Ich bin am 04.12.2020 mit der Feuerwehr in die Schloßpark-Klinik gekommen weil ich vor Schmerzen und Schwellungen Finger, Hände, Hand- und Schultergelenke seit Wochen gar nicht mehr bewegen konnte.
Ich wurde auf die Rheuma-Station der Klinik aufgenommen. Dort haben sie erstmal eine Kortison-Therapie begonnen, damit meine Finger mal wieder eine Weile auf normale Breite kommen, die eigentlich bis Mitte Januar andauern sollte.
Daneben wurde dann eine neue Basis-Therapie mit Filgotinib begonnen. Am 11.12.2020 wurden die Rheuma-Station aufgelöst, weil sie das Personal auf den Corona-Stationen brauchten. Ich wurde in häusliche Quarantäne entlassen, bei meiner Bettnachbarin wurde am 11.12.2020 der Virus nachgewiesen.
Am 21.12.2020 war ich völlig orientierungslos, konnte mir seit Tagen nicht mal ein Glas Wasser aus der Küche holen, von Essen machen oder Tabletten einnehem reden wir mal gar nicht. Mein Bruder und meine Mutter stürmten meine Wohung, weil ich nicht mal zum Telefon kam. Sie holten dann wieder die Feuerwehr, und ich kam auf die Virus-Station.
Alle begonnenen Therapien wurden abgebrochen, alle Medikamente umgestellt und ich bekam verschiedene Antibiotika, um Corona, eine Lungenentzündung und weitere Infektionen in den Griff zu bekommen.
Inzwischen bin ich wieder zu Hause, aber wie es mit meinem Rheuma weitergeht, ist noch völlig unklar. Die Schmerzen kommen seit Tagen wieder, gestern konnte ich den linken Arm vor Schmerzen nicht bewegen.