Hallo ihr Lieben,
bitte helft mir, ich weiß einfach nicht mehr weiter, bin total entäuscht und deprimiert. Heute finde ich mich nach meinem dritten psychischen Zusammenbruch am frühen Morgen, der wieder einen Arzteinsatz mit Verabreichung von einem Benzodiazepin erforderlich machte. Ich leide seit 5 Monaten unter einer hochschmerzhaften (Epi-) Skleritis an einem Auge mit wohl rheumatischem Hintergrund. Meine ausführliche Geschichte findet ihr an anderer Stelle unter meinem Nick. Deshalb hier nur kurz im Telegrammstil: Seit Beginn Medikation mit Diclofenac plus Prednisolon. Besuch beim Augenarzt ca. 8 Tage nach Ausbruch: Medikation mit cortisonhaltigen AT völlig ohne Wirkung. Kurz darauf Besuch beim Rheumatologen: Der sieht die Symptome, leitet aber anhand der fehlenden rheumatypischen Blutparameter keine Behandlung ein, verweist zurück an den Augenarzt - der solle einen eventuellen Einsatz von Immunsuppressiva anordnen. Vom Augenarzt veranlasster Besuch in der Privatambulanz der örtlichen Universitäts-Augenklinik. Einziges Ergebnis: Erhöhen Sie ihre Cortisondosis(!). Nächster Besuch bei einer hier im Forum empfohlenden Augenexpertin unter Inkaufnahme von großen Belastungen infolge einfacher Fahrzeit von über 3,5 Stunden: Ergebnis trotz intensivster Bemühungen in dieser Praxis - mehr oder weniger Bestätigung der bisherigen Diagnose des Auges - Weiterverweisung an eine andere Universitätsklinik - von dort nach über 4 Wochen keine Reaktion! Zur eventuellen Focussuche einen HNO Facharzt aufgesucht: CT zeigt freie NNH's lediglich leichte Schleimhautschwellung in den Ethmoidalzellen. Erneute Anfrage beim Rheumatologen wegen seit 3 Wochen massiver Erhöhung des entzündlichen Vorganges im Auge, einhergehend mit unerträglichen Schmerzzuständen. Erneute Anfrage beim Rheumatologen, dieser will vom Augenarzt definitiven Auftrag zur Immunsuppression. Dieser erteilt ihn nun - Riesenenttäuschung - denn nun will der Rheumadoc vom Augendoc wissen, welches Immunsuppressiva gegen welche Erkrankung(?!) Das heißt, von ihm gibt es vorerst nichts. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich weiß nicht wie ich meine immerwährenden Schmerzen zwischen Nase, Auge und Schläfe ertragen soll. Tilidin hilft mir überhaupt nicht, Paracetamol greift einigermassen, allerdings nur sehr kurz. Diclo derzeit bei 150 mg, was trotz der hohen Dosis nicht mal zur stundenweisen Schmerzfreiheit ausreicht.
Bitte sagt mir, ob der eventuelle Einsatz von MTX bei meiner nicht messbaren aber vielleich doch rheumatischen Entzündung des Auges dermaßen kontraindiziert ist, dass man als Rheumadoc wegen unabwägbarer Nebenwirkungen unbedingt davon abraten muss. Wenn das so ist, was kann mir denn sonst helfen, gibt es dann überhaupt keine anderen, eventuell lokale immunsuppressive Alternativmedikamente??
Anscheinend liegt mein Problem darin, dass sich meine Skleritis mit möglichem rheumatischen Hintergrund ausschliesslich nur an einem Auge zeigt und das ist offenbar nur selten oder eher garnicht in der medizinischen Fachliteratur belegt. Dazu kann ich doch nichts und deswegen kann man mich doch nicht einfach unbehandelt hängen lassen, oder?
Jetzt hoffe ich inständig auf euere Ratsschläge.
P.S. Wie schaffe ich es denn, eine Meinung von Herrn Priv. Doz. Dr. med. Hans-Eckhard Langer zu diesen Beitrag zu bekommen.
Es grüßt euch
woody
bitte helft mir, ich weiß einfach nicht mehr weiter, bin total entäuscht und deprimiert. Heute finde ich mich nach meinem dritten psychischen Zusammenbruch am frühen Morgen, der wieder einen Arzteinsatz mit Verabreichung von einem Benzodiazepin erforderlich machte. Ich leide seit 5 Monaten unter einer hochschmerzhaften (Epi-) Skleritis an einem Auge mit wohl rheumatischem Hintergrund. Meine ausführliche Geschichte findet ihr an anderer Stelle unter meinem Nick. Deshalb hier nur kurz im Telegrammstil: Seit Beginn Medikation mit Diclofenac plus Prednisolon. Besuch beim Augenarzt ca. 8 Tage nach Ausbruch: Medikation mit cortisonhaltigen AT völlig ohne Wirkung. Kurz darauf Besuch beim Rheumatologen: Der sieht die Symptome, leitet aber anhand der fehlenden rheumatypischen Blutparameter keine Behandlung ein, verweist zurück an den Augenarzt - der solle einen eventuellen Einsatz von Immunsuppressiva anordnen. Vom Augenarzt veranlasster Besuch in der Privatambulanz der örtlichen Universitäts-Augenklinik. Einziges Ergebnis: Erhöhen Sie ihre Cortisondosis(!). Nächster Besuch bei einer hier im Forum empfohlenden Augenexpertin unter Inkaufnahme von großen Belastungen infolge einfacher Fahrzeit von über 3,5 Stunden: Ergebnis trotz intensivster Bemühungen in dieser Praxis - mehr oder weniger Bestätigung der bisherigen Diagnose des Auges - Weiterverweisung an eine andere Universitätsklinik - von dort nach über 4 Wochen keine Reaktion! Zur eventuellen Focussuche einen HNO Facharzt aufgesucht: CT zeigt freie NNH's lediglich leichte Schleimhautschwellung in den Ethmoidalzellen. Erneute Anfrage beim Rheumatologen wegen seit 3 Wochen massiver Erhöhung des entzündlichen Vorganges im Auge, einhergehend mit unerträglichen Schmerzzuständen. Erneute Anfrage beim Rheumatologen, dieser will vom Augenarzt definitiven Auftrag zur Immunsuppression. Dieser erteilt ihn nun - Riesenenttäuschung - denn nun will der Rheumadoc vom Augendoc wissen, welches Immunsuppressiva gegen welche Erkrankung(?!) Das heißt, von ihm gibt es vorerst nichts. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich weiß nicht wie ich meine immerwährenden Schmerzen zwischen Nase, Auge und Schläfe ertragen soll. Tilidin hilft mir überhaupt nicht, Paracetamol greift einigermassen, allerdings nur sehr kurz. Diclo derzeit bei 150 mg, was trotz der hohen Dosis nicht mal zur stundenweisen Schmerzfreiheit ausreicht.
Bitte sagt mir, ob der eventuelle Einsatz von MTX bei meiner nicht messbaren aber vielleich doch rheumatischen Entzündung des Auges dermaßen kontraindiziert ist, dass man als Rheumadoc wegen unabwägbarer Nebenwirkungen unbedingt davon abraten muss. Wenn das so ist, was kann mir denn sonst helfen, gibt es dann überhaupt keine anderen, eventuell lokale immunsuppressive Alternativmedikamente??
Anscheinend liegt mein Problem darin, dass sich meine Skleritis mit möglichem rheumatischen Hintergrund ausschliesslich nur an einem Auge zeigt und das ist offenbar nur selten oder eher garnicht in der medizinischen Fachliteratur belegt. Dazu kann ich doch nichts und deswegen kann man mich doch nicht einfach unbehandelt hängen lassen, oder?
Jetzt hoffe ich inständig auf euere Ratsschläge.
P.S. Wie schaffe ich es denn, eine Meinung von Herrn Priv. Doz. Dr. med. Hans-Eckhard Langer zu diesen Beitrag zu bekommen.
Es grüßt euch
woody

, weil ich den Fehler gemacht habe, ihm Befundberichte zusenden zu lassen. Bisher ging allerdings keine Rechnung ein.