Ich tu es auf meine Weise
Mein Weg, wahrscheinlich hart und weit,
ihn zu gehen, ist mein Ziel für die nächste Zeit.
Nach Op im Dezember werden nun Bestrahlungen gemacht,
so kann es einem ergehen, wer hätte das gedacht.
Wenn es Nacht wird, dann schleicht sich die Angst in den Raum,
man hört und sieht sie nicht, man merkt sie kaum.
Und doch wenn sie mich am Kragen packt,
regungslos lieg ich dann da, die Seele nackt,
es ziehen so viele Träume durch meine Gedanken,
kennen kein Tabu und keine Schranken.
Sie versuchen wegzutreiben die schwarze Wand,
sie es schaffen es noch, bunte Träume habt Dank.
Mein Dank an die, die mich, egal wie, begleiten,
ich kann das niemals abarbeiten,
was diese Menschen an Kraft mir geben,
zu kämpfen für so ein Bisschen Leben.
All diese Kräfte werd ich investieren,
ich will diesen Kampf einfach nicht verlieren.
Und wenn das dann alles ist vorbei,
dann reim ich wieder eins, zwei, drei
nicht nur über Tage voller Qual und Pein
sondern über Sonne oder Mondenschein.