anko
Bekanntes Mitglied
Hallo alle zusammen,
das es meinem Sohn Jascha immer mal schlecht und mal gut geht, habe ich ja nun schon öfter geschrieben.
Mitte Februar sollte er ja auf Enbrel eingestellt werden, dann hat man festgestellt, dass er Strepptokoken im Hals hat und nachdem er Penicillin bekommen hat ging es ihm ja ab dem nächsten Tag total klasse. Er ist dann aus dem KH entlassen worden ohne auf Enbrel eingestellt zu sein. Nachdem das Penicillin abgesetzt wurde (er hat es 14 Tage genommen), ging es ihm ein paar Tage später wieder schlechter. Zum Teil so schlimm, dass er nicht mehr ohne Hilfsmittel laufen konnte und auch nicht mehr schreiben mit der rechten Hand. Aber immer auf und ab. So ging das seit Anfang März. Ich bin dann jetzt letze Woche wieder zum Arzt, weil ich dachte: na, vielleicht wieder Strepptokokken. Aber der Abstrich hat keine Strepptokokken gebracht. Nur Staphylokkus aureus in mäßigem Befall. (Waren im Abstrich mit den Strepptokokken noch häufig vorhanden). Unsere Rheumatologin war sich unsicher, ob diese Dinger auch das Rheuma anheizen können; ich sollte mich doch in Bad Bramstedt erkundigen. Dort sagte man mir, dieses sei eigentlich nicht zu erwarten und ich sollte mal erst einmal abwarten. Auf meine Frage wie lange denn noch, denn Jascha ginge es schlecht war die Antwort, ich sollte es doch mal mit einer Cortisonstoßtherapie (250mg) versuchen. Von Enbrel wollte der Arzt nichts mehr wissen, da Jascha ja so gut auf das Penicillin reagiert hatte und danach wieder voll fit war.
Ich also wieder unsere Rheumatologin angerufen die meinte das wäre auch noch eine Alternative und ich sollte mich erkundigen, ob unsere HA so was durchführen würde. Sie würde aber nur 100 mg über 2 bis 3 Tage geben wollen.
Ich bin dann noch einmal zum HNO-Arzt gefahren. Der meinte, evtl. könnte der Staphylokkus für den Schub verantwortlich sein. Es sei zwar unwarscheinlich, aber nicht auszuschließen. Also bekam Jascha nun Antibiotika. Und sieh da: 36 h später war er wieder voll fit. Keine Schmerzen, nichts. Bis die 6 Tage rum waren und er nun gestern morgen kein Antibiotika mehr nehmen musste. Am Mittag fingen die Schmerzen wieder an und wurden bis zum nachmittag immer schlimmer. Der HNO-Arzt hat daraufhin noch ein zweite Packung verschrieben und gesagt, wenn das wieder so gut wirkt, dann müssen sich die Rheumatologen etwas einfallen lassen, denn das sei auf Dauer kein Zustand. Jascha hat also gestern wieder Antibiotika eingenommen und es ging ihm heute morgen schon wesentlich besser. Am morgen hat er dann seine zweite Dröhnung bekommen und seit Mittags ist er wieder völlig schmerzfrei.
Habt ihr so was schon mal gehabt? Muss man da länger mit Antibiotika behandeln? Stecken die Bakterien irgendwo tiefer drinn? Hat ein Cortisonstoß dann überhaupt Sinn? Und wie sind die Nebenwirkungen bei so einem Cortisonstoß? Fragen über Fragen und keiner hat irgendwie antworten, vielleicht hat ihr ja welche.
Gruß
anko
das es meinem Sohn Jascha immer mal schlecht und mal gut geht, habe ich ja nun schon öfter geschrieben.
Mitte Februar sollte er ja auf Enbrel eingestellt werden, dann hat man festgestellt, dass er Strepptokoken im Hals hat und nachdem er Penicillin bekommen hat ging es ihm ja ab dem nächsten Tag total klasse. Er ist dann aus dem KH entlassen worden ohne auf Enbrel eingestellt zu sein. Nachdem das Penicillin abgesetzt wurde (er hat es 14 Tage genommen), ging es ihm ein paar Tage später wieder schlechter. Zum Teil so schlimm, dass er nicht mehr ohne Hilfsmittel laufen konnte und auch nicht mehr schreiben mit der rechten Hand. Aber immer auf und ab. So ging das seit Anfang März. Ich bin dann jetzt letze Woche wieder zum Arzt, weil ich dachte: na, vielleicht wieder Strepptokokken. Aber der Abstrich hat keine Strepptokokken gebracht. Nur Staphylokkus aureus in mäßigem Befall. (Waren im Abstrich mit den Strepptokokken noch häufig vorhanden). Unsere Rheumatologin war sich unsicher, ob diese Dinger auch das Rheuma anheizen können; ich sollte mich doch in Bad Bramstedt erkundigen. Dort sagte man mir, dieses sei eigentlich nicht zu erwarten und ich sollte mal erst einmal abwarten. Auf meine Frage wie lange denn noch, denn Jascha ginge es schlecht war die Antwort, ich sollte es doch mal mit einer Cortisonstoßtherapie (250mg) versuchen. Von Enbrel wollte der Arzt nichts mehr wissen, da Jascha ja so gut auf das Penicillin reagiert hatte und danach wieder voll fit war.
Ich also wieder unsere Rheumatologin angerufen die meinte das wäre auch noch eine Alternative und ich sollte mich erkundigen, ob unsere HA so was durchführen würde. Sie würde aber nur 100 mg über 2 bis 3 Tage geben wollen.
Ich bin dann noch einmal zum HNO-Arzt gefahren. Der meinte, evtl. könnte der Staphylokkus für den Schub verantwortlich sein. Es sei zwar unwarscheinlich, aber nicht auszuschließen. Also bekam Jascha nun Antibiotika. Und sieh da: 36 h später war er wieder voll fit. Keine Schmerzen, nichts. Bis die 6 Tage rum waren und er nun gestern morgen kein Antibiotika mehr nehmen musste. Am Mittag fingen die Schmerzen wieder an und wurden bis zum nachmittag immer schlimmer. Der HNO-Arzt hat daraufhin noch ein zweite Packung verschrieben und gesagt, wenn das wieder so gut wirkt, dann müssen sich die Rheumatologen etwas einfallen lassen, denn das sei auf Dauer kein Zustand. Jascha hat also gestern wieder Antibiotika eingenommen und es ging ihm heute morgen schon wesentlich besser. Am morgen hat er dann seine zweite Dröhnung bekommen und seit Mittags ist er wieder völlig schmerzfrei.
Habt ihr so was schon mal gehabt? Muss man da länger mit Antibiotika behandeln? Stecken die Bakterien irgendwo tiefer drinn? Hat ein Cortisonstoß dann überhaupt Sinn? Und wie sind die Nebenwirkungen bei so einem Cortisonstoß? Fragen über Fragen und keiner hat irgendwie antworten, vielleicht hat ihr ja welche.
Gruß
anko
