@Suse
Liebe Suse,
es tut mir leid, daß es Dir momentan nicht gut geht.
Es ist in der Tat sehr viel für Dich, aber ich denke, es wäre gut die Probleme ein wenig zu sortieren.
Die Angst vor einer Op ist verständlich, deshalb ist es wichtig, daß Du mit Deinem Arzt darüber sprichst. Er muß verstehen, daß es sehr ernst zunehmende Sorgen sind.
Wenn die Op nicht zu umgehen ist, sollte er Dir für die Tage davor Beruhigungstabletten verschreiben, damit die Angst nicht übermächtig wird.
Die Sorge nicht Zuhause zu sein ist auch verständlich. Die kannst Du ein wenig mildern, indem Du vorab alles gut organisiert. Hast Du jemanden, ausser Deinem Mann, der nach den Kindern schauen kann? Selbst wenn die es nicht brauchen (welches Kind "braucht" schon eine Aufsicht

), so ist es eine Beruhigung für Dich.
Es tut mir sehr leid, daß Du gekündigt wurdest. Das führt zu Ängsten...wie gesagt, es tut mir sehr leid.
Das Magengeschwür Deines Mannes...ist er in ärztlicher Behandlung? Kann es mit Medikamenten behandelt werden?
Dein Sohn hat cP, aber das wird Du jetzt nicht ändern. Das ist so und deshalb versuche es mal ein wenig in den Hintergrund rücken zu lassen. Ich kann mir vorstellen, daß Dich das belastet, aber Deine Sorgen um ihn, verändern weder die Erkrankung noch die Behandlung. *liebknuddel*
Deine Rückenprobleme, werden die behandelt? Rückenschmerzen können einen "wahnsinnig" werden lassen. Wäre es möglich, dafür die Schmerzmedikamente hochzusetzen?
Es ist kein Wunder, daß es Dir psychisch schlecht geht. Deine Sorgen kreiseln und das führt zu einem noch größeren Sorgenberg und noch mehr Ängsten.
Liebe Suse, bitte besprich das mit Deinem Arzt, damit er weiß, wie Du Dich momentan fühlst.
Viele Genesungsgrüße und *daumendrück*, daß es Dir bald etwas besser geht
Sabinerin