@MurmelmausHallo Sonne30,
hast du diese Frage schon in deiner Selbsthilfegruppe gestellt?
Meines Wissens (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) kommt es auf die Manifestationen an. Sagen wir z. B. ein Patient hat die gesicherte Diagnose Sklerodermie und nur ein bisschen Hautbeteiligung, dann werden bestimmt nicht die großen Geschütze aufgefahren. Wenn jedoch gesichert eine Beteiligung von lebenswichtigen Organen vorliegt, sieht es ganz anders aus. Dann ist das Ziel der Behandlung die Organschäden zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen.Deshalb sollten Rheumapatienten regelmäßig zum Rheumatologen zur Kontrolle gehen um neu auftretende Organbeteiligungen rechtzeitig zu erkennen.
Welche Manifestationen der Sklerodermie hattest du bisher?
Es gibt eine Leitlinie für die Diagnostik und Behandlung der Sklerodermie. Da kannst du nachlesen welche Behandlung wann empfohlen wird.
Wenn Deine Ärzte dich nicht entsprechend der Leitlinie behandeln, könntest du ja nachfragen, warum sie es nicht tun.
Es steht Dir als Patient zu, Dir deine Behandlung erklären zu lassen und auch mögliche Behandlungsalternativen.
Die Abwägung des Risikos der Behandlung zum Behandlungserfolg ist halt sehr individuell.
LG
Murmelmaus
Die Leitlinie wird zur Zeit überarbeitet. Das ist mein Wissensstand. Die jetzige finde ich nicht, nur zur zirkumskripten.
Beteiligungen sind genug da
Haut, Speiseröhre, Leber, Lunge, Herz, Speicheldrüsen.