Wow, Krass das es soviele verschiedene Arten gibt von Rheuma.
Tut mir leid für dich
Erstmal Respekt zu deinen Namen. Find den irgendwie faszinierend
Meine "Freunde" haben mich damals nur gemobbt. Quasi mein Leben zum Negativen hin verändert..
Naja wie auch immer. Freunde hab ich jedenfalls wenig bis keine. Zumindest keine die mich Verstehen. Ich war 14 Jahre lang alleine mit meiner Krankheit. Klar war meine Mutter immer für mich da und hat mir geholfen. Aber sie hat mich halt nie verstanden, immer gesagt ach das schaffst du schon und so. Ich mein ich hab gelernt damit zu leben aber dieser Weg war nunmal nicht leicht. Es hat Jahre gedauert bis ich mich gefangen hab und mir selbst gesagt hab: So kann es nicht weiter gehen. Es MUSS sich was ändern in meiner Einstellung. Dann hab ich mich irgendwie aufgefangen ab der 9. Klasse und leider trotzdem nur einen Hauptschulabschluss geschafft eben wegen meiner Vorgeschichte was mich ziemlich ärgert. Bis heute noch. Aber ich hab halt nie den Kopf hängen gelassen und bin einfach meinen Weg gegangen, egal was die anderen mir sagten. Im Endeffekt tu ichs ja für MICH und nicht für die anderen. Naja ich nehm schon seit langem, kann jetzt nicht sagen wielange, MTX und Azulfidine. Wenn ich richtige Schmerzen habe nehme ich Naproxen 500. Ich hab mich soweit gut drauf eingestellt und mein jetziger Arzt hat auch versucht die Grenze zufinden indem ich am Tag 5 nahm und dann auf 3 Tabletten runtergegangen bin und auch mit der MTX Dosis. Hat nicht so gut geklappt leider. Muss nun 4 Tabletten nehmen. Aber nunja trotz alledem mach ich eine Erfolgreiche Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Naja es ist nunmal nicht leicht Verständnis zufinden das man nicht alles kann was die anderen auch können. Sport treib ich eher selten. Ich war früher trotz meines Rheumas immer ein großer Fan von Fussball.. habs auch trotz Schmerzen gespielt und so aber mit der Zeit warns halt zuviele Schmerzen.. man wurde Älter und wusste das es schadet weiter zu machen.
Alles in einem: Ich bin stärker geworden und blicke nach vorn und nicht nachhinten.
Die Summe aller meiner schlechten Erfahrungen (waren zudem nicht besonders wenig) und guten Erfahrungen hat mich quasi zudem gemacht was ich heute bin.
Frage: Wie stehts bei euch? Wie habt ihr das gemeistert? Bin ich der einzigste dem es so geht? und ging?
Vielleicht lernt man ja auch draus.
MFG Dennis
