Hallo ihr Lieben!
Bin gerade auf euer Forum gestoßen, weil ich mich jetzt mal im Schmerzschub im Net umgesehen habe, was auf meine Symptome paßt.
Meine Leidensgeschichte:
Ich bin jetzt 24 Jahre alt, komme aus Österreich, und das erste Mal hatte ich Beschwerden in meinem rechten Bein mit 17. Das Bein wurde auf einmal taub, ich hatte das Gefühl, ich habe keine Durchblutung mehr. Von Neurologin bis MRT wurde damals alles gemacht, mit der wenig charmanten Diagnose, daß ich spinne.
Irgendwann hörten die Beschwerden auf und es war jahrelang Ruhe.
Vor 4 Jahren fing ich an, Schmerzen zu empfinden, wenn ich länger sitzen mußte. Diese Schmerzen wurden immer schlimmer und kamen immer schneller nach dem Hinsetzen. Lange hab ich das ignoriert, weil ich noch immer im Ohr hatte, ich würde "spinnen". Irgendwann ging es aber nicht mehr.
Die Schmerzen beginnen im unteren Rücken (ISG), bei längerem Sitzen ziehen sie sich die Beinhinterseiten entlang (mehr rechts als links) und kriechen auch in die Hüftgelenke. Sie sind stechend scharf und krampfhaft. Bin ich gezwungen, lange zu sitzen (zb. lange Autofahrten, wo der Fahrer sich weigert, Pausen zu machen
), bekomme ich echten Muskelkater (!) in den Beinhinterseiten. Schon schräg. Durch Sport bekomme ich nie Muskelkater, dafür durchs Sitzen.
So blieb es eine Weile, bis ich auch anfing, nächtlige Schmerzen beim Liegen zu haben. Bauchlage geht schon lange nicht mehr. Seitlage ist heikel - nach kurzer Zeit verspüre ich einen krampfartigen Druckschmerz in der Hüfte, der sich bis ins Bein zieht. Rückenlage mit leicht angewinkelten Beinen ist noch am angenehmsten.
Auf Drängen meiner Mutter bin ich letztes Jahr zum Hausarzt. Der hat mir gesagt, vielleicht solle ich mehr Vitamine zu mir nehmen...(?!). Dann fragte ich eine befreundete Masseurin, die mir einen chirurgischen Orthopäden empfahl (Nachdem sie mich massiert hatte und meinte, mein Ischias wäre wahrscheinlich beleidigt.) Der Orthopäde sagte, ich hätte mir auf gut österreichisch "das Kreuz verrissen" und müsse eingerenkt werden. Autsch. Leider hab ich mich immer wieder verschoben, er hat mich insgesamt dreimal innerhalb von 6 Wochen (!) zum Einrenken bestellt. Als die Beschwerden daraufhin schlimmer als jemals zuvor wurden, brach ich diese "Therapie" ab. Seitdem tuts nicht nur weh, es ist auch instabil im Gelenk geworden.
Also wieder zum Hausarzt. Der schickte mich zum Röntgen - da war nichts zu sehen. Auf mein Drängen hin schickte er mich zu einer Physiotherapeutin. Da hörte ich das erste Mal vom Iliosakralgelenk und daß mir dieses wehtäte. Sie zeigte mir ein wenig Heilgymnastik, die ich seither brav mache, aber die nicht sonderlich viel bringt.
Dann fuhr ich privat, weil die Kasse abgelehnt hatte, auf Kur. Der Kurarzt meinte, die Beschwerden kämen vielleicht aus meinem Unterleib, weil ich unterdrückte Gefühle habe (er wunderte sich, daß ich mit 24 noch Jungfrau bin...) Tolle Diagnose, hm?? Ich bekam ein paar Moorbäder und Ultraschall, was kurzfristig gut half. Die Therapeuten dort meinten immer nur lapidar: "Sie sitzen halt zuviel und bewegen sich zuwenig." Als ich genervt antwortete, ich bewege mich viel und sitze eher wenig, glaubten sie mir nie...
Seitdem hab ich nichts mehr unternommen. Aberdie Beschwerden werden immer schlimmer. Inzwischen kann ich schon lange nicht mehr sitzen, liegen wie gesagt nur eingeschränkt, und STEHEN, was mir so lange Linderung verschafft hat, verkrampft mich inzwischen auch im Rücken und blockiert mein ISG - es ist spürbar, wenn ich ein paar Minuten in einer Haltung stehe, daß der stechende Schmerz im Rücken unterträglich ist. Dann verlagere ich mein Gewicht ein paarmal, es gibt einen HÖRBAREN Kracher, der mir einen Stich versetzt, und alles ist leichter. Kurzfristig. Meine Hüften spielen mir übrigens dasselbe. Angeblich hat irgendein Doktor zu meiner Mutter gesagt, ich habe Hüftdysplasie. Da war ich ein Baby. Wurde aber nie wieder festgestellt.
Einzig Bewegung verschafft Linderung meiner Schmerzen...
Inzwischen kann ich die Schmerzen nicht mehr ertragen. Schlucke Diclofenac-hältige Kapseln, die kurzfristig helfen. Aber das kanns doch nicht sein! Mein gesamtes unteres "Gestell" tut weh weh weh weh!! Eindeutig gehts von ISG aus. Irgenwas ist entzündet, glaub ich.
Was würdet ihr mir raten, was für Untersuchungen soll ich machen lassen?? Mein Hausarzt ist zwar lieb, aber er ist ein typischer Dorfarzt, der kommt auf nix selbst, dem muß man Anleitungen geben...
BITTE HILFE!!!
Danke ihr Lieben,
~Sunny
Bin gerade auf euer Forum gestoßen, weil ich mich jetzt mal im Schmerzschub im Net umgesehen habe, was auf meine Symptome paßt.
Meine Leidensgeschichte:
Ich bin jetzt 24 Jahre alt, komme aus Österreich, und das erste Mal hatte ich Beschwerden in meinem rechten Bein mit 17. Das Bein wurde auf einmal taub, ich hatte das Gefühl, ich habe keine Durchblutung mehr. Von Neurologin bis MRT wurde damals alles gemacht, mit der wenig charmanten Diagnose, daß ich spinne.
Irgendwann hörten die Beschwerden auf und es war jahrelang Ruhe.
Vor 4 Jahren fing ich an, Schmerzen zu empfinden, wenn ich länger sitzen mußte. Diese Schmerzen wurden immer schlimmer und kamen immer schneller nach dem Hinsetzen. Lange hab ich das ignoriert, weil ich noch immer im Ohr hatte, ich würde "spinnen". Irgendwann ging es aber nicht mehr.
Die Schmerzen beginnen im unteren Rücken (ISG), bei längerem Sitzen ziehen sie sich die Beinhinterseiten entlang (mehr rechts als links) und kriechen auch in die Hüftgelenke. Sie sind stechend scharf und krampfhaft. Bin ich gezwungen, lange zu sitzen (zb. lange Autofahrten, wo der Fahrer sich weigert, Pausen zu machen
), bekomme ich echten Muskelkater (!) in den Beinhinterseiten. Schon schräg. Durch Sport bekomme ich nie Muskelkater, dafür durchs Sitzen.So blieb es eine Weile, bis ich auch anfing, nächtlige Schmerzen beim Liegen zu haben. Bauchlage geht schon lange nicht mehr. Seitlage ist heikel - nach kurzer Zeit verspüre ich einen krampfartigen Druckschmerz in der Hüfte, der sich bis ins Bein zieht. Rückenlage mit leicht angewinkelten Beinen ist noch am angenehmsten.
Auf Drängen meiner Mutter bin ich letztes Jahr zum Hausarzt. Der hat mir gesagt, vielleicht solle ich mehr Vitamine zu mir nehmen...(?!). Dann fragte ich eine befreundete Masseurin, die mir einen chirurgischen Orthopäden empfahl (Nachdem sie mich massiert hatte und meinte, mein Ischias wäre wahrscheinlich beleidigt.) Der Orthopäde sagte, ich hätte mir auf gut österreichisch "das Kreuz verrissen" und müsse eingerenkt werden. Autsch. Leider hab ich mich immer wieder verschoben, er hat mich insgesamt dreimal innerhalb von 6 Wochen (!) zum Einrenken bestellt. Als die Beschwerden daraufhin schlimmer als jemals zuvor wurden, brach ich diese "Therapie" ab. Seitdem tuts nicht nur weh, es ist auch instabil im Gelenk geworden.
Also wieder zum Hausarzt. Der schickte mich zum Röntgen - da war nichts zu sehen. Auf mein Drängen hin schickte er mich zu einer Physiotherapeutin. Da hörte ich das erste Mal vom Iliosakralgelenk und daß mir dieses wehtäte. Sie zeigte mir ein wenig Heilgymnastik, die ich seither brav mache, aber die nicht sonderlich viel bringt.
Dann fuhr ich privat, weil die Kasse abgelehnt hatte, auf Kur. Der Kurarzt meinte, die Beschwerden kämen vielleicht aus meinem Unterleib, weil ich unterdrückte Gefühle habe (er wunderte sich, daß ich mit 24 noch Jungfrau bin...) Tolle Diagnose, hm?? Ich bekam ein paar Moorbäder und Ultraschall, was kurzfristig gut half. Die Therapeuten dort meinten immer nur lapidar: "Sie sitzen halt zuviel und bewegen sich zuwenig." Als ich genervt antwortete, ich bewege mich viel und sitze eher wenig, glaubten sie mir nie...
Seitdem hab ich nichts mehr unternommen. Aberdie Beschwerden werden immer schlimmer. Inzwischen kann ich schon lange nicht mehr sitzen, liegen wie gesagt nur eingeschränkt, und STEHEN, was mir so lange Linderung verschafft hat, verkrampft mich inzwischen auch im Rücken und blockiert mein ISG - es ist spürbar, wenn ich ein paar Minuten in einer Haltung stehe, daß der stechende Schmerz im Rücken unterträglich ist. Dann verlagere ich mein Gewicht ein paarmal, es gibt einen HÖRBAREN Kracher, der mir einen Stich versetzt, und alles ist leichter. Kurzfristig. Meine Hüften spielen mir übrigens dasselbe. Angeblich hat irgendein Doktor zu meiner Mutter gesagt, ich habe Hüftdysplasie. Da war ich ein Baby. Wurde aber nie wieder festgestellt.
Einzig Bewegung verschafft Linderung meiner Schmerzen...
Inzwischen kann ich die Schmerzen nicht mehr ertragen. Schlucke Diclofenac-hältige Kapseln, die kurzfristig helfen. Aber das kanns doch nicht sein! Mein gesamtes unteres "Gestell" tut weh weh weh weh!! Eindeutig gehts von ISG aus. Irgenwas ist entzündet, glaub ich.
Was würdet ihr mir raten, was für Untersuchungen soll ich machen lassen?? Mein Hausarzt ist zwar lieb, aber er ist ein typischer Dorfarzt, der kommt auf nix selbst, dem muß man Anleitungen geben...
BITTE HILFE!!!
Danke ihr Lieben,
~Sunny
versuchen sie mal die Pille...könnte helfen.Mal sehen was ich diesen Monat noch tun darf...damit....die Kosten nicht zu hoch sind