Kliengt alles sehr ähnlich...
Hallo,
am Donnerstag wird ein Lymphknoten am Hals entfernt. Bei der Sono wurde festgestellt, dass ich weitaus mehr auffällige Lymphdrüsen habe.
siehe hier: Lymphknoten
Kennt ihr solche Symptome ebenfalls? Was kann das bedeuten?
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Hallo Anja,
in irgendeinem Tread habe ich dir schon mal geschrieben, dass deine Geschichte und Symptomatik, wie meine sich liesst...
Bei mir haben sie 2000 mit den Lymphknotten damals angefangen: ist nichts grossartiges herausgekommen (Gott sei Dank) - unspeziffische Zellenveränderung, Diagnose: unspez Lymphodentitis. Weshalb, warum und wieso könnte/wollte mir keiner erklären.
Am schlimmsten finde ich diese Abgeschlagenheit und Müdigkeit: sich eine Tasse Kaffee zu machen wird zu einem Kraftakt. Ich werde genau wie du immer schwächer und habe (so wie Ärzte) keine Erklärung dafür.
Undif. Spondarthritis kriegen wir mit meinem Rheumadok irgendwie auch nicht so richtig in Griff. Jetzt werden immer mehr Gelenke betroffen, mitlerweile schmerzen Handgelenke und Ellbogen genau so krass, wie mein Rücken. Kollagenose-Symptome oder was aneders? Ohne Hand-Orthesen kann ich kein Auto fahren...
Kollagenose steht immer noch unter Verdacht, nach Aussage von Rheumadok heisst es "ANA´s sind nicht ausschlaggebend, sondern die ENA´s, solange sie alle negativ ausfallen, kann man da keine klare Diagnose stellen und niedrigen Komplement C3 zeigt nur, dass eine Entzündung im Körper stattfindet"... Wie hilft mir es weiter? Leider, garnicht... Ich habe meiner "keineKrankheit" schon eigenen Namen vergeben - "flotte Lisa".
Und so geht meine Odyssee weiter, Sicca habe ich mit Tropfen und Salben fast "in Griff". Spondarthritis bekommt seine NSAR´s+ Corti (dei momentan auch nicht viel bringen), nur für die "u.V. Kollagenose" habe ich noch keine Mitteln (Quinsyl musste ich wegen NW absetzen), nun wurde ich nach dem RHEA noch mit zusätzlichen psychischen Diagnosen entlassen und promt Antidepressivum verschrieben bekommen.
Rheumadok schüttelt den Kopf:"Wenn ich so unter Schmerzen leiden würde wie sie, wäre ich auch schlecht drauf!"
Nun gehe ich, sobald ein Bett frei ist in der Rheumaklinik hier in Bremen in stationäre Behandlung. Es werden wieder alle Organe gecheckt, Tests gemacht, evt. Szinti. Ansage von meinem Dok lautet aber: in erste Linie wollen wir sie durch physiotherapeutische Maßnahmen "aufpeppeln", dann sehen wir weiter."
Also bleibt uns den fast "diagnoselosen" nichts anderes übrig als Kopf hoch und durch... es ist ermüdend, und scheint manchal aussichtslos, und trotzdem, wenn man keine Alternative hat, beisst man sich durch!
Wünsche Dir gute Besserung...