hi liebe RO-lerInnen,
haaaalt! Bevor Mistverständnisse entstehen: Habe sicher nicht die Seiten gewechselt und meine, es ist alles psychisch. Ich wehre mich auch vehement gegen solche Aussagen von Ärzten, weil es übersetzt soviel heißt wie "das bilden Sie sich nur ein" und anschließend steht man im Regen und bekommt gar keine Behandlung (also auch keine körperliche). Ok, das kennen die meisten zu Genüge.
Nun habe ich ja einen Termin beim internistischen Rheumatologen und ich frage mich, was kann ich selbst noch tun?
Bin dabei auf die neurokognitive Therapie gestoßen:
http://www.bechterew.ch/de/shop/NKT.pdf
Da wird die Theorie erläutert, dass wie bei einem Benzinmotor, das Luft-/Benzingemisch erst gezündet werden muss, damit der Motor läuft.
Im übertragenen Sinne würden die genetische Veranlangung (z. B. HLA-B27 positiv) und/oder ein Infekt das Gemisch darstellen und die Psyche den Zündfunken.
Ich finde die Theorie insofern nicht schlecht, da nicht ALLES auf die Psyche geschoben wird, sondern diese in ein Gesamtmodell integriert wird.
Und wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, wieso könnte es nicht sein, dass sich ein Teil des Gehirns sag ich mal laienhaft, sich ebenso gegen ja quasi uns selbst wendet und vielleicht sogar diese Autoimmunreaktionen steuert.
Laut der Theorie möchte dieser Teil aus einer Abwehrreaktion (Stichwort Immunabwehr) heraus, Kontrolle über den Rest ergreifen. Tja und über Schmerzen geht das natürlich ziemlich gut - denn das kann man kaum ignorieren - die Schmerzen haben uns im Griff.
Naja, in der Therapie soll dieser abgespaltene Teil im Gehirn gefunden und "umprogrammiert" werden - ich hätt ja gedacht Humbug, aber bei einigen hat es funktioniert und sie sind absolut und dauerhaft beschwerdefrei (Studie s. bechterew.de).
na, schon abgefahren - trotzdem, wie seht ihr die Rolle der Psyche und macht ihr was in die Richtung?
liebe grüße,
guckstdu /m
haaaalt! Bevor Mistverständnisse entstehen: Habe sicher nicht die Seiten gewechselt und meine, es ist alles psychisch. Ich wehre mich auch vehement gegen solche Aussagen von Ärzten, weil es übersetzt soviel heißt wie "das bilden Sie sich nur ein" und anschließend steht man im Regen und bekommt gar keine Behandlung (also auch keine körperliche). Ok, das kennen die meisten zu Genüge.
Nun habe ich ja einen Termin beim internistischen Rheumatologen und ich frage mich, was kann ich selbst noch tun?
Bin dabei auf die neurokognitive Therapie gestoßen:
http://www.bechterew.ch/de/shop/NKT.pdf
Da wird die Theorie erläutert, dass wie bei einem Benzinmotor, das Luft-/Benzingemisch erst gezündet werden muss, damit der Motor läuft.
Im übertragenen Sinne würden die genetische Veranlangung (z. B. HLA-B27 positiv) und/oder ein Infekt das Gemisch darstellen und die Psyche den Zündfunken.
Ich finde die Theorie insofern nicht schlecht, da nicht ALLES auf die Psyche geschoben wird, sondern diese in ein Gesamtmodell integriert wird.
Und wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, wieso könnte es nicht sein, dass sich ein Teil des Gehirns sag ich mal laienhaft, sich ebenso gegen ja quasi uns selbst wendet und vielleicht sogar diese Autoimmunreaktionen steuert.
Laut der Theorie möchte dieser Teil aus einer Abwehrreaktion (Stichwort Immunabwehr) heraus, Kontrolle über den Rest ergreifen. Tja und über Schmerzen geht das natürlich ziemlich gut - denn das kann man kaum ignorieren - die Schmerzen haben uns im Griff.
Naja, in der Therapie soll dieser abgespaltene Teil im Gehirn gefunden und "umprogrammiert" werden - ich hätt ja gedacht Humbug, aber bei einigen hat es funktioniert und sie sind absolut und dauerhaft beschwerdefrei (Studie s. bechterew.de).
na, schon abgefahren - trotzdem, wie seht ihr die Rolle der Psyche und macht ihr was in die Richtung?
liebe grüße,
guckstdu /m