Sonnenblume
Neues Mitglied
Hallo Ihr Lieben!
Ich melde mich mal wieder etwas gefrustet!
Ich war doch letzte Woche zur chem. Syn. im Sendenhorster Krankenhaus. Dort konnte ich dann auch die Kältekammer nutzen. Göttlich. Mir ging es anschließend immer so gut!
Da habe ich den Doc bei Entlassung gefragt, ob es auch die Möglichkeit gibt, daß ich die Kältekammer ambulant nutzen könnte (wohne nur 5 - 10 Autominuten entfernt), er hat sich beim Oberarzt schlau gemacht: ja, geht *freu*, aber vorher Kostenübernahme mit der Krankenkasse klären und folgendes rezeptieren lassen ...
So weit so gut.
Mein Doc hat mir dann sofort am Entlassungstag eine Heilmittelverordnung mit Ganzkörperkältetherapie und anschließend KG ausgestellt.
Die habe ich dann direkt zur Barmer geschickt, mit der Bitte um schnell Bearbeitung und Bewilligung um die Therapie möglichst nahtlos fortführen zu können.
Am nächsten Tag rief direkt ein Mitarbeiter der Barmer an - alles kein Problem, wenn der Arzt das verordnet übernehmen wir das auch ... wollte die Verordnung dann zurück schicken.
Ich habe mich riesig gefreut und Termine mit dem Krankenhaus Sendenhorst vereinbart.
Dann kam die Verordnung mit einem Kurzbrief "wie telefonisch besprochen" zurück. Leider hatte der gute "vergessen" das Feld mit genehmigt oder nicht genehmigt nicht ausgefüllt. Es war nur ein Eingangsstempel drauf. Super, dachte ich. Na ja, kann ja mal bei der Hitze passieren.
Allerdings hat mich die unproblematische Bearbeitung auch etwas skeptisch gestimmt (habe beruflich viel mit Krankenkassen zu tun und glaube nur, was ich schwarz auf weiß sehe).
Da mein Doc mir auch geraten hat die Behandlung nur wahrzunehmen, wenn ich eine schrifl. Genehmigung habe bin ich sicherheitshalber mal eben nach Sendenhorst gefahren und habe denen im Therapiezentrum die Verordnung gezeigt.
Die haben mir bestätigt, daß auf jeden Fall der Genehmigungsstempel drauf sein muß.
Ach, wie gut, daß ich noch AU bin, sonst hätte ich das alles gar nicht regeln können - ha ha.
Nun denn, dann bin ich natürlich gerne mal persönlich zu meiner tollen Krankenkasse gefahren.
Der nette aber anscheinend inkompetente Mitarbeiter war wohl nur zur Vertretung da und somit nicht zu sprechen.
Prima, ich meine Geschichte dem nächstem erzählt, extra keinen gorßen Herman gemacht ... bla bla .. Hr. X hat vergessen den Stempel ... bla bla...
Der Mitarbeiter Y dann erst einmal in Sendenhorst angerufen, warum sie eine Genehmigung brauchen .. na ja, weil es nicht im Heilmittelkatalog aufgelistet ist und weil sie es sonst nicht abrechnen können
Dann hat Hr. Y noch mit zieg Kollegen gesprochen um mir dann mitzuteilen - ach wie leid es ihm doch tut, bla bla. Eine Behandlung kostet übrigens knapp 20,- € - wir sprechen also über 200,- € für 5 Wochen Kältekammertherapie (was kosten noch gleich Basismedikamente *grrr*)
Ich habe versucht ihm zu erklären, daß diese Therapie zur Vermeidung weiterer stationärer Krankenhausaufenthalte gedacht ist und zur Förderung der Arbeitsfähigkeit.
Trotzdem, Antwort ist NEIN.
Fakt ist also, wenn mein Arzt mich nun aus Protest (und das würde der gerne tun) wieder stationär einweisen würde, würde die Behandlung übernommen (und was kostet bitteschön ein stationärer Tag??). Das ist doch paradox, habe ich dem nettem Hr. Y gesagt. Das findet er auch (sehr witzig), aber er sei leider machtlos.
Fakt ist, daß ich dann langsam an meine 40 Tage (oder wieviel das dann sind) AU komme und die Barmer dann auch noch Krankengeld für mich zahlen müßte.
Fakt ist, daß ich noch kein Jahr bei meinem Arbeitgeber beschäftigt bin und unbedingt wieder arbeiten gehen will, was auch glaube ich bald wieder gehen müßte.
Fakt ist, daß ich gefragt habe, ob sich die Meinung der Barmer ändern könnte wenn ich darauf bestehe, daß dieser Fall vom medizinischen Dienst geprüft wird (man läßt sich ja was einfallen), Hr Y. meint aber wohl eher nicht.
Fakt ist, daß ich gefragt habe, ob es Sinn macht Widerspruch einzulegen, was Hr. Y mit nicht ausreden wollte aber auch keinen Erfolg versprechen wollte - eher im Gegenteil.
Nun überlege ich was ich tun kann.
Wenn ich zu meinem Arzt gehe und ihn bitte sich zu kümmern, ruft er bestimmt bei Hr. Y an - ob das jedoch was bringt - wohl kaum.
Dann würde er mich wohl gerne wieder einweisen, was ich aus beruflichen Gründen absolut nicht will.
Oder würdet Ihr ihn ein Schreiben aufsetzen lassen?
Oder sollte ich selber noch einmal ein Widerspruchschreiben mit ausführlicher Begründung einreichen?
Oder auf Prüfung durch den med. Dienst bestehen?
Wer kann mir gute Tipps geben?
Mittwoch wäre der erste Termin und die Zeit rennt!!!
Danke!
Sonnenblume
Ich melde mich mal wieder etwas gefrustet!
Ich war doch letzte Woche zur chem. Syn. im Sendenhorster Krankenhaus. Dort konnte ich dann auch die Kältekammer nutzen. Göttlich. Mir ging es anschließend immer so gut!
Da habe ich den Doc bei Entlassung gefragt, ob es auch die Möglichkeit gibt, daß ich die Kältekammer ambulant nutzen könnte (wohne nur 5 - 10 Autominuten entfernt), er hat sich beim Oberarzt schlau gemacht: ja, geht *freu*, aber vorher Kostenübernahme mit der Krankenkasse klären und folgendes rezeptieren lassen ...
So weit so gut.
Mein Doc hat mir dann sofort am Entlassungstag eine Heilmittelverordnung mit Ganzkörperkältetherapie und anschließend KG ausgestellt.
Die habe ich dann direkt zur Barmer geschickt, mit der Bitte um schnell Bearbeitung und Bewilligung um die Therapie möglichst nahtlos fortführen zu können.
Am nächsten Tag rief direkt ein Mitarbeiter der Barmer an - alles kein Problem, wenn der Arzt das verordnet übernehmen wir das auch ... wollte die Verordnung dann zurück schicken.
Ich habe mich riesig gefreut und Termine mit dem Krankenhaus Sendenhorst vereinbart.
Dann kam die Verordnung mit einem Kurzbrief "wie telefonisch besprochen" zurück. Leider hatte der gute "vergessen" das Feld mit genehmigt oder nicht genehmigt nicht ausgefüllt. Es war nur ein Eingangsstempel drauf. Super, dachte ich. Na ja, kann ja mal bei der Hitze passieren.
Allerdings hat mich die unproblematische Bearbeitung auch etwas skeptisch gestimmt (habe beruflich viel mit Krankenkassen zu tun und glaube nur, was ich schwarz auf weiß sehe).
Da mein Doc mir auch geraten hat die Behandlung nur wahrzunehmen, wenn ich eine schrifl. Genehmigung habe bin ich sicherheitshalber mal eben nach Sendenhorst gefahren und habe denen im Therapiezentrum die Verordnung gezeigt.
Die haben mir bestätigt, daß auf jeden Fall der Genehmigungsstempel drauf sein muß.
Ach, wie gut, daß ich noch AU bin, sonst hätte ich das alles gar nicht regeln können - ha ha.
Nun denn, dann bin ich natürlich gerne mal persönlich zu meiner tollen Krankenkasse gefahren.
Der nette aber anscheinend inkompetente Mitarbeiter war wohl nur zur Vertretung da und somit nicht zu sprechen.
Prima, ich meine Geschichte dem nächstem erzählt, extra keinen gorßen Herman gemacht ... bla bla .. Hr. X hat vergessen den Stempel ... bla bla...
Der Mitarbeiter Y dann erst einmal in Sendenhorst angerufen, warum sie eine Genehmigung brauchen .. na ja, weil es nicht im Heilmittelkatalog aufgelistet ist und weil sie es sonst nicht abrechnen können
Dann hat Hr. Y noch mit zieg Kollegen gesprochen um mir dann mitzuteilen - ach wie leid es ihm doch tut, bla bla. Eine Behandlung kostet übrigens knapp 20,- € - wir sprechen also über 200,- € für 5 Wochen Kältekammertherapie (was kosten noch gleich Basismedikamente *grrr*)
Ich habe versucht ihm zu erklären, daß diese Therapie zur Vermeidung weiterer stationärer Krankenhausaufenthalte gedacht ist und zur Förderung der Arbeitsfähigkeit.
Trotzdem, Antwort ist NEIN.
Fakt ist also, wenn mein Arzt mich nun aus Protest (und das würde der gerne tun) wieder stationär einweisen würde, würde die Behandlung übernommen (und was kostet bitteschön ein stationärer Tag??). Das ist doch paradox, habe ich dem nettem Hr. Y gesagt. Das findet er auch (sehr witzig), aber er sei leider machtlos.
Fakt ist, daß ich dann langsam an meine 40 Tage (oder wieviel das dann sind) AU komme und die Barmer dann auch noch Krankengeld für mich zahlen müßte.
Fakt ist, daß ich noch kein Jahr bei meinem Arbeitgeber beschäftigt bin und unbedingt wieder arbeiten gehen will, was auch glaube ich bald wieder gehen müßte.
Fakt ist, daß ich gefragt habe, ob sich die Meinung der Barmer ändern könnte wenn ich darauf bestehe, daß dieser Fall vom medizinischen Dienst geprüft wird (man läßt sich ja was einfallen), Hr Y. meint aber wohl eher nicht.
Fakt ist, daß ich gefragt habe, ob es Sinn macht Widerspruch einzulegen, was Hr. Y mit nicht ausreden wollte aber auch keinen Erfolg versprechen wollte - eher im Gegenteil.
Nun überlege ich was ich tun kann.
Wenn ich zu meinem Arzt gehe und ihn bitte sich zu kümmern, ruft er bestimmt bei Hr. Y an - ob das jedoch was bringt - wohl kaum.
Dann würde er mich wohl gerne wieder einweisen, was ich aus beruflichen Gründen absolut nicht will.
Oder würdet Ihr ihn ein Schreiben aufsetzen lassen?
Oder sollte ich selber noch einmal ein Widerspruchschreiben mit ausführlicher Begründung einreichen?
Oder auf Prüfung durch den med. Dienst bestehen?
Wer kann mir gute Tipps geben?
Mittwoch wäre der erste Termin und die Zeit rennt!!!
Danke!
Sonnenblume