Diagnose und Rente
vergessene Diagnose (seropositiv-also im Blut nachweisbar) RA feststand. Mit der alleiene wäre ich ja noch zu recht gekommen, dazu kamm aber der Mann , mann , mann, Mädels,
ich wollte auch an nix glauben und mir keine Hoffnung machen. Es heisst ja nicht umsonst: Kopf unterm Arm-Rente, Kopf auf Hals-gesund...
So habe ich still und heimlich meinen Weg eingeschlagen... der war nicht ohne... Mit etwa 5 Jahren bin ich am Rheumatischem Fiber erkrankt, so richtig heftig mit allem drum und drann. Dicke Kniee, Fußgelenke, und Hände. Ok. Unzählige Krankenhausaufenthalte, Kinderreha usw. Hier kommt jetzt eine Remisionszeit von etwa (sage und glaube) 20 Jahren. Nach der Geburt meines ersten Kindes gings dann erst richtig los. Keiner wusste wass mir fehlt und warum. Meine schmerzen haben mich in den Wahnsinn getrieben und meine Qualitäten als Ehefrau und Mutter sehr eingeschränkt. Wir versuchten uns alle (ich, Ehemann und mitlerweile 3 Kinder), mit den ungewöhnlich "schlechten" Tagen in unserer Familie anzufreunden. Ich tat mein bestes, ging arbeiten, versorgte die Kinder, den Haushalt und meinen über alles geliebten Ehemann. Es schien, trotz gelegentlichen, wahnsinnigen Schmerzen, die aber auch wieder nach ein paar Tagen weg waren, wunderbar zu funktionieren. Bis der TAG kam...
Von nix auf nix, von jetzt bis ... Mein liebster Uwe ist mit 52 Jahren an einer heftigen Hirnblutung in die Knie gegangen. Die erste Zeit war ein Trance. Ich kann mich garnicht so richtig daran errienern und die Tage zusammenzählen.
Stressssss....
Das war die einzige Antwort von unzähligen Ärzten die versucht haben, mich aus dem "LOCH" zu befreihen. Bis die längst
gemeine LUPUS.
Alles in einem. Liebe Reumis, lasst euch nicht unterkriegen. Die Diagnosestellung ist schon der erste Schritt für euch. Wenn diese steht; kämpft um Behindertenausweis und Rente. Falls Fragen auftauchen - schreibt mir. Den WEg habe ich gottseidank geschafft.