Jeanny_0109
Neues Mitglied
Liebe Forum-Mitglieder,
bei meiner Tochter (4 Jahre) wurde vor einer Woche eine JIA festgestellt. Sie klagte seit ein paar Wochen mal mehr und mal weniger über Schmerzen im Knie.
Als es schlimmer wurde und auch noch eine Morgensteifigkeit dazu kam bin ich mit ihr zum Kinderarzt gefahren. Dieser hat sie untersucht und den Verdacht auf Rheuma geäußert. Äußere Anzeichen waren geschwollene und überhitzte Knie.
Nach einer Blutabnahme sind wir mit den Ergebnissen zur Uniklinik in die Rheumatologie gefahren und haben sie dort von Kinderrheumatologen untersuchen lassen.
Die Blutergebnissen zeigten einen erhöhten CRP-Wert und ANA positiv.
Nach einem Untersuchungsmarathon und Ultraschall der Gelenke teilte uns die Kinderheumatologin mit, dass beide Kniegelenke und das rechte Sprunggelenk entzündet sind.
Beim Ultraschall wurde viel Flüssigkeit in den Gelenke festgestellt.
Das war ein SCHOCK – meine kleine süße Maus soll tatsächlich Rheuma haben?! L
Wir wurden aufgeklärt, dass wir ihr ab sofort 3x am Tag 5ml Ibuflam-Saft geben sollten. Zudem sollten wir einen Termin beim Augenarzt machen, um eine Uveitis auszuschließen . Wir erhielten noch ein Rezept für Krankengymnastik, welche wir 1-2 x pro Woche wahrnehmen sollten.
Zum Abschluss musste meine Tochter noch Urin abgeben, um die Werte in drei Wochen zu vergleichen.
Direkt im Anschluss des Termins waren wir mit ihr beim Augenarzt – hier ist zum Glück alles gut. Wir haben einen nächsten Termin in acht Wochen zur Kontrolle bekommen.
In den letzten Tagen klagt meine Tochter vermehrt morgens über Schmerzen. Zudem sind ihre Beine morgens so steif, dass sie fast gar nicht aus ihrem Bett kommt. Sie hangelt sich von Regal zu Regal, stützt sich ab und setzt sich nach nur wenigen Schritten hin.
Momentan braucht sie mindestens eine Stunde um „in die Gänge“ zu kommen. Im Laufe des Tages wird es mit ihrer Beweglichkeit allerdings besser.
Sie fährt Laufrad, klettert, rennt und macht alles wie andere Kinder auch (nur mit weniger Kraft und braucht etwas mehr Zeit für alles). Das linke Knie drückt sie gar nicht mehr richtig gut und bei der Krankengymnastik wurde auch bereits eine Verkürzung der Sehne festgestellt. Hier müssen wir mit mehrmals täglichen Übungen entgegenwirken. Ihr Gang ist auch nachmittags nicht ganz normal, oftmals humpelt sich noch leicht.
Nachdem ich die letzten Tage viel im Internet gelesen habe, haben wir jetzt die Ernährung etwas angepasst und achten vermehrt darauf, dass sie wenig Fleisch (wenn dann Hühnchen, Pute), fettreduzierte Milchprodukte, viel Vollkorn/Dinkel Produkte, kaum Süßigkeiten, viel Gemüse und Obst isst. Es gibt ja bekanntlich viele Lebensmittel die die Entzündung im Körper reduzieren können.
Wir haben jetzt in 3 Wochen den nächsten Termin in der Uniklinik, mit allen Untersuchungen (Ultraschall, Röntgen, Blutabnahme, Urinkontrolle, etc.).
Ich habe aber momentan das Gefühl, dass sich der Zustand (Morgensteifigkeit, Beweglichkeit am Tag, Schmerzen) meiner Tochter immer mehr verschlimmert. Sollte es nicht eigentlich durch das Ibuprofen, die Krankengymnastik, täglichen Übungen, Kühlen der Gelenke, besser werden?
Hat jemand von euch Erfahrungen, wie schnell das Medikament wirkt, wann Verbesserungen eintreten?
Oder ist das alles zu niedrig dosiert, muss vielleicht auf ein Basistherapeutikum (MTX, o.ä.) zurückgegriffen werden?
Da ich noch so unerfahren bin, was das Thema Rheuma angeht habe ich natürlich wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen oder etwas zu spät in Angriff zu nehmen…
Meine Kleine tut mir einfach so schrecklich leid. Es ist furchtbar zu sehen, wie gerne sie morgens aufstehen würde, es aber vor Schmerzen kaum kann. L
Über was für einen Zeitraum sollte das Ibuprofen anschlagen? Ist es überhaupt möglich die Morgensteifigkeit damit in den Griff zu bekommen?
Was kann ich noch tun, um ihr den Alltag zu erleichtern und um ihr vielleicht etwas die Schmerzen zu nehmen?
Um Antworten von euch, egal ob Ratschläge, Erfahrungen oder einfach nur Tipps, wie ich mit der Krankheit umgehen kann, wäre ich euch sehr dankbar.
Vielleicht hat ja jemand die gleichen Erfahrungen oder kann mir mitteilen, wie die Krankheit bei euren Kindern verlaufen ist/verläuft.
Liebe Grüße
Jeanny0109
bei meiner Tochter (4 Jahre) wurde vor einer Woche eine JIA festgestellt. Sie klagte seit ein paar Wochen mal mehr und mal weniger über Schmerzen im Knie.
Als es schlimmer wurde und auch noch eine Morgensteifigkeit dazu kam bin ich mit ihr zum Kinderarzt gefahren. Dieser hat sie untersucht und den Verdacht auf Rheuma geäußert. Äußere Anzeichen waren geschwollene und überhitzte Knie.
Nach einer Blutabnahme sind wir mit den Ergebnissen zur Uniklinik in die Rheumatologie gefahren und haben sie dort von Kinderrheumatologen untersuchen lassen.
Die Blutergebnissen zeigten einen erhöhten CRP-Wert und ANA positiv.
Nach einem Untersuchungsmarathon und Ultraschall der Gelenke teilte uns die Kinderheumatologin mit, dass beide Kniegelenke und das rechte Sprunggelenk entzündet sind.
Beim Ultraschall wurde viel Flüssigkeit in den Gelenke festgestellt.
Das war ein SCHOCK – meine kleine süße Maus soll tatsächlich Rheuma haben?! L
Wir wurden aufgeklärt, dass wir ihr ab sofort 3x am Tag 5ml Ibuflam-Saft geben sollten. Zudem sollten wir einen Termin beim Augenarzt machen, um eine Uveitis auszuschließen . Wir erhielten noch ein Rezept für Krankengymnastik, welche wir 1-2 x pro Woche wahrnehmen sollten.
Zum Abschluss musste meine Tochter noch Urin abgeben, um die Werte in drei Wochen zu vergleichen.
Direkt im Anschluss des Termins waren wir mit ihr beim Augenarzt – hier ist zum Glück alles gut. Wir haben einen nächsten Termin in acht Wochen zur Kontrolle bekommen.
In den letzten Tagen klagt meine Tochter vermehrt morgens über Schmerzen. Zudem sind ihre Beine morgens so steif, dass sie fast gar nicht aus ihrem Bett kommt. Sie hangelt sich von Regal zu Regal, stützt sich ab und setzt sich nach nur wenigen Schritten hin.
Momentan braucht sie mindestens eine Stunde um „in die Gänge“ zu kommen. Im Laufe des Tages wird es mit ihrer Beweglichkeit allerdings besser.
Sie fährt Laufrad, klettert, rennt und macht alles wie andere Kinder auch (nur mit weniger Kraft und braucht etwas mehr Zeit für alles). Das linke Knie drückt sie gar nicht mehr richtig gut und bei der Krankengymnastik wurde auch bereits eine Verkürzung der Sehne festgestellt. Hier müssen wir mit mehrmals täglichen Übungen entgegenwirken. Ihr Gang ist auch nachmittags nicht ganz normal, oftmals humpelt sich noch leicht.
Nachdem ich die letzten Tage viel im Internet gelesen habe, haben wir jetzt die Ernährung etwas angepasst und achten vermehrt darauf, dass sie wenig Fleisch (wenn dann Hühnchen, Pute), fettreduzierte Milchprodukte, viel Vollkorn/Dinkel Produkte, kaum Süßigkeiten, viel Gemüse und Obst isst. Es gibt ja bekanntlich viele Lebensmittel die die Entzündung im Körper reduzieren können.
Wir haben jetzt in 3 Wochen den nächsten Termin in der Uniklinik, mit allen Untersuchungen (Ultraschall, Röntgen, Blutabnahme, Urinkontrolle, etc.).
Ich habe aber momentan das Gefühl, dass sich der Zustand (Morgensteifigkeit, Beweglichkeit am Tag, Schmerzen) meiner Tochter immer mehr verschlimmert. Sollte es nicht eigentlich durch das Ibuprofen, die Krankengymnastik, täglichen Übungen, Kühlen der Gelenke, besser werden?
Hat jemand von euch Erfahrungen, wie schnell das Medikament wirkt, wann Verbesserungen eintreten?
Oder ist das alles zu niedrig dosiert, muss vielleicht auf ein Basistherapeutikum (MTX, o.ä.) zurückgegriffen werden?
Da ich noch so unerfahren bin, was das Thema Rheuma angeht habe ich natürlich wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen oder etwas zu spät in Angriff zu nehmen…
Meine Kleine tut mir einfach so schrecklich leid. Es ist furchtbar zu sehen, wie gerne sie morgens aufstehen würde, es aber vor Schmerzen kaum kann. L
Über was für einen Zeitraum sollte das Ibuprofen anschlagen? Ist es überhaupt möglich die Morgensteifigkeit damit in den Griff zu bekommen?
Was kann ich noch tun, um ihr den Alltag zu erleichtern und um ihr vielleicht etwas die Schmerzen zu nehmen?
Um Antworten von euch, egal ob Ratschläge, Erfahrungen oder einfach nur Tipps, wie ich mit der Krankheit umgehen kann, wäre ich euch sehr dankbar.
Vielleicht hat ja jemand die gleichen Erfahrungen oder kann mir mitteilen, wie die Krankheit bei euren Kindern verlaufen ist/verläuft.
Liebe Grüße
Jeanny0109
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