmerzen war lange nicht bekannt.
Ich war bei dutzenden Ärzten, Orthopäden, Neurologen usw.
Keiner konnte mir helfen. Innerhalb der letzten 5 Jahre habe ich ! 65KG ! zugenommen.
Ich weiß natürlich das mein Gewicht von 152KG bei 1,73m eine Große Rolle spielt aber die ganze Situation setzt mir auch psychisch unglaublich zu.
Aufgrund von leichten Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule habe ich eine Grad der Behinderung von 20%.
Mein Hausarzt schreibt mich seit 2012 durch gehend krank.
Anfang des Jahres wurde dann festgestellt das ich eine Psoriasis Arthritis habe welche aber inaktiv wäre. Nach dem ich bei meinem Rheumatologen gebettelt habe wegen der Schmerzen wurde ein MRT veranlasst und dort eine initiale Sakroiliitis auf der linken Seite festgestellt.
Jetzt wurden mir heute sehr starke opiate Schmerzmittel + normale Schmerzmittel verschrieben und auf Nachfrage wie es weitergehen sollte meinte der Arzt " Mit dem Schmerzmittel sollte es gehen und man könnte auch Arbeiten es gäbe schließlich genug Menschen die schlimmer krank wären und auch Arbeiten gehen."
Aber damit Ihr wisst was bei mir los ist erzähle ich erstmal von meinen Beschwerden.
Da wären zum einen die stark Wetter abhängigen Schmerzen im unteren LWS Bereich welche ins Gesäß und Steißbein strahlen. Die Schmerzen sind im Winter so stark das ich mich kaum bewegen kann. Nach kurzer Zeit bekomme ich Schweißausbrüche und Schwindel. Liegen ist noch einigermaßen möglich aber nach dem aufstehen brauche ich so 30-45Minuten bis ich mich einigermaßen Bewegen kann. Laufen, stehen, beugen und sitzen ist sehr schmerzhaft und nicht lange möglich. Wenn ich stehe bringt sitzen zwar kurz Linderung aber nur ein liegen auf der Seite macht es "erträglich". Zudem habe ich starke Schuppenflechte auf dem Kopf und einige Stellen auf der Brust und am Kinn. Dann wären da noch Schmerzen in den Händen wo mir das Bewegen der Finger und greifen sehr schwer fällt. Schuhe anziehen und binden ist im Winter schon fast nicht mehr möglich. Sobald die Temperaturen aber steigen sind auch die Beschwerden weniger. Die Schuppenflechte verschwindet fast ganz, die Beschwerden in den Händen sind nur noch in einem Finger aber die Rückenschmerzen sind noch da aber setzten viel später ein. Während ich im Winter kaum laufen kann, da sind 5-10m Strecke schon viel, so kann ich im Sommer auch mal etwas spazieren gehen. So 300-400m die Straße rauf und runter gehen dann schon mal. Wobei es auch nicht jeden Tag so ist, oft geht auch im Sommer nichts.
Nun aber mein Problem. Ich suche nach einem Arzt oder einer Klinik welche einmal konkret feststellen kann was da los ist und mir im besten Fall auch helfen kann. An erster Stelle würde natürlich eine wieder Herstellung meine Leistungsfähigkeit stehen. Sollte dies nicht möglich sein sollte "endlich" Klarheit geschaffen werden bzgl. meiner beruflichen Situation. Ich bin zwar Ungekündigt ( Spedition als Disponent ) aber ausgesteuert und beziehe ergänzende Leistungen. Da bis jetzt kein Arzt die Ursache der Schmerzen konkret feststellen konnte fallen die dort erstellten Gutachten entsprechend aus. Es wird mir eine vollzeitige Erwerbsfähigkeit mit Einschränkungen (weinig gehen, beugen und stehen sowie nicht dauernd sitzend und keine Witterungseinflüsse) bescheinigt. Nur, das ist mir absolut nicht möglich. Und ich bin es langsam leid als fauler Simulant abgestempelt zu werden. Nichts würde ich lieber machen als endlich wieder arbeiten zu können.
OK, ich hoffe ich habe Euch nicht zu sehr genervt mit dem langen Text hier und evtl. hat ja jemand ein Paar nützliche Tipps für mich.
Gruß, Manuel
Ich habe, bei der Suche nach Informationen, dieses Forum hier entdeckt und hoffe das man mir evtl. weiter helfen kann.
Am besten beginne ich direkt mal mit der Leidensgeschichte:
Seit meiner Kindheit habe ich Schuppenflechte welche im Sommer fast ganz verschwunden ist dafür im Winter sehr massiv auftritt. Im Alter von 10-11 Jahren wurde mir von einer Hautärztin gesagt, das wäre Milchschorf und es sollten weniger Milchprodukte verzehrt werden. Naja, so wurde das Problem eigentlich die letzten 30 Jahre eigentlich nicht weiter beachtet.
Nun ist es so das ich in den letzten 11-12 Jahren immer mal wieder relativ starke Rückenschmerzen bekam. Es ging zum Orthopäden und nach ein paar Spritzen war alles wieder gut.
2011 wurden die Rückenschmerzen plötzlich extrem stark, es ging zum Orthopäden und damit begann das Martyrium.
Also, um es kurz zu halten, ich bin seit 2011 Krankgeschrieben. Die Ursache der Schmerzen war lange nicht bekannt.
Ich war bei dutzenden Ärzten, Orthopäden, Neurologen usw.
Keiner konnte mir helfen. Innerhalb der letzten 5 Jahre habe ich ! 65KG ! zugenommen.
Ich weiß natürlich das mein Gewicht von 152KG bei 1,73m eine Große Rolle spielt aber die ganze Situation setzt mir auch psychisch unglaublich zu.
Aufgrund von leichten Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule habe ich eine Grad der Behinderung von 20%.
Mein Hausarzt schreibt mich seit 2012 durch gehend krank.
Anfang des Jahres wurde dann festgestellt das ich eine Psoriasis Arthritis habe welche aber inaktiv wäre. Nach dem ich bei meinem Rheumatologen gebettelt habe wegen der Schmerzen wurde ein MRT veranlasst und dort eine initiale Sakroiliitis auf der linken Seite festgestellt.
Jetzt wurden mir heute sehr starke opiate Schmerzmittel + normale Schmerzmittel verschrieben und auf Nachfrage wie es weitergehen sollte meinte der Arzt " Mit dem Schmerzmittel sollte es gehen und man könnte auch Arbeiten es gäbe schließlich genug Menschen die schlimmer krank wären und auch Arbeiten gehen."
Aber damit Ihr wisst was bei mir los ist erzähle ich erstmal von meinen Beschwerden.
Da wären zum einen die stark Wetter abhängigen Schmerzen im unteren LWS Bereich welche ins Gesäß und Steißbein strahlen. Die Schmerzen sind im Winter so stark das ich mich kaum bewegen kann. Nach kurzer Zeit bekomme ich Schweißausbrüche und Schwindel. Liegen ist noch einigermaßen möglich aber nach dem aufstehen brauche ich so 30-45Minuten bis ich mich einigermaßen Bewegen kann. Laufen, stehen, beugen und sitzen ist sehr schmerzhaft und nicht lange möglich. Wenn ich stehe bringt sitzen zwar kurz Linderung aber nur ein liegen auf der Seite macht es "erträglich". Zudem habe ich starke Schuppenflechte auf dem Kopf und einige Stellen auf der Brust und am Kinn. Dann wären da noch Schmerzen in den Händen wo mir das Bewegen der Finger und greifen sehr schwer fällt. Schuhe anziehen und binden ist im Winter schon fast nicht mehr möglich. Sobald die Temperaturen aber steigen sind auch die Beschwerden weniger. Die Schuppenflechte verschwindet fast ganz, die Beschwerden in den Händen sind nur noch in einem Finger aber die Rückenschmerzen sind noch da aber setzten viel später ein. Während ich im Winter kaum laufen kann, da sind 5-10m Strecke schon viel, so kann ich im Sommer auch mal etwas spazieren gehen. So 300-400m die Straße rauf und runter gehen dann schon mal. Wobei es auch nicht jeden Tag so ist, oft geht auch im Sommer nichts.
Nun aber mein Problem. Ich suche nach einem Arzt oder einer Klinik welche einmal konkret feststellen kann was da los ist und mir im besten Fall auch helfen kann. An erster Stelle würde natürlich eine wieder Herstellung meine Leistungsfähigkeit stehen. Sollte dies nicht möglich sein sollte "endlich" Klarheit geschaffen werden bzgl. meiner beruflichen Situation. Ich bin zwar Ungekündigt ( Spedition als Disponent ) aber ausgesteuert und beziehe ergänzende Leistungen. Da bis jetzt kein Arzt die Ursache der Schmerzen konkret feststellen konnte fallen die dort erstellten Gutachten entsprechend aus. Es wird mir eine vollzeitige Erwerbsfähigkeit mit Einschränkungen (weinig gehen, beugen und stehen sowie nicht dauernd sitzend und keine Witterungseinflüsse) bescheinigt. Nur, das ist mir absolut nicht möglich. Und ich bin es langsam leid als fauler Simulant abgestempelt zu werden. Nichts würde ich lieber machen als endlich wieder arbeiten zu können.
OK, ich hoffe ich habe Euch nicht zu sehr genervt mit dem langen Text hier und evtl. hat ja jemand ein Paar nützliche Tipps für mich.
Gruß, Manuel
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