Klar, jeder ist erst einmal entsetzt, wenn er die Diagnose rA hört; aber diejenigen unter uns, die wie ich innerhalb den letzten 15 bis 20 Jahren erkrankten und auch das Glück hatten, nicht gar so lang auf die Diagnose bzw. die anschließende Medikation warten zu müssen, sind bei allem Pech aber doch deutlich besser dran als die Rheumatiker früher.
Zu Zeiten meiner Urgroßmutter und Großmutter musste man halt leiden, die Gelenke deformierten sich, damit musste man sich irgendwie arrangieren - im übrigen ist das ja in einigen Ecken der Welt heute noch so. Dann gab es Kortison, schon mal ein Segen, aber auch nicht so ohne auf Dauer.
Und heute haben wir dazu die Basismedikamente, die Biologicals, entzündungshemmende Schmerzmittel wie beispielsweise Diclofenac und reine Schmerzmittel wie Paracetamol oder Novaminsulfon - eine große Bannbreite von Möglichkeiten, die aber natürlich, wie man hier auch immer wieder lesen kann, leider trotzdem nicht jeden beschwerdefrei machen können.
Trotzdem muß ich ehrlich gestehen: Wenn schon an rA erkranken, dann lieber hier in diesem Teil der Welt und heutzutage...