lieselotte08
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Huhu, komme gerade vom Zahnarzt und bin völlig verunsichert. Ich habe seit über zwanzig Jahren einen Lupus. Probleme mit den Zähnen sind für mich leider völlig normal, obwohl in den letzten Jahren etwas Ruhe eingekehrt zu sein schien. Ich habe viele wurzelbehandelte Zähne und viele Kronen und Brücken. Jetzt habe ich seit einiger Zeit an einem wurzelbehandelten Zahn das Problem, dass mein alter Zahnarzt anscheinend die Behandlung nicht ganz sauber hinbekommen hat, so dass sich die Wurzelspitze immer wieder entzündet. Inzwischen hat sich ein Gang bis nach außen gebildet. Immer, wenn es zuviel Eiter an der Wurzel wird, läuft er über diesen Gang ab. Meistens jedenfalls. Wenn er verstopft ist, muss ich warten, bis der Druck groß genug ist, dann ein bisschen nachhelfen mit Druck von außen und dann geht's auch wieder. Da es sich um einen Pfeiler für eine Brücke handelt, wollten wir den Zahn so lange es geht, erhalten. Nun ist aber Schluss damit. Der Zahn konnt nächste Woche raus. Mein Zahnarzt hat mir heute mehrere Möglichkeiten aufgezeigt, wie es weitergehen könnte. Er plädiert für Implantate, damit die Belastung für die andere Seite nicht zu groß wird, denn die Lücke würde sich über 3 Zähne erstrecken. Ich muss sagen, ich hab Angst davor, in meinem Kieferknochen wurde schon so viel rumgedoktert, meine Wundheilung ist auch nicht die beste. Und ich hab jetzt hier schon mehrfach gelesen, dass Implantate und Rheuma nicht wirklich gut unter einen Hut zu bringen sind. Sicher, einige waren auch sehr zufrieden. Aber zufrieden ist nichts, womit ich meinen Bedenken begegnen kann. Da die meisten Beiträge schon älter waren und die Medizin ja oft schnell Fortschritte macht, wäre es sehr schön, wenn sich jemand melden würde, der das in letzter Zeit hat machen lassen.
Ja, ich merke den Nerv noch ab und zu…..